Flintbek

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Flintbek ist eine Nachbargemeinde von Kiel.[1][2] Sie hat 7300 Einwohner (2015) und bildet mit den Gemeinden Böhnhusen, Schönhorst und Techelsdorf das Amt Flintbek. Das Amt entstand bei der Gebietsreform vom 26. April 1970, bei der die vier Gemeinden des Amtes vom Landkreis Plön zum neu gebildeten Kreis Rendsburg-Eckernförde kamen.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Flintbek wird von Süden nach Norden von der Eider durchflossen und parallel dazu von der Eisenbahnlinie Hamburg-Kiel durchschnitten. Zur Gemeinde gehören die Gemeindeteile Voorde (westlich der Eider), Großflintbek (östlich der Eider) und Kleinflintbek (zwischen Großflintbek und Meimersdorf).

Flintbek grenzt im Norden des Gemeindegebietes an den Kieler Stadtteil Meimersdorf und mit einem kurzen Stück seiner Grenze (ca. 200 m) an den Stadtteil Moorsee.

Einrichtungen[Bearbeiten]

Flintbek besitzt eine Grund- und Gemeinschaftsschule. Die Schule am Eiderwald führt zum Hauptschulabschluss und zum mittleren Bildungsabschluss.[3] Schüler, die das Abitur anstreben, müssen Schulen in Kiel oder Bordesholm besuchen.

Historisch bedingt besitzen die drei Gemeindeteile Voorde, Groß- und Kleinflintbek jeweils eine eigene freiwillige Feuerwehr. Im November 2017 beschloss der Hauptausschuss der Gemeinde Flintbek, die Feuerwehren in Voorde und Großflintbek zu vereinigen. Diese Fusion soll zum 1. Juli 2019 vollzogen werden.

Kirchen[Bearbeiten]

1223 erteilte Graf Albrecht von Orlamünde die Erlaubnis zum Bau einer Kirche in “Vlintbeke“. Die historische Kirche dient heute der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Flintbek als Gotteshaus.[4]

Eine katholische Kirche steht im Lassenweg 10. Sie gehörte bis 2015 als Filialkirche St. Joseph zur römisch-katholischen Pfarrei St. Maria - St. Vicelin Neumünster-Mitte. Seit Mai 2015 ist sie mit dieser in die Neumünsteraner Großpfarrei Seliger Eduard Müller aufgegangen, die das Gebiet von Nortorf uber Kaltenkirchen und Bad Segeberg bis Bordesholm und Flintbek umfasst.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Karte „Flintbek“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite der Gemeinde Flintbek
  2. Wikipedia: „Flintbek“
  3. Webseite der Schule am Eiderwald, gelesen am 10. November 2017
  4. Webseite der ev.-luth. Kirchengemeinde Flintbek, gelesen am 10. November 2017
  5. Bericht über das Hochamt zur Gründung der Großpfarrei bei kn-online.de, gelesen am 14. Mai 2019