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Der Club wurde [[1887]] als ''Marine-Regatta-Verein'' von Offizieren und Beamten der Marine gegründet. Bereits 1891 wurde er in ''Kaiserlicher Yachtclub'' umbenannt, | Der Club wurde [[1887]] als ''Marine-Regatta-Verein'' von Offizieren und Beamten der Marine gegründet. Bereits 1891 wurde er in ''Kaiserlicher Yachtclub'' umbenannt, um auch bürgerliche Schichten anzusprechen. Diesen Namen behielt er auch nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bei. Seine republikfendliche Haltung führte dazu, dass das Reichswehrministerium 1928 den Austritt aller aktiven Marineoffiziere veranlasste. 1936 löste er sich auf, um im Rahmen der nationalsozialistischen Gleichschaltung im neuen ''Yacht-Club von Deutschland'' aufzugehen. 1946 wurde der heutige ''Kieler Yachtclub'' neu gegründet, der sich als Nachfolger des Kaiserlichen Yachtclubs versteht.<ref>Rosenplänter, Johannes: ''Kleiner Kiel'', in: Tillmann/Rosenplänter: ''Kiel Lexikon'', 2. Auflage, Neumünster (Wachholtz) 2010, ISBN 978-3-529-02556-3, S. 182/83</ref> | ||
Die [[Kieler Woche]] wurde von dem Verein von Beginn an mitgestaltet. Er spielte auch eine wichtige Rolle bei der Durchführung der Segelwettbewerbe der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele 1936]] und [[Olympische Sommerspiele 1972|1972]] in Kiel. | Die [[Kieler Woche]] wurde von dem Verein von Beginn an mitgestaltet. Er spielte auch eine wichtige Rolle bei der Durchführung der Segelwettbewerbe der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele 1936]] und [[Olympische Sommerspiele 1972|1972]] in Kiel. | ||
Aktuelle Version vom 9. März 2026, 13:04 Uhr
Kieler Yacht-Club e. V.
auch "KYC"
- Adresse
- Kiellinie 70, Kiel
- Vorstand
- Dr. Hauke Bernd
- Mitglieder
- 1400
- Gründungsdatum
- 1887, Neugründung 1946
- Aktiv
- Ja
- Gemeinnützig
- Ja
- Web
- https://www.kyc.de/
- Informationsstand
- 2026
Der Kieler Yacht Club ist ein traditionsreicher Yachtclub, der sich dem Regatta-Segelsport verschrieben hat.
Geschichte
Der Club wurde 1887 als Marine-Regatta-Verein von Offizieren und Beamten der Marine gegründet. Bereits 1891 wurde er in Kaiserlicher Yachtclub umbenannt, um auch bürgerliche Schichten anzusprechen. Diesen Namen behielt er auch nach dem Ersten Weltkrieg bei. Seine republikfendliche Haltung führte dazu, dass das Reichswehrministerium 1928 den Austritt aller aktiven Marineoffiziere veranlasste. 1936 löste er sich auf, um im Rahmen der nationalsozialistischen Gleichschaltung im neuen Yacht-Club von Deutschland aufzugehen. 1946 wurde der heutige Kieler Yachtclub neu gegründet, der sich als Nachfolger des Kaiserlichen Yachtclubs versteht.[1]
Die Kieler Woche wurde von dem Verein von Beginn an mitgestaltet. Er spielte auch eine wichtige Rolle bei der Durchführung der Segelwettbewerbe der Olympischen Spiele 1936 und 1972 in Kiel.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Rosenplänter, Johannes: Kleiner Kiel, in: Tillmann/Rosenplänter: Kiel Lexikon, 2. Auflage, Neumünster (Wachholtz) 2010, ISBN 978-3-529-02556-3, S. 182/83