Angelika Volquartz

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Angelika Volquartz bei einem Benefiz-Spiel im Holstein-Stadion, 2005

Angelika Volquartz (* 2. September 1946 in Uelzen) war vom 17. Juni 2003 bis 16. Juni 2009 Oberbürgermeisterin in Kiel.

Volquartz absolvierte nach dem Abitur ein naturwissenschaftliches Lehramtsstudium an der Christian-Albrechts-Universität. Von 1985 bis 1992 war sie Leiterin der Freiherr-vom-Stein-Schule.

Seit 1978 ist Volquartz Mitglied der CDU. 1990 bis 1992 war sie Mitglied der CDU-Fraktion in der Ratsversammlung. Von 1992 bis 1998 gehörte sie dem schleswig-holsteinischen Landtag an, ab 1998 dem Deutschen Bundestag. Das Bundestagsmandat legte sie 2003 nach ihrer Wahl zur Kieler Oberbürgermeisterin nieder.

Am 16. März 2003 wurde sie als Nachfolgerin von Norbert Gansel die zweite direkt gewählte Oberbürgermeisterin. Am 15. März 2009 unterlag sie bei der turnusmäßigen Wahl im ersten Wahlgang dem SPD-Bewerber Torsten Albig.

Angelika Volquartz lebt in Kiel.[1]

Ehrungen

2014 erhielt Volquartz die Ehrenbürgerwürde der Christian-Albrechts-Universität Kiel.[2] und 2018 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Einzelnachweise

  1. Biografie Angelika Volquartz auf kiel.de, zuletzt abgerufen 20.12.2016
  2. Wikipedia: „Angelika Volquartz“