Karl-Heinz Zimmer

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Karl-Heinz Zimmer in der Ratsversammlung, 1976

Karl-Heinz Zimmer (* 1. Januar 1937; † 4. September 2019, beides in Kiel[1]) war vom 6. Dezember 1996 bis 30. Juni 1997 Kieler Oberbürgermeister.

Karlheinz Zimmer hatte die Hebbelschule besucht, in Kiel Jura studiert und von 1969 bis 1979 als Verwaltungsjurist bei der Landesregierung gearbeitet. Ab 1966 war er als Mitglied der CDU ehrenamtlich in Ausschüssen und von 1970 bis 1979 als Mitglied der Ratsversammlung kommunalpolitsch tätig. Ab 1979 war er hauptamtlicher Stadtrat und leitete eine Reihe unterschiedlicher Dezernate. Am 1. Januar 1994 wurde er zunächst Kieler Bürgermeister, bevor er Ende 1996 für sieben Monate Oberbürgermeister wurde.[2]

Die Kommunalverfassung, die 1997 in Kraft trat, schaffte den verwaltungsleitenden Magistrat ab, zu dessen Aufgaben bis dahin auch die Benennung der Oberbürgermeister gehörte. Nachdem der Amtsvorgänger Otto Kelling daraufhin seinen Rücktritt erklärt hatte, wurde Zimmer als „Oberbürgermeister ständig in Vertretung“ eingesetzt. Dieses Amt übte er nur für kurze Zeit aus, bis er seinem Nachfolger Norbert Gansel als dem ersten direkt gewählten Oberbürgermeister die Amtsgeschäfte übergeben konnte.

Bilder[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister auf kiel.de, zuletzt abgerufen 30.12.2016
  2. Nachruf auf Karl-Heinz Zimmer bei kn-online.de, gelesen am 04.09.2019