Elendsredder: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Benennung erfolgte nach einem alten Feldweg. Der Name hat nichts mit Elend (mittelhochdeutsch für ''Anderes Land''<ref>{{WP|Elend|Elend}}</ref>) zu tun, sondern hängt eher mit einem Personennamen zusammen. Bei der Ausgestaltung des Amtes Kronshagen war beteiligt ein ''Rat von Ellendsheim'', der auch der erste Amtmann dort wurde. Er hieß vor seiner Erhebung in den Adelsstand ''Professor Elend'' | Die Benennung erfolgte nach einem alten Feldweg. Der Name hat nichts mit Elend (mittelhochdeutsch für ''Anderes Land''<ref>{{WP|Elend|Elend}}</ref>) zu tun, sondern hängt eher mit einem Personennamen zusammen. Bei der Ausgestaltung des Amtes Kronshagen war beteiligt ein ''Rat von Ellendsheim'', der auch der erste Amtmann dort wurde. Er hieß vor seiner Erhebung in den Adelsstand ''Professor Elend''. Ihm gehörte zeitweilig der [[Hof Hammer]], und es ist nicht ausgeschlossen, dass er auch in der [[Wik]] Besitz hatte.<ref>{{Kieler Straßenlexikon}}</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 29. August 2024, 13:43 Uhr
Elendsredder
- Ort
- Kiel
- PLZ
- 24106
- Stadtteil
- Wik
- Anschlussstraßen
- Steenbeker Weg, Mercatorstraße
- Querstraßen
- Projensdorfer Straße, Husumer Weg, Wesselburener Straße, Büsumer Weg, Achterkamp, Holtenauer Straße
- Nutzung
- Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr

Geschichte
Der Name Elendsredder wird 1905 erstmals aufgeführt im Kieler Adressbuch.
Die Benennung erfolgte nach einem alten Feldweg. Der Name hat nichts mit Elend (mittelhochdeutsch für Anderes Land[1]) zu tun, sondern hängt eher mit einem Personennamen zusammen. Bei der Ausgestaltung des Amtes Kronshagen war beteiligt ein Rat von Ellendsheim, der auch der erste Amtmann dort wurde. Er hieß vor seiner Erhebung in den Adelsstand Professor Elend. Ihm gehörte zeitweilig der Hof Hammer, und es ist nicht ausgeschlossen, dass er auch in der Wik Besitz hatte.[2]
Öffentliche Einrichtungen
Weblinks
„Elendsredder“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Einzelnachweise
- ↑ Wikipedia: „Elend“
- ↑ Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt nach 2005 durch Dietrich Bleihöfer, ab 2022 durch Frank Mönig, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB