Posadowskystraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Er erinnert an den preußischen Minister Arthur Graf von Posadowsky-Wehner (* [[3. Juni]] [[1845]] in Groß Glogau; † [[23. Oktober]] [[1932]] in Naumburg/Saale)<ref>{{WP|Arthur_von_Posadowsky-Wehner|Arthur Graf von Posadowsky}}</ref>, der als preußischer Staatssekretär des Inneren nach einem Besuch im Jahr 1901 den Ellerbeker Arbeiterbauverein förderte.<ref>Hinweis auf Posadowski im [http://www.herbstkonferenz.de/seiten/tagungsband.pdf Tagungsband] der Herbstkonferenz 2001 der GfA, Dortmund (GfA-Press) 2001, ISBN 3-9806222-7-4; S. 67</ref>
      
      
== Geschichte ==
Das Siedlungsgelände südlich der Kiel-Schönberger Eisenbahn wurde noch bis 1912 vom [[Ellerbeker Bauverein]] durch mehrere Straßen erschlossen. Parallel zur Bahnlinie legte man als nördliche Begrenzung 1903 die [[Posadowskystraße]] an. In Richtung Gaarden wurde als Abgrenzung des Siedlungsgeländes die [[Drewsstraße]] 1910 angelegt. Die südliche Siedlungsbegrenzung wurde dann ab 1904 durch die [[Nissenstraße]] gebildet. Die bis an die [[Nissenstraße]] verlängerte [[Franziusallee]] begrenzte das Siedlungsgebiet in Richtung Tröndelbach. Ebenfalls wurde ab [[Plöner Straße]] die [[Grabastraße]] bis zur [[Nissenstraße]] ausgebaut. Beim Ausbau der [[Franziusallee]] und der [[Grabastraße]] wurde bei beiden Straßen jeweils eine Bahnüberführung realisiert. Als mittlere Verbindungsstraße in Luftlinie zur [[Hollmannstraße]] wurde noch die [[Buchholtzstraße]] zwischen [[Posadowskystraße]] und [[Nissenstraße]] ausgebaut.
<small>Quelle:
75 Jahre GHG Kiel Ost, Abschnitt 1914: der erste stolze Rückblick des jungen Vereins
SVKStG Band 48 Hrsg. Jürgen Jensen, 2004, Dörte Beier Kiel in der Weimarer Republik, S 222/223
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== Weblinks ==  
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Aktuelle Version vom 5. Januar 2026, 17:41 Uhr

Posadowskystraße

Ort
Kiel
PLZ
24148
Stadtteil
Ellerbek
Querstraßen
Röhbarg, Hollwisch, Sören, Drewsstraße, Grabastraße, Buchholtzstraße, Franziusallee
Nutzung
Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Posadowskystraße


Straßenname

Der Name Posadowskystraße wurde am 28. Juli 1903 durch den Ellerbeker Gemeinderat beschlossen.[1]

Er erinnert an den preußischen Minister Arthur Graf von Posadowsky-Wehner (* 3. Juni 1845 in Groß Glogau; † 23. Oktober 1932 in Naumburg/Saale)[2], der als preußischer Staatssekretär des Inneren nach einem Besuch im Jahr 1901 den Ellerbeker Arbeiterbauverein förderte.[3]

Geschichte

Das Siedlungsgelände südlich der Kiel-Schönberger Eisenbahn wurde noch bis 1912 vom Ellerbeker Bauverein durch mehrere Straßen erschlossen. Parallel zur Bahnlinie legte man als nördliche Begrenzung 1903 die Posadowskystraße an. In Richtung Gaarden wurde als Abgrenzung des Siedlungsgeländes die Drewsstraße 1910 angelegt. Die südliche Siedlungsbegrenzung wurde dann ab 1904 durch die Nissenstraße gebildet. Die bis an die Nissenstraße verlängerte Franziusallee begrenzte das Siedlungsgebiet in Richtung Tröndelbach. Ebenfalls wurde ab Plöner Straße die Grabastraße bis zur Nissenstraße ausgebaut. Beim Ausbau der Franziusallee und der Grabastraße wurde bei beiden Straßen jeweils eine Bahnüberführung realisiert. Als mittlere Verbindungsstraße in Luftlinie zur Hollmannstraße wurde noch die Buchholtzstraße zwischen Posadowskystraße und Nissenstraße ausgebaut.

Quelle:

75 Jahre GHG Kiel Ost, Abschnitt 1914: der erste stolze Rückblick des jungen Vereins

SVKStG Band 48 Hrsg. Jürgen Jensen, 2004, Dörte Beier Kiel in der Weimarer Republik, S 222/223

Weblinks

Kiel „Posadowskystraße“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Einzelnachweise

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt nach 2005 durch Dietrich Bleihöfer, ab 2022 durch Frank Mönig, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB
  2. Wikipedia: „Arthur Graf von Posadowsky“
  3. Hinweis auf Posadowski im Tagungsband der Herbstkonferenz 2001 der GfA, Dortmund (GfA-Press) 2001, ISBN 3-9806222-7-4; S. 67