Wall

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Geschichte[Bearbeiten]

Der Wall war ursprünglich ein alter Weg auf dem Stadtwall vor der Mauer am Kieler Hafen. Bereits 1565 ist der Wall im Kataster mit 13 Wohneinheiten aufgeführt. Als man um das Jahr 1700 einige Bäume anpflanzte, hieß die Anlage „Philosophischer Weg“ oder auch „Lindengang“ (1727). 1835 ist der Wall erstmals eingetragen im Kieler Adreßbuch. Der Abschnitt von der Schuhmacherstraße bis unterhalb des Schlosses hieß ab 1856 Damenstraße, wurde aber 1904 wieder in den Wall einbezogen. Ein ähnliches Schicksal erfuhr die Packhausstraße, die seeseitig parallel zum Wall von der Fischerstraße bis zur Flämischen Straße verlief. Sie wurde durch Beschluss der Städtischen Collegien vom 19. Oktober 1926 in den Wall einbezogen.[1]

In der Häuserzeile gegenüber dem Sartorispeicher sind traditionell verschiedene Vergnügungslokale zu finden. Im Volksmund trägt diese Gegend den Namen „Kieler Küste“.

Stolpersteine[Bearbeiten]

  • Nr. 68 (ehemals 72a): für Christian Heuck

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Besonderheit[Bearbeiten]

Der Wall ist eine der wenigen Kieler Straßen, bei denen die ungeraden Hausnummern in Zählrichtung auf der linken Straßenseite liegen. Die Hausnummernzählung beginnt an der Holstenstraße und läuft in Richtung Schloss. Dabei finden sich die geraden Nummern auf der Stadtseite, die ungeraden auf der Hafenseite der Straße.

Unternehmen[Bearbeiten]

Historische Unternehmen[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kiel „Wall“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch Dietrich Bleihöfer, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: August 2018. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB