Oskar-Kusch-Straße

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Oskar-Kusch-Straße

Ort
Kiel
PLZ
24159
Stadtteil
Holtenau
Hist. Namen
Am Schießstand
Anschlussstraßen
Dänischenhagener Straße
Querstraßen
Prinz-Heinrich-Straße
Nutzung
Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Tafel am Gedenkstein in der Oskar-Kusch-Straße


Geschichte[Bearbeiten]

Die Oskar-Kusch-Straße wurde 1936 angelegt und erhielt nach Genehmigung durch den Kieler Polizeipräsidenten vom 30. Januar 1936 zunächst den Namen Am Schießstand. Die Straße schmiegt sich nördlich an die Hochbrückenrampe an. Im Zuge einer Gemeindereform wurde diese Straße durch das Innenministerium mit Wirkung vom 1. Juli 1997 in die Gemeinde Altenholz umgemeindet.

Auf Beschluss der Kieler Ratsversammlung vom 16. Februar 1978 war der Name Am Schießstand bereits vor der Umgemeindung auf den Straßenabschnitt zwischen Am Jägersberg (in Altenholz) und der Prinz-Heinrich-Straße ausgedehnt worden. Dieser Abschnitt schließt an den obigen an, unterquert die Brückenrampe und trifft an der Einfahrt nach Holtenau von Süden auf die Prinz-Heinrich-Straße.

Auf weiteren Beschluss der Kieler Ratsversammlung vom 26. Februar 1998 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen.[1] Die Gemeinde Altenholz gab dem umgemeindeten Abschnitt ebenfalls diesen Namen. Er erinnert an den U-Boot-Kommandanten Oskar Heinz Kusch (* 6. April 1918 in Berlin; † 12. Mai 1944 in Kiel), der nach einem fadenscheinigen Gerichtsverfahren wegen angeblicher Wehrkraftzersetzung 1944 auf der damaligen Standort-Schießanlage hingerichtet wurde.[2]

Gedenkstein[Bearbeiten]

Am 54. Todestag von Oskar Kusch enthüllten die Gemeinde Altenholz und die Stadt Kiel an ihrer Grenze in der Oskar-Kusch-Straße einen gemeinsamen Gedenkstein.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kiel „Oskar-Kusch-Straße“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch Dietrich Bleihöfer, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: August 2018. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB
  2. Wikipedia: „Oskar Kusch“