Schützenpark

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Schützenpark

Ort
Kiel
PLZ
24114
Stadtteil
Südfriedhof
Anschlussstraßen
Zastrowstraße, Hermann-Weigmann-Straße, Schützenwall, Westring
Querstraßen
Gellertstraße, Harmsstraße
Bauwerke
Schützenpark-Bunker
Nutzung
Fußverkehr, Radverkehr

Der Schützenpark ist eine Parkanlage im Kieler Stadtteil Südfriedhof. Er erstreckt sich parallel zum Schützenwall und ist heute durch die Harms- und die Gellertstraße in drei Abschnitte geteilt. Im Abschnitt westlich der Gellertstraße findet sich eine Teichanlage. Der mittlere Abschnitt bildet eine Spiel- und Liegewiese. Auf dem östlichen Teil finden sich ein Kinderspielplatz und ein Plantschbecken sowie am seinem nördlichen Rand nahe der Zastrowstraße eine Kindertagesstätte und die Kinderbücherei Schützenpark.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Park war früher der Schieß- und Festplatz der 1412 gegründeten Großen Grünen Schützengilde, welche diesen Platz 1856 mit einer Parzelle des „Prünerschlages“ vertauschte. 1923 wird der Schützenpark erstmals aufgeführt im Kieler Adreßbuch.[1]

Auf der heutigen Liegewiese befand sich früher ein weiterer, etwas kleinerer Teich, der heute zugeschüttet ist.

Die Boninstraße besteht heute aus zwei getrennten Straßenabschnitten. Zwischen Zastrowstraße und Schützenwall führt ein Fußweg durch den Park, der diese beiden Straßenabschintte verbindet. Dort verlief die Boninstraße ursprünglich durchgehend und trennte damit einen kleineren vierten Abschnitt von Park ab. In diesem befinden sich heute jeweils zur Hälfte ein Parkplatz und eine Rasenfläche. Durch den Schützenpark-Bunker, einen ehemaligen Hochbunker, ist jener Teil auch optisch und gestalterisch vom übrigen Park getrennt.

Die Verbreiterung und der vierspurige Ausbau des Schützenwalls in den späten 1960er-Jahren geschah auf Kosten des Schützenparks. Ein Streifen mit Gebüsch, der den Park gegenüber dem Schützenwall abschloss, wurde dafür beseitigt.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiel „Schützenpark“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt nach 2005 durch Dietrich Bleihöfer, ab 2022 durch Frank Mönig, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB