Neumühlen-Dietrichsdorf: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Neumühlen-Dietrichsdorf''' ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt [[Kiel]] auf dem Ostufer der [[Kieler Förde]] und hat etwa 12.000 Einwohner. <ref>{{Kieler-Stadtteile-Statistischer-Bericht}}</ref> Das [[Gemeinschaftskraftwerk | '''Neumühlen-Dietrichsdorf''' ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt [[Kiel]] auf dem Ostufer der [[Kieler Förde]] und hat etwa 12.000 Einwohner. <ref>{{Kieler-Stadtteile-Statistischer-Bericht}}</ref> Das [[Gemeinschaftskraftwerk]] Kiel-Ost, die [[Fachhochschule]] Kiel und der [[Ostuferhafen]] (ein Fracht- und Fährhafen der Stadt) liegen auf dem Gebiet dieses Stadtteils. Zum Stadtteil gehört außerdem die [[Siedlung Oppendorf]]. | ||
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1947 siedelte sich die Firma [[HELL]] in dem Stadtteil an, die Kommunikations- und Reproduktionstechnik herstellte. In den ehemaligen Gebäuden ist heute ein Teil der Fachhochschule untergebracht. | 1947 siedelte sich die Firma [[HELL]] in dem Stadtteil an, die Kommunikations- und Reproduktionstechnik herstellte. In den ehemaligen Gebäuden ist heute ein Teil der Fachhochschule untergebracht. | ||
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* das [[Computermuseum der Fachhochschule | * das [[Computermuseum]] der [[Fachhochschule]] Kiel | ||
* eine Stadtteilbücherei, für die Landeshauptstadt Kiel betrieben von Ehrenamtlichen eines Fördervereins | * eine Stadtteilbücherei, für die Landeshauptstadt Kiel betrieben von Ehrenamtlichen eines [[Förderverein Stadtteilbücherei Neumühlen-Dietrichsdorf e.V.|Fördervereins]] | ||
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Die [[Fachhochschule | Die [[Fachhochschule]] Kiel hat als Hochschule ihren Campus im Stadtteil. | ||
== Kirchen == | == Kirchen == |
Version vom 23. Januar 2014, 10:35 Uhr
Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland




Neumühlen-Dietrichsdorf ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt Kiel auf dem Ostufer der Kieler Förde und hat etwa 12.000 Einwohner. [1] Das Gemeinschaftskraftwerk Kiel-Ost, die Fachhochschule Kiel und der Ostuferhafen (ein Fracht- und Fährhafen der Stadt) liegen auf dem Gebiet dieses Stadtteils. Zum Stadtteil gehört außerdem die Siedlung Oppendorf.
Geschichte
Bevor Neumühlen-Dietrichsdorf 1924 nach Kiel eingemeindet wurde, war Dietrichsdorf ein landwirtschaftlich geprägter Ort, während die Bewohner Neumühlens von den zahlreichen Mühlen entlang der Schwentine lebten.
Während um 1871 nur etwa 700 Einwohner gezählt wurden, änderte sich dies 1876 mit der Ansiedlung der „Kieler Schiffswerft“ von Georg Howaldt, Keimzelle der HDW. Direkt vor den Werfttoren wurde für die Werftarbeiter der Ortsteil Neu-Dietrichsdorf angelegt, so dass der Stadtteil um 1900 bereits knapp 3000 Einwohner hatte.
Ansiedlung von Firmen
Neben HDW haben sich zeitweise noch andere Firmen im Stadtteil angesiedelt. 1905 gründete sich dort die Firma Anschütz, deren Gründer den Kreiselkompass erfunden hat. In dem ehemaligen Firmengebäude befindet sich heute die Kompass-Reha-Klinik.
1947 siedelte sich die Firma HELL in dem Stadtteil an, die Kommunikations- und Reproduktionstechnik herstellte. In den ehemaligen Gebäuden ist heute ein Teil der Fachhochschule untergebracht.
Der Rollstuhlhersteller Ortopedia hatte sein Hauptwerk in Dietrichsdorf, bevor die MEYRA Wilhelm Meyer GmbH & CO. KG die Gesellschaft übernahm und die Produktion verlagerte. Die ehemaligen Gebäude gehören dem Ostuferhafen, der diese abreißen möchte.
Nachbar-Stadtteile und Verkehr
Neumühlen-Dietrichsdorf liegt am nordöstlichen Stadtrand von Kiel, so dass nur Wellingdorf im Süden als Nachbarstadtteil angrenzt, der zudem durch die Schwentine abgetrennt ist. Ansonsten grenzen Schönkirchen und Mönkeberg (beide Amt Schrevenborn) an den Stadtteil.
Es führen zwei Brücken über die Schwentine in die Kieler Innenstadt, daneben streift die B 502 (Richtung Schönberg) und eine Straße nach Mönkeberg (Alte B 502) den Stadtteil.
Im Rahmen des StadtRegionalBahn Kiel-Projektes ist eine Stadtbahnlinie von Neumühlen bis Eckernförde geplant.
Kultur und Freizeit
In dem Gebiet des Stadtteils gibt es folgende Kultureinrichtungen
- den Mediendom der FH Kiel
- das Industriemuseum Howaldtsche Metallgiesserei
- ein Ofenmuseum (der Kaminbaufirma Fahrenkrug)
- das Computermuseum der Fachhochschule Kiel
- eine Stadtteilbücherei, für die Landeshauptstadt Kiel betrieben von Ehrenamtlichen eines Fördervereins
Am ersten Sonntag der Kieler Woche findet immer das Stadtteilfest "Dietrichsdorfer Band" statt.
Folgende Einrichtungen stehen für Freizeitgestaltung zur Verfügung
- Dietrichsdorfer Strand (seit 2007 wieder begehbar)
Schulen
In Neumühlen-Dietrichsdorf gibt es drei allgemeinbildende Schulen
Die Fachhochschule Kiel hat als Hochschule ihren Campus im Stadtteil.
Kirchen

Am Ivensring wurde am 1. März 1959 die evangelische Paul-Gerhardt-Kirche eingeweiht.
Es gab einmal die katholische Pfarrkirche Christ-König an der Schönkirchener Straße, die 2008 entweiht und im Juni 2009 abgerissen wurde.
siehe auch
Weblinks

Einzelnachweise
- ↑ Landeshauptstadt Kiel: Die Bevölkerung in den Kieler Stadtteilen 2010
1 Altstadt | 2 Vorstadt | 3 Exerzierplatz | 4 Damperhof | 5 Brunswik | 6 Düsternbrook | 7 Blücherplatz | 8 Wik inklusive Projensdorf | 9 Ravensberg inklusive Brauereiviertel, Marineviertel und Stinkviertel | 10 Schreventeich inklusive Französisches, Dichter- und Philosophenviertel | 11 Südfriedhof inklusive Reformatorenviertel | 12 Gaarden-Ost inklusive Kai-City und Kruppsche Kolonie | 13 Gaarden-Süd und Kronsburg inklusive Grünes Herz und Holsteiner Quartier | 14 Hassee inklusive Hammer | 15 Hasseldieksdamm | 16 Ellerbek | 17 Wellingdorf | 18 Holtenau | 19 Pries inklusive Komponistenviertel | 20 Friedrichsort | 21 Neumühlen-Dietrichsdorf inklusive Afrika-Viertel und Siedlung Oppendorf | 22 Elmschenhagen inklusive Kroog und Krooger Kamp | 23 Suchsdorf inklusive Klausbrook und An der Au | 24 Schilksee | 25 Mettenhof | 26 Russee inklusive Berliner Viertel | 27 Meimersdorf | 28 Moorsee | 29 Wellsee | 30 Rönne
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