Westring: Unterschied zwischen den Versionen
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== Quellen == | == Quellen == |
Version vom 21. Juli 2014, 10:24 Uhr
Westring
- Ort
- Kiel
- PLZ
- 24114, 24116, 24118, 24106
- Stadtteil
- Südfriedhof, Schreventeich, Ravensberg (Stadtteil), Wik
- Hist. Namen
- Hohenzollernring, Cacabellenweg, Hohenstauffenring, Mühlenweg,
- Anschlussstraßen
- Theodor-Heuss-Ring, Projensdorfer Straße
- Querstraßen
- Saarbrückenstraße, Schützenwall, Hasseldieksdammer Weg, Virchowstraße, Langenbeckstraße, Kronshagener Weg, Wörthstraße, Weißenburgstraße, Uhlandstraße, Eckernförder Straße, Theodor-Storm-Straße, Freiligrathstraße, Hebbelstraße, Gutenbergstraße, Ahlmannstraße, Schauenburgerstraße, Am Studentenhaus, Olshausenstraße, Rankestraße, Fraunhoferstraße, Neufeldtstraße, Kleiststraße, Paul-Fuß-Straße, Eduard-Adler-Straße, Bundesstraße 503
- Plätze
- Geibelplatz, Professor-Peters-Platz, Gutenberganlage
- Bauwerke
- CAU, Holstein-Stadion, Hauptfeuerwache, Wissenschaftspark, Nordfriedhof
- Nutzung
- Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Der Westring ist eine Umgehungsstraße auf dem Westufer. Er ist eine der Hauptverkehrsstraßen Kiels.
Verlauf
Der Westring beginnt am Südfriedhof und führt von dort in nordöstlicher Richtung bis zum Holstein-Stadion. [1]
Geschichte
Der Verlauf des Westrings existiert schon seit mindestens 1901, bis 1947 bestand er aus Hohenstauffenring, Hohenzollernring und Weddigenring. Ab 1947 verlief der Westring vom Hasseldieksdammer Weg bis zur Kreuzung Mühlenweg und Projensdorfer Straße und war zwischen Treitschke- und Kleiststraße unterbrochen. 1949 wurde die Straße Klein Kielstein in den Westring integriert. 1967 entstehen neue Teilstücke: Nach Süden die Verbindung zur Saarbrückenstraße und nach Norden und Nordwesten bis zur Einmündung in die Projensdorfer Straße. Die Bezeichnung Mühlenweg wird teilweise aufgehoben. 1995 wird der Mühlenweg vor dem Holstein-Stadion, also zwischen Westring und Bundesstraße 503, in Westring umbenannt.[2]
Hohenstauffenring
Der Hohenstauffenring verlief zwischen dem Kronshagener Weg und dem Hasseldieksdammer Weg. 1905 wurde die Straße nach dem Geschlecht der Hohenstauffen benannt, aus dem von 1138-1254 deutsche Kaiser hervorgegangen waren. 1947 wurde der Hohenstauffenring in Westring umbenannt.[2]
Hohenzollern-Ring
- 1901 Name durch Städt. Koll. festgelegt StC.29.11.1901/10(StA. 7004. 2), Der ehemalige Cacabellenweg zwischen Gutenbergstraße und Eckernförder Chaussee wird umbenannt in Hohenzollern-Ring.[2]
- 1902 Verlängerung bis Kronshagener Weg StC.27.06.1902/12(StA. 7004. 2)[2]
- 1947 wird Teil des Westringes, StV.17.12.1947 (Sba. IX/ 2)[2]
Weddigenring
- 1907 Angelegt als Habsburgerring, Ausbau der Verlängerung des Hohenzollernrings zwischen Gutenbergstraße und der Verlängerung Schauenburgerstraße beschlossen. StC.05.02.1907/ 6(StA. 7004. 3), Name durch Städt. Koll. festgelegt, Die Verlängerung des Hohenzollernrings zwischen Gutenbergstraße und Ahlmannstraße erhält den Namen Habsburgerring. StC.12.11.1907/11(StA. 7004. 3)[2]
- 1937 Umbenennung in Weddigenring PPK.08.04.1937 (Sba. XII/ 1) nach Otto von Weddingen (1882 - 1915), dem Kommandanten des U-Bootes U9 im ersten Weltkrieg[2]
- 1938 Verlängerung bis Saltzwedelstraße einschließlich Cacabellenweg, PPK.25.05.1938 (Sba. XII/10)[2]
- 1947 wird Teil des Westringes StV.17.12.1947 (Sba. IX/ 2)[2]
Habsburgerring
- 1876 Auf dem Kieler Stadtplan angegeben als Mühlenweg zur Graupenmühle (StP. 1876)[2]
- 1880 Umbenennung in Cacabellenweg, der Cacabellenweg wird als Feldweg über den Brunswiker Weg hinaus bis zur Koppel Kleiner Kielstein weitergeführt. (StP. 1880)[2]
- 1907 Ausbau und Verlängerung des Hohenzollernrings zwischen Gutenbergstraße und die Verlängerung der Schauenburgerstraße (ehemaliger Cacabellenweg) beschlossen. StC.05.02.1907/ 6(StA. 7004. 3), Name durch Städt. Koll. festgelegt: Die Verlängerung des Hohenzollernrings zwischen Gutenbergstraße und Ahlmannstraße erhält den Namen Habsburgerring. StC.12.11.1907/11(StA. 7004. 3)[2]
- 1925 Die Verlängerung des Habsburgerringes bis zum Ravensberg (Weg zur Fa. Neufeld & Kuhnke und zum Werk Ravensberg (Adb. 1925) wird geplant[2]
- 1937 Umbenennung in Weddigenring PPK.08.04.1937 (Sba. XII/ 1) [2]
Cacabellenweg
Der Cacabellenweg hatte seinen Namen von einer Koppel, auf der eine für das Cacabellenbier benötigte Pflanze angebaut wurde. Sie wurde 1837 in Prachtgärten aufgeteilt.[2]
- 1876 Verlauf von der Eckernförder Chaussee zum Brunswiker Weg.[2]
- 1880 Verlauf von der Eckernförder Chaussee bis Kleiner Kielstein.[2]
- 1895 Auf dem Stadtplan von 1895 ist der Cacabellenweg zwischen Brunswiker Weg und Eckernförder Chaussee eingezeichnet. Eine projektierte Straße von Eckernförder Chaussee über Hassee zur Hamburger Chaussee (Rondeel) trägt die Bezeichnung "Verlängerter Cacabellenweg".[2]
Vereine
- Nr. 278: HAKI e. V.
Unternehmen
- Nr. 217: Topkauf
Fotos
-
Wohnhäuser im Westring
-
Secheckbau, Westring 385
Quellen
- ↑ Kieler Stadtplan Stadtplan Kiel in der aktuell gültigen Fassung, hrsg. vom Kartendienst der Stadt Kiel, online
- ↑ Hochspringen nach: 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 Hans-G. Hilscher, Dietrich Bleihöfer: Kieler Straßenlexikon. 5. Auflage, Landeshauptstadt Kiel, Kiel 2011. (Online, PDF-Datei, 1,47 MB)