Langer Rehm
Langer Rehm
- Ort
- Kiel
- PLZ
- 24149
- Stadtteil
- Neumühlen-Dietrichsdorf
- Neugestaltet
- 2011
- Querstraßen
- Ivensring, Lüderitzstraße, Nachtigalstraße, Helenenstraße, Georgstraße, Hermannstraße, Masurenring, Fuchsberg, Dietrichsdorfer Höhe, Hasselfelde
- Nutzung
- Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
- Straßengestaltung

An der Straße Langer Rehm zwischen Lüderitzstraße und Nachtigalstraße liegt das heutige Stadtteilzentrum von Neumühlen-Dietrichsdorf.
Geschichte
Der Straßenname ist auf eine alte Flurbezeichnung zurückzuführen (Rehm = schmaler Landstreifen). Erstmals erwähnt wird er im Protokolltext einer Gemeinderatssitzung vom 18. September 1900 und ist aufgeführt im Kieler Adreßbuch von 1904.[1]
1985 wurde mit dem Rahmenplan für den Umbau der Straße begonnen; im Dezember 2011 konnte die „neue Mitte Dietrichsdorfs“ mit dem Geschäftszentrum und dem umgebauten Ostring offiziell eingeweiht werden.[2]
Die drei, westlich in Richtung Mönkeberg an der Straße Langer Rehm angeordneten Häuserzeilen (Nr. 35, 39-47 und 49-55) wurden ab 1938 im Rahmen des Bauvorhabens Afrika Viertel von der Kieler Werkswohnung GmbH (KWW) errichtet und stehen heute im Verzeichnis der eingetragenen Kulturdenkmale des Landes Schleswig-Holstein.[3]
Öffentliche Einrichtungen
Unternehmen
- Nr. 10a: Aldi, Rossmann
- Nr. 11: Bäckerei Wäger OHG
- Nr. 12: Fördesparkasse, Zweigstelle 24
- Nr. 13: Fahrschule Dittmann, Friseur Sieht gut aus, Merkle Optik,
- Nr. 17: Kiosk Liedtke
- Nr. 19: RotKreuzMarkt
- Nr. 22:
Hansa-Apotheke, sky - Nr. 23: Kieler Volksbank eG
- Nr. 25: Grillpartner Maier, Jessis Blumentraum
Historische Unternehmen
- Nr. 12: Filmbühne Dietrichsdorf - ein Kino
- Nr. 19: eine Schlecker-Filiale
- Nr. 29: Siegel Radio u. Fernsehen
- Nr. ??: Andreas Stelting (Haushaltswaren)
- Nr. ??: Magdalena Voss (Schreibwaren, Zeitungen, Zigaretten)
Bilder
-
Die Schwentine-Volksbank, August 1964
-
Kreuzung Masurenring / Langer Rehm, Januar 1971
Weblinks
„Langer Rehm“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de
Einzelnachweise
- ↑ Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt nach 2005 durch Dietrich Bleihöfer, ab 2022 durch Frank Mönig, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB
- ↑ Bericht in den Kieler Nachrichten vom 14.12.2011
- ↑
Liste der Kulturdenkmale in Kiel (nach Stadtteilen gegliedert) in der deutschsprachigen Wikipedia
