Moorsee (See): Unterschied zwischen den Versionen
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Der | Der '''Moorsee''' war früher ein See an der heutigen südlichen Stadtgrenze von Kiel. Er war etwa 150 ha groß und ist namensgebend für den Kieler Stadtteil [[Moorsee]]. Er war der Rest des ''Großen Moorsees'', der bereits in vorgeschichtlicher Zeit weitgehend verlandete, wodurch das Kleinflintbeker, das Bokseer und das [[Schlüsbeker Moor]] entstanden. | ||
Der See wurde seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts trocken gelegt, indem sein Wasser in die Schlüsbek abgeleitet wurde. Ab [[1956]] sorgte ein Schöpfwerk dafür, dass weiteres Wasser in die [[Schlüsbek]] abgepumpt werden konnte, so dass die ehemaligen Seeflächen vom Feuchtgebiet zu Grünland werden konnten. | Der See wurde seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts trocken gelegt, indem sein Wasser in die Schlüsbek abgeleitet wurde. Ab [[1956]] sorgte ein Schöpfwerk dafür, dass weiteres Wasser in die [[Schlüsbek]] abgepumpt werden konnte, so dass die ehemaligen Seeflächen vom Feuchtgebiet zu Grünland werden konnten. | ||
In Umsetzung der EU-Wasserrichtlinie gibt es Untersuchungen, die Fläche wieder zu vernässen und den ehemaligen See in einer Größe von bis zu 75 ha wieder herzustellen. | In Umsetzung der EU-Wasserrichtlinie gibt es Untersuchungen, die Fläche wieder zu vernässen und den ehemaligen See in einer Größe von bis zu 75 ha wieder herzustellen. | ||
[[Kategorie:Gewässer]] [[Kategorie:Moorsee]] |
Aktuelle Version vom 29. Juli 2016, 10:11 Uhr
Der Moorsee war früher ein See an der heutigen südlichen Stadtgrenze von Kiel. Er war etwa 150 ha groß und ist namensgebend für den Kieler Stadtteil Moorsee. Er war der Rest des Großen Moorsees, der bereits in vorgeschichtlicher Zeit weitgehend verlandete, wodurch das Kleinflintbeker, das Bokseer und das Schlüsbeker Moor entstanden.
Der See wurde seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts trocken gelegt, indem sein Wasser in die Schlüsbek abgeleitet wurde. Ab 1956 sorgte ein Schöpfwerk dafür, dass weiteres Wasser in die Schlüsbek abgepumpt werden konnte, so dass die ehemaligen Seeflächen vom Feuchtgebiet zu Grünland werden konnten.
In Umsetzung der EU-Wasserrichtlinie gibt es Untersuchungen, die Fläche wieder zu vernässen und den ehemaligen See in einer Größe von bis zu 75 ha wieder herzustellen.