Mathias Stein

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Mathias Stein

Mathias Stein, * 21. Februar 1970 in Kiel; Bundestagsabgeordneter, Was­ser­bauer beim Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel. Er ist Mitglied der SPD und in der SPD Kiel aktiv.

Werdegang[Bearbeiten]

Mathias Stein ist ein Sohn des Kieler Kommunalpolitikers und langjährigen AWO-Landesgeschäftsführers Reinhold Stein und seiner Frau Hannelore. Er vertritt zur Zeit als Mitglied im Hauptpersonalrat der Wasser- und Schifffahrtsdirektion in Berlin die Interessen der Beschäftigten.

Mathias Stein ist geschieden und hat einen erwachsenen Sohn. Er ist Marathonläufer und gibt als weitere Leidenschaften Schwimmen und den Nord-Ostsee-Kanal an. Er ist aktiv in der Gewerkschaft verdi.

Politik[Bearbeiten]

Für die Spitzenkandidatur der Landtagswahl 2012 bewarb sich Mathias Stein im Jahr 2010 als Außenseiter. Er stellte sich zusammen mit den Bewerbern Torsten Albig und Ralf Stegner und der Bewerberin Brigitte Fronzek den SPD-Mitgliedern in ganz Schleswig-Holstein vor. In der Abstimmung 2011 wurde er Vierter mit 1,28% der abgegebenen Stimmen.

Auf dem Landesparteitag 2011, Husum wurde er in den Landesvorstand gewählt und auf dem Landesparteitag 2013, Büdelsdorf bestätigt. Sein Verantwortungsbereich war Infrastrukturpolitik, außerdem war er Mitgliederbeauftragter der Landespartei. Auf dem Landesparteitag 2017, Lübeck in Lübeck am 27. Januar 2017 trat er nicht wieder an, um sich voll auf seine Bundestagskandidatur konzentrieren zu können. Der Kreisparteitag wählte ihn im Februar 2017 zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden.

Am 7. Oktober 2016 nominierte ihn die Mitgliederversammlung als Kandidaten der SPD im Bundestagswahlkreis 5 (Kiel, Kronshagen, Altenholz) für die Bundestagswahl 2017. Im ersten Wahlgang lag er unter 7 MitbewerberInnen mit 79 von 398 Stimmen vorn, im zweiten Wahlgang setzte er sich mit 166 Stimmen und deutlichem Vorsprung gegen vier MitbewerberInnen durch.

Seine Vorgänger im Wahlkreis 5 (vorher 6) waren unter anderen Fritz Baade, Hans Müthling, Norbert Gansel und Hans-Peter Bartels. Seit der Bundestagswahl 1961 wurde er immer von der SPD direkt geholt.

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Einzelnachweise[Bearbeiten]