Nord-Ostsee-Halle: Unterschied zwischen den Versionen
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[[ | Sie war mit ihrer Länge von 170 m und ihrer Breite von 42 m vor allem als Messe- und Ausstellungshalle für die [[Nordische Messe]] ausgelegt worden. In den 1930er-Jahren gab es Bestrebungen, durch Einbau einer beweglichen Trennwand darin einen kleineren Raum für Konzerte zu schaffen. Diese Pläne wurden aber nie verwirklicht. | ||
[[1944]] wurde die Halle durch einen Bombenangriff fast vollständig zerstört. Nach Diskussionen um ihren Wiederaufbau wurde dieser nicht vorgenommen, sondern stattdessen ab [[1950]] die zentrumsnähere [[Ostseehalle]] gebaut. | |||
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Aktuelle Version vom 11. Januar 2026, 13:00 Uhr
Die Nord-Ostsee-Halle war eine Messehalle an der Gutenbergstraße. Sie erstreckte sich parallel zur Gutenbergstraße vom Platz der heutigen Hauptfeuerwache bis zur Eisenbahnüberführung des ehemaligen Gütergleises West (jetzt Veloroute 10).
Die Nord-Ostsee-Halle wurde 1925 nach Plänen des Kieler Architekten Ernst Prinz gebaut.
1927 fanden hier beispielsweise der SPD-Parteitag und die Eröffnung der Kinderrepublik Seekamp statt.[1]
Sie war mit ihrer Länge von 170 m und ihrer Breite von 42 m vor allem als Messe- und Ausstellungshalle für die Nordische Messe ausgelegt worden. In den 1930er-Jahren gab es Bestrebungen, durch Einbau einer beweglichen Trennwand darin einen kleineren Raum für Konzerte zu schaffen. Diese Pläne wurden aber nie verwirklicht.
1944 wurde die Halle durch einen Bombenangriff fast vollständig zerstört. Nach Diskussionen um ihren Wiederaufbau wurde dieser nicht vorgenommen, sondern stattdessen ab 1950 die zentrumsnähere Ostseehalle gebaut.
Weblinks
- Nord-Ostsee-Halle auf veikkos-archiv.com (mit Bild)
Einzelnachweise
- ↑ Vorwärts, Ausgabe vom 18.7.1927