Christian Albrecht

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Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf

Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf (* 13. Februar 1641; † 6. Januar 1695, beides in Gottorf) war Fürstbischof von Lübeck zwischen 1655 und 1666 sowie Herzog der gottorfschen Anteile der Herzogtümer Schleswig und Holstein von 1659 bis 1695. Er war der Gründer der Christian-Albrechts-Universität in Kiel.[1]

Die Universität sollte vor allem dazu dienen, protestantische Pfarrer auszubilden und die Verwaltung mit gelehrten Bürgern besetzen zu können, die ihre Ausbildung im eigenen Land genossen hatten. Die neue Universität erhielt ihren Sitz im in der Reformation säkularisierten Kieler Kloster. Der Grundbestand der Bibliothek wurde aus der Fürstenschule im Kloster Bordesholm überführt. Paul Sperling, der letzte Rektor der aufgehobenen Lateinschule, wurde zum Doktor ernannt und Professor für biblische und kirchliche Alterthümer, sowie für geistliche Beredtsamkeit. Der berühmte Brüggemann-Altar, den Herzog Friedrich 1514 der Klosterkirche gestiftet hatte, wurde 1666 in den Schleswiger Dom versetzt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Weitere Informationen zum Thema „Christian Albrecht“ in der deutschsprachigen Wikipedia