Förderverein Stadtteilbücherei Neumühlen-Dietrichsdorf e. V.

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Förderverein Stadtteilbücherei Neumühlen-Dietrichsdorf e. V.

Adresse
Langer Rehm 29, 24149 Kiel
Vorstand
Bärbel Lubert, Alfons Fliß, Dirk Kroll
Aktiv
ja
Gemeinnützig
ja
Web
http://www.ichlesegern.de/verein


Der Förderverein Stadtteilbücherei Neumühlen-Dietrichsdorf e. V. wurde 2005 gegründet. Sein Zweck ist die Förderung von Bildung und Erziehung im Einzugsbereich der Stadtteilbücherei Neumühlen-Dietrichsdorf, insbesondere durch das Kulturgut "Buch", und die Förderung des Lesens und der Beschäftigung mit der Literatur.

Der Zweck wird dadurch verwirklicht, dass der Verein im Zusammenwirken mit der Landeshauptstadt Kiel eine Stadtteilbücherei betreibt. Der Verein gewährleistet den Betrieb der Stadtteilbücherei dadurch, dass er durch seine Mitglieder die personellen Voraussetzungen für ein öffentliches Angebot schafft.

Bis September 2020 war Peter Schümann Vorsitzender.[1] Er wurde abgelöst durch eine gleichberechtigte Gruppe aus Alfons Fliß, Dirk Kroll und Bärbel Lubert, die gemeinsam den Vorsitz wahrnehmen.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Zuge allgemeiner Sparüberlegungen beschloss die Landeshauptstadt Kiel in den Jahren 2004 und 2005, die kleineren der insgesamt neun Zweigstellen der Stadtbücherei zu schließen - unter ihnen die in Neumühlen-Dietrichsdorf. Unmut in der Bevölkerung vor Ort setzte Aktivitäten frei, die massiv gegen die Pläne gerichtet waren und zur Gründung einer privaten Initiative führten. Die daraus entstehende „Arbeitsgemeinschaft Erhaltung Bücherei Neumühlen-Dietrichsdorf“ führet erste Gespräche mit der Stadt, die schließlich teilweise einlenkte. Die Zweigstellen sollten weiter bestehen, wenn sich Vereine finden, die den Betrieb mit Ehrenamtlichen organisieren können.

Bücherflohmarkt der Stadtteilbücherei Neumühlen-Dietrichsdorf im Famila-Warenhaus

Im Juni 2005 gründete sich der "Förderverein Stadtteilbücherei Neumühlen-Dietrichsdorf e. V.", der in kurzer Zeit mit der Stadt einen Vertrag erarbeitete, auf dessen Grundlage eine "Arbeitsteilung" den Fortbestand sichert: Gebäude, Medienbestand und technische Ausstattung obliegen weiterhin der Stadt; der Verein stellt die Freiwilligen und kümmert sich um Aktionen, Veranstaltungen und Vernetzungen im Stadtteil sowie der näheren Umgebung. Der entsprechende Vertrag wurde am 14. Juni 2006 unterzeichnet und trat einen Tag später in Kraft - zunächst bis Ende 2009 befristet, aber mit automatischer Verlängerungsklausel. Schon im Frühjahr 2006 wurden die Büchereiräume am Eekberg geschlossen, um sie drei Wochen später in der Adolf-Reichwein-Schule in der Tiefen Allee neu zu eröffnen. Ab März 2006 wurden die ersten Ehrenamtlichen in die Geheimnisse des Büchereibetriebes eingeweiht, bevor Mitte Juni der Vollbetrieb unter der Federführung des Vereins startete, vorübergehend noch mit personeller hauptamtlicher Unterstützung vor Ort. Die beginnende Entwicklung - durchaus auch als "Erfolgsgeschichte" zu beschreiben - ist zu allererst dem Einsatz von rund 30 Ehrenamtlichen zu verdanken, die höchst engagiert jede Woche den Büchereibetrieb gewährleisten beziehungsweise im Vorstand oder bei bei besonderen Aktionen mitarbeiten.[3]

Am 3. November 2018 konnte der Verein die neuen Räume am Langen Rehm 29 feierlich in Betrieb nehmen.[4]

Jubiläum[Bearbeiten]

Gernot Starke (re.) überbringt Grüsse des Ortsbeirates

Am 28. Juni 2015 feierte der Verein sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gab es einen Literatur-Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche am Ivensring mit einem anschließenden Empfang für Vereine und Institutionen des Stadtteils sowie für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Göder, Annette: Brillanter Organisator, aber keine Leseratte, Kieler Nachrichten, 1. Oktober 2020
  2. Vgl. Weihnachtsbrief 2020 des Vorstandes auf der Homepage des Büchereivereins, abgerufen 22.12.2020
  3. Jubiläumsdokumentation zum hundertjährigen Bestehen der Volksbücherei auf ichlesegern.de (pdf-Format)
  4. Stadtpräsident eröffnet neue Bücherei in Dietrichsdorf auf ichlesegern.de, abgerufen 5. November 2018