Johann Theede: Unterschied zwischen den Versionen

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* 1912: Schule in Klausdorf/Schwentine (zerstört)
 
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* 1914–1918: [[Vicelinkirche]], [http://ims.kiel.de/extern/kielmaps/?view=stpl&adresse=Harmsstraße123& Harmsstraße 123] (zerstört)
 
* 1914–1918: [[Vicelinkirche]], [http://ims.kiel.de/extern/kielmaps/?view=stpl&adresse=Harmsstraße123& Harmsstraße 123] (zerstört)
* 1915–1917: Kieler Bank (zerstört)
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* 1915–1917: Kieler Bank, Wall 1 (zerstört)
 
* 1919-1920: Poppenbrügger Schulhaus im [http://ims.kiel.de/extern/kielmaps/?view=stpl&adresse=Poppenkamp2& Poppenkamp 2] (jetzt Schule für Schauspiel)  
 
* 1919-1920: Poppenbrügger Schulhaus im [http://ims.kiel.de/extern/kielmaps/?view=stpl&adresse=Poppenkamp2& Poppenkamp 2] (jetzt Schule für Schauspiel)  
 
* 1921: Getreidesilo am Kieler Nordhafen (Gilt als erstes Kieler Beispiel der "Hanse-Neugotik". Am [[14. Dezember]] [[1970]] durch eine Getreidestaubexplosion zerstört; danach abgebrochen)
 
* 1921: Getreidesilo am Kieler Nordhafen (Gilt als erstes Kieler Beispiel der "Hanse-Neugotik". Am [[14. Dezember]] [[1970]] durch eine Getreidestaubexplosion zerstört; danach abgebrochen)

Aktuelle Version vom 23. Mai 2020, 23:59 Uhr

Johann Detlef Theede (* 1. April 1876 in Ellerbek; † 28. Januar 1934 in Kiel) war ein Kieler Architekt. Er war einer der führenden Architekten der Heimatschutzarchitektur.

Theede besuchte von 1893 bis 1897 als Zimmererlehrling die Baugewerkschule Eckernförde. Ab 1902 arbeitete er als Architekt in Kiel. Von 1908 bis 1912 gehörte Theede zu den Gründern des Schleswig-Holsteinischen Landesvereins für Heimatschutz. 1933 wurde er Ehrenkommodore der 1904 gegründeten Kieler Segler-Vereinigung (KSV).

Die von ihm entworfenen Bauten orientierten sich bis zum Ersten Weltkrieg an schleswig-holsteinischer Herren- und Bauernhausarchitektur im Barock wie z. B. das Stadtkloster Kiel. Danach bevorzugte er den Backsteinexpressionismus wie z. B. die Landwirtschaftskammer, bis er sich zuletzt den klaren Linien der klassischen Moderne zuwandte.[1]

Theedes Nachlass wurde von seiner Familie im August 2017 dem Kieler Stadtarchiv übergeben.[2]

Werke in Kiel[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Johann Theede mit einem Beitrag von Eva-Maria Karpf aus: Tillmann, Doris und Rosaenplänter, Johannes Rosenplänter: Kiel Lexikon, Neumünster Wachholtz 2011, S. 377. auf der Website kielarchitektur Eva-Maria Karpf: Kunst, Geschichte und Architektur, abgerufen am 08. Oktober 2018
  2. Nachlass Johann Theede auf der Website kielarchitektur Eva-Maria Karpf: Kunst, Geschichte und Architektur, abgerufen am 08. Oktober 2018
  3. Flag of Schleswig-Holstein.svg Liste der Kulturdenkmale in Kiel (nach Stadtteilen gegliedert) in der deutschsprachigen Wikipedia
  4. Flag of Schleswig-Holstein.svg Liste der Kulturdenkmale in Kiel (nach Stadtteilen gegliedert) in der deutschsprachigen Wikipedia
  5. Pressestelle der Versorgung und Verkehr Kiel GmbH (VVK) (Hrsg.): Dokumentation zur Geschichte der Kieler Synagoge und des Mahnmals an der Goethestraße 13. Kiel 1992
  6. Geschichte des Gymnasiums Wellingdorf
  7. Deutsche Baukunst Heft 52/1912
  8. Johannes Habich, Gert Kaster, Knut Pfeiffer: Seibels Fabrik: der ehemalige Milchhof in Kiel-Gaarden. Baudenkmale in Gefahr 10. Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, Kiel 1986.
  9. Musikschule Kiel: Von der Milch zur Musik – Die Seibelsche Margarinefabrik (PDF)