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	<title>Kiel-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Liste_der_Studentenverbindungen_in_Kiel&amp;diff=69206</id>
		<title>Liste der Studentenverbindungen in Kiel</title>
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		<updated>2026-01-25T01:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Aktive Verbindungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Liste der Studentenverbindungen&#039;&#039;&#039; an der [[Christian-Albrechts-Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktive Verbindungen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Gründung&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;|Wappen&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;|Zirkel&lt;br /&gt;
! Wahlspruch&lt;br /&gt;
! Dachverband&lt;br /&gt;
! Adresse&lt;br /&gt;
! Farbenstatus &lt;br /&gt;
! Farben&lt;br /&gt;
! Stellung zur Mensur&lt;br /&gt;
! Mitglieder&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;|Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akademisch-Musische Verbindung Albingia || 19. Juli 1889 || || || Lied, Freundschaft, Vaterland! || Sondershäuser Verband || Sandkoppel 55, Kronshagen || farbenführend || Rosa-Weiß-Meergrün || nichtschlagend || gemischt || | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akademische Jagdverbindung Huberto-Holsatia || 15. Mai 1977 || || || || Wernigeroder Jagdkorporationen Senioren-Convent || besitzt kein Haus || farbentragend || Grün-Weiß-Schwarz || nichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akademische Turnverbindung Ditmarsia || 8. November 1890 || || || nec temere, nec timide || Akademischer Turnerbund || [[Ravensberg]] 1 || farbenführend || Grün-Weiß-Gold || nichtschlagend || Männer || | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akademische Verbindung Frisia || 10. November 1872 || || || || verbandsfrei || [[Beselerallee]] 22 || führt keine Farben || || nichtschlagend || gemischt || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akademische Verbindung Rheno-Guestphalia || 14. Juni 1897 || || || Freiheit, Recht und Vaterland || Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen || [[Luisenweg]] 4 || farbentragend || Violett-Weiß-Moosgrün || nichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akademischer Ruderverein Kiel || 10. Februar 1897 || || || || Akademischer Ruderbund || [[Düsternbrooker Weg]] 12 || farbenführend || Weiß-Violett-Weiß || nichtschlagend || gemischt || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alte Königsberger Burschenschaft Alemannia in Kiel || 20. Juni 1879 || || || Tu ne cede malis, sed contra audentior ito! || Deutsche Burschenschaft || [[Kiellinie]] 92 || farbentragend || Blau-Weiß-Gold || pflichtschlagend || Männer || | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Burschenschaft Cremonia zu Kiel || 9. Juli 1920 || || || Freundschaft, Ehre, Vaterland! || verbandsfrei || besitzt kein Haus || farbentragend || Hellblau-Silber-Schwarz || pflichtschlagend || Männer || früher Mitglied im Bund Deutscher Ingenieur-Corporationen ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Burschenschaft der Krusenrotter || 10. November 1875 || || || Tru as Gold, fast als Ekenholt! || Allgemeine Deutsche Burschenschaft || [[Reventlouallee]] 26 || farbentragend || Weiß-Schwarz-Weiß || pflichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Burschenschaft Teutonia Kiel]] || 6. November 1817 || || || Ehre, Freiheit, Vaterland! || Süddeutsches Kartell || [[Moltkestraße]] 31 || farbentragend || Blau-Weiß-Gold (Violett-Weiß) || pflichtschlagend || Männer || | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corps Alemannia Kiel]] || 1876 || || || Jungs, holt fast! || Weinheimer Seniorenconvent || [[Bartelsallee]] 2 || farbentragend || Blau-Weiß-Grün || pflichtschlagend || Männer || | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Corps Holsatia || 1813/18/23 || || || Gloria in amore patriae! || Kösener Senioren-Convents-Verband || [[Niemannsweg]] 91 || farbentragend || Rot-Weiß-Rot || pflichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Corps Palaiomorchia-Masovia || 14. Januar 1950 || || || || Kösener Senioren-Convents-Verband || [[Düppelstraße]] 27 || farbentragend || Blau-Weiß-Rot / Schwarz-Weiß-Orange || pflichtschlagend || Männer || entstanden aus Zusammenschluss von Masovia Königsberg (1830) und Palaiomorchia Halle (1844) |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Corps Saxonia || 25. Juni 1838 || || || Virtuti semper corona! || Kösener Senioren-Convents-Verband || [[Kiellinie]] 71 || farbentragend || Grün-Weiß-Bordeauxrot || pflichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kieler Wingolf || 5. Juli 1892 || || || Frisch! Fromm! Frei! || Wingolfsbund || [[Moltkestraße]] 53 || farbentragend || Rot-Weiß-Gold || nichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landsmannschaft Slesvico-Holsatia (vereinigt mit Landsmannschaft Cheruskia) || 1878 || || || Unitis viribus, nunquam retrosum! || Coburger Convent || [[Kiellinie]] 75 || farbentragend || Schwarz-Weiß-Blau / Schwarz-Weiß-Rot || pflichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landsmannschaft Troglodytia || 14. Dezember 1864 || || || Ne feriare feri! || Coburger Convent || [[Bartelsallee]] 18 || farbentragend || Schwarz-Weiß-Rot (von unten gelesen) || pflichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schwarzburgverbindung Wikingia zu Kiel]] || 30. April 1898 || || || Rüm Hart, klar Kimming! || Schwarzburgbund || [[Eckernförder Straße]] 222, Kronshagen || farbentragend || Blau-Gold-Rot || nichtschlagend || gemischt || | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Verein Deutscher Studenten Kiel]] || 3. Juni 1881 || || || Mit Gott für Volk und Vaterland! || Verband der Vereine Deutscher Studenten || [[Niemannsweg]] 31 || farbenführend || Schwarz-Weiß-Rot || nichtschlagend || Männer || |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studentische Vereinigung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Vicelinkirche&amp;diff=68961</id>
		<title>Vicelinkirche</title>
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		<updated>2026-01-02T16:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Pastoren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Harmsstrasse 123 Kiel.jpg|mini|Vicelinkirche Kiel]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vicelinkirche &#039;&#039;&#039; ist eins von drei Kirchengebäuden der [https://www.fg-kiel.de/ Evangelisch-Lutherischen Friedensgemeinde] in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Sie ist eine sogenannte „Bartning-Notkirche“ und befindet sich in der [[Harmsstraße]] 123 auf einem Grundstück zwischen [[Zastrowstraße]] und [[Achter de Kark]] im Stadtteil [[Südfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Vicelin-Kirche_(Kiel)|Vicelin-Kirche Kiel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das benachbarte Pfarr- und Gemeindehaus hat die Adresse [[Paul-Fleming-Straße]] 2-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Vicelingemeinde 1908 eigenständig wurde, wurde auch das Verlangen nach einer eigenen Kirche größer. Auch wenn der Krieg einiges schwieriger machte, konnte 1914 der Grundstein gelegt werden. Am 29. Oktober 1916 wurde die Kirche eingeweiht. Am 9. April 1945 wurde die Kirche durch einen Bombentreffer vollständig zerstört. Der Turm musste wenige Tage später gesprengt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1948–1950 im Rahmen des evangelischen Notkirchenprogramms als erste Kieler Nachkriegskirche errichtet. Sie ist eine Typ B-Notkirche mit polygonalem Altarraum. Das besondere am Konzept Notkirche, ein Entwurf von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;Otto Bartning, ist, dass eine vorgefertigte Konstruktion aus Holzpfeilern und Dach in wenigen Tagen aufgestellt werden konnten und sich selbst tragen. So konnte die Gemeinde in Eigenarbeit die Mauern aus den vorher aufgeräumten und gesäuberten Trümmersteinen errichten. Da die Vicelinkirche auf dem Fundament des Vorgängerbaus wiederaufgebaut wurde, mussten zwei zusätzliche Ständerpaare bestellt werden, was sie größer als andere Notkirchen macht, ebenso einzigartig sind die Seitenschiffe. Ursprünglich war die Kirche durch zwei kleine, seitlich gelegene Vorhallen zu betreten. Die Grundsteinlegung fand am [[24. April]] [[1949]] statt; am [[12. März]] [[1950]] wurde die Kirche geweiht. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.otto-bartning.de/anzeige.php?id=29 Informationen zur Kirche] bei Otto-Bartning.de, abgerufen am 9. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964–1965 wurde der Eingangsbereich der Kirche nach Entwurf von [[Wilhelm Neveling]] umgebaut. Vor der Kirche entstanden mehrere Gemeinderäume inklusive Toiletten, Teeküche und einer großen Vorhalle. Daneben kam ein freistehender Glockenturm in (für Neveling typisch) sechseckiger Betonbauweise. Dieser wurde mit drei neuen Bronzeglocken der Firma Gebrüder Rincker bestückt, da die alten Glocken durch Kriegsschäden nicht mehr verwendbar waren. Die beiden großen Glocken befinden sich nun am Eingang des [[Südfriedhof]]s, die kleinste hängt unten im Turm als Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege. Der Schriftring an der Glocke sowie das Turmkreuz wurden im Jahr 2000 vergoldet. In der Kirche entstand eine neue, große Orgelempore, die nicht nur Platz für die Orgel, sondern auch größere musikalische Gruppen bietet. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kirche mit ihrem markanten Glockenturm und das Pfarrhaus sind eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Vicelinkirche&#039;&#039; gehört heute mit der [[Heilandskirche]] und der [[St.-Jürgen-Kirche]] zur evangelisch-lutherischen Friedensgemeinde, die am [[1. Januar]] [[2005]] durch Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinden Vicelin, Heiland und St. Jürgen entstand. Diese wurden dadurch zu Gemeindebezirken der neu gebildeten Friedensgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1887/88 entstand in der Kieler Kirchengemeinde ein Vicelin-Pfarrbezirk. Bei der Teilung dieser Gemeinde 1908 entstand daraus die selbstständige Vicelingemeinde, die zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Kirche besaß. Die Gottesdienste wurden zuerst in der [[Jakobikirche]], später in der Höheren Mädchenschule II (der heutigen [[Käthe-Kollwitz-Schule]]) abgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die wachsende Bevölkerung kam es 1928 erneut zu einer Teilung. Es bildeten sich die Gemeinden Vicelin I, II und III, 1938 kam Vicelin IV dazu. Diese Gemeinden teilten sich nun die Vicelinkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Krieg wurde versucht, Hasseldieksdamm von der Gemeinde Vicelin II abzuspalten und dort eine eigene Kirche zu bauen. Die Kirchengemeinde Hasseldieksdamm wurde 1952 eigenständig, 1957 wurde die Erlöserkirche gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vicelin I fusionierte 1953 mit der Gemeinde St. Jürgen-Nord und existierte unter diesem Namen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vicelin III hielt nach dem Krieg ihre Gottesdienste in der Kapelle auf dem Südfriedhof ab. Auch nach dem Wiederaufbau der Vicelinkirche blieb sie dort. Besonders Pastor Eichstädt setzte sich für eine eigene Kirche ein, 1968 wurde die Heilandskirche eingeweiht. Der Tag der Weihe der neuen Kirche war gleichzeitig auch der Tag der Gründung der neuen Heilandsgemeinde, die auch aus Teilen von Michaelis II, größtenteils aber aus Vicelin III entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun nur noch Vicelin II und IV übrig blieben, beschloss Vicelin IV, fortan den Namen Vicelin I zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Ruhestand von Pastor Plath in Vicelin I kein Nachfolger gefunden werden konnte und St. Jürgen-Süd an den  Fusionsbestreben der Nordgemeinde kein Interesse zeigte, vereinigten sich die beiden übrig gebliebenen Vicelingemeinden mit St. Jürgen-Nord 1982 zu einer großen Vicelingemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 fusionierten dann letztendlich auch Heiland und St. Jürgen-Süd, die seitdem den Namen St. Jürgen trug, zur Friedensgemeinde. Somit ist das Gebiet der heutigen Gemeinde das ursprüngliche Gebiet der alten St. Jürgen- und Vicelingemeinde (nur ohne Hasseldieksdamm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung == &lt;br /&gt;
Die meisten Gegenstände des Innenraums entsprechen der originalen Austattung, die im Entwurf von Otto Bartning inbegriffen war und in vielen Notkirchen nicht mehr erhalten ist. So etwa Altar, Kanzel und Bänke, auch die Lichtkästen an den Pfeilern. Die Regale für die Gesangbücher sind im gleichen Stil hergestellt, jedoch einzigartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der alten Kirche ist wenig erhalten, so das Taufbecken, gestiftet und hergestellt vom Steinmetz Ludwig Petersen, einem der ersten Kirchenvorsteher der Gemeinde, die stark durch den Krieg beschädigten Leuchter, die zu besonderen Anlässen verwendet werden, die Altarbibel, zwei Klingelbeutel und Teile verschiedener Abendmahlsgeräte. Ebenso befindet sich in der Kirche eine neogotische, auch kriegsbeschädigte Liedtafel aus Eichenholz, es ist nicht bekannt, woher diese ursprünglich stammt, aber wahrscheinlich nicht aus Vicelin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Leuchter sind um einiges älter als die Kirche, sie stammen ursprünglich aus St. Nikolai. Sie wurden 1831 von drei Kieler Bürgern gestiftet und nach dem Krieg der Vicelinkirche geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorhalle befindet sich ein Gemälde der alten Kirche, das 1965 vom Kirchenvorstand gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Umbaus ersetzte 1965 eine neue Orgel die alte Behelfsorgel. Sie wurde von der Firma Friedrich Weigle in Echterdingen gebaut und verfügt über 26 Register. Sie ist eine für diese Kirche ungewöhnlich gute Konzertorgel, was der Initiative des damaligen KMD Simon zu verdanken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Bünz (I) 1887-1921&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (II) 1908-1909&lt;br /&gt;
* Karl Schröder (II) 1909-1933&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (III) 1916-1949&lt;br /&gt;
* August Petersen (I) 1921-1930&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Gehrckens]] (I) 1931-1946&lt;br /&gt;
* Walter Knuth (II) 1933-1959&lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (IV/I) 1938-1981&lt;br /&gt;
* Werner Hahn (I) 1946-1953&lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (III) 1949-1968&lt;br /&gt;
* Gustav Möller (II) 1959-1975&lt;br /&gt;
* Reinhart Pawelitzki (II, V) 1977-1990&lt;br /&gt;
* Peter Fenten (V) 1982-1986&lt;br /&gt;
* Astrid Fiehland (V) 1986-1989&lt;br /&gt;
* Susanne Petersen geb. Früchtnicht (V) 1990-2004&lt;br /&gt;
* Reinhard Hoffmann (V, F) 1990-2011 &lt;br /&gt;
* Christian Sievers (F) 2009- &lt;br /&gt;
* Beate Harder (F) 2010- &lt;br /&gt;
* Britta Timmermann (F) 2010-2017 &lt;br /&gt;
* Uwe Kraupner (F) 2012-2024 &lt;br /&gt;
* Maria Paschen (F) 2017- &lt;br /&gt;
* Monika Behrend (F) 2023-2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen in den Klammern stehen für die jeweilige Gemeinde, in der die Tätigkeit ausgeübt wurde (Vicelin I, II, III, IV, Vicelin- und Friedensgemeinde). Die Pastoren Ehlen und Ranck, die noch einige Jahre nach der Fusion an Heiland und St. Jürgen blieben, sind nicht aufgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindehäuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die vielfältige Geschichte der Gemeinden gab es zwischenzeitlich dementsprechend viele Gemeindehäuser und Pastorate. Heute werden von der Friedensgemeinde nur noch die Räume direkt an der Vicelin- und der Heilandskirche sowie das ehemalige Heilandpastorat in der [[Lantziusstraße]] benutzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pastorat neben der Kirche ([[Paul-Fleming-Straße]] 2-4) wurde als Gebäudekomplex zusammen mit der alten Kirche ebenfalls durch Johann Theede entworfen und 1914-1916 erbaut. Es verfügte ursprünglich über zwei Konfirmandensäle, ein großes Pastorat inklusive Amtszimmer sowie eine Küster- und eine Schwesternwohnung. Heute sind im unteren Teil des Pastorats die Räume des Gemeindebüros untergebracht, die beiden anderen Wohnungen werden privat vermietet. Der große Gemeindesaal lässt sich durch eine Schiebetür abtrennen, außerdem gibt es zwei kleinere Küchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin I===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Pastorat in der [[Kirchhofallee]] 61 wurde um 1888 für Pastor Bünz erbaut und war eins der ersten Häuser der Umgebung. Bis zur Fusion mit St. Jürgen-Nord 1953 diente es als Pastorat mit Gemeinderäumen der Gemeinde Vicelin I. Später wurde es verkauft und war einige Jahre Jugendpfarramt. Heute ist es abgerissen und durch ein modernes Wohnhaus ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat St. Jürgen-Nord===&lt;br /&gt;
Nachdem das Haus in der Kirchhofallee 61 verkauft wurde, behielt die Gemeinde St. Jürgen-Nord ihr ursprüngliches Pastorat in der Kirchhofallee 25. Das Haus wurde 1930 erworben, es war ursprünglich das Wohnhaus von Pastor Edding. Nach Fusion zur Vicelingemeinde 1982 kam das Haus so in deren Besitz. Bis 2004 diente es als Pastorat und Kinderstube, anschließend wurde es verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin III===&lt;br /&gt;
Ebenso in der gleichen Straße, Kirchhofallee 66, befand sich das Pastorat der Gemeinde Vicelin III. Nachdem Pastor Voss viele Jahre weit entfernt von seiner Gemeinde wohnen musste, konnte 1930 diese Villa erworben werden. Nach Umbauarbeiten verfügte es über Pastorat, Schwesternwohnung und Gemeinderäume. 1968 kam es in den Besitz der Heilandsgemeinde, die es in den 1980er-Jahren verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin IV===&lt;br /&gt;
Das Haus in der Nietzschestraße 56 wurde 1951 als Pastorat für die Gemeinde Vicelin IV erbaut, nachdem vorherige Pläne durch den Krieg verhindert wurden. Über Jahrzehnte war es der Wohnsitz von Pastor Plath, nach seinem Auszug wurde es privat vermietet. Bis 2011 wurde in den unteren Räumen noch eine Kinderstube betrieben, später ein Hort des CVJM, heute sind sie an die Stadt Kiel vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hasselgrund===&lt;br /&gt;
Zur Stärkung der Gemeindearbeit im Landbezirk Hasseldieksdamm wurde für die Gemeinde Vicelin II 1928 vom Kirchengemeindeverband ein Sommerhäuschen im [[Julienluster Weg]] 35 erworben. Besonders stark wurde es von der Jugend und der Frauenhilfe benutzt. Das kleine Holzhaus war jedoch im Winter nicht nutzbar und verfiel zunehmends. Nach einem Brand wurde es 1958 als massives Haus neu aufgebaut. Auch nach Abspaltung der eigenständigen Gemeinde Hasseldieksdamm verblieb es im Besitz der Vicelingemeinde. In den letzten Jahren wurde es umgebaut und das renovierte Haus 2024 eingeweiht. Zusammen mit der Claus-Harms-Gemeinde wird seit vielen Jahren der Gottesdienst am Pfingstmontag in Hasselgrund gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vicelinkirche.jpg|Die frühere Vicelinkirche (um 1920)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vicelinkirche_(Kiel)|Vicelinkirche|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Harmsstraße|Nr=123}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [http://www.friedensgemeinde-kiel.de/ Webseite] der ev.-luth. Friedensgemeinde&lt;br /&gt;
* {{WP|Bartning-Notkirche|Bartning-Notkirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisch-lutherische Kirche]] [[Kategorie:Paul-Fleming-Straße]] [[Kategorie:Harmsstraße]] [[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Evangelisch-Lutherische Friedensgemeinde]] [[Kategorie:Kulturdenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Maximilian_Gehrckens&amp;diff=68955</id>
		<title>Maximilian Gehrckens</title>
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		<updated>2026-01-02T16:23:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: Die Seite wurde neu angelegt: „Maximilian Otto Gehrckens (* 13. Februar 1878 in Horst, † 26. Mai 1947 in Schwesing) war Pastor an  Vicelin I und von 1935 bis 1945 Kieler Propst.   == Leben ==   Maximilian Gehrckens studierte Evangelische Theologie in Erlangen, Berlin und Kiel. 1906 wurde er in Schleswig ordiniert. Zuerst wurde er Provinzialvikar in Waabs, ab 1907 Pastor in Katharinenheerd und ab 1912 wieder in Waabs. Er wechselte 1922 nach Schwe…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Maximilian Otto Gehrckens (* [[13. Februar]] [[1878]] in Horst, † [[26. Mai]] [[1947]] in Schwesing) war Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin I]] und von 1935 bis 1945 Kieler [[Propst]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian Gehrckens studierte Evangelische Theologie in Erlangen, Berlin und Kiel. 1906 wurde er in Schleswig ordiniert. Zuerst wurde er Provinzialvikar in Waabs, ab 1907 Pastor in Katharinenheerd und ab 1912 wieder in Waabs. Er wechselte 1922 nach Schwesing und 1932 schließlich auf die Pfarrstelle der Gemeinde Vicelin I. 1935 wurde er Nachfolger von Propst Schmidt, blieb jedoch auch weiter an Vicelin tätig. Zum 1. Dezember 1945 ging er als Propst in den Ruhestand, 1946 als Pastor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Propstei_Kiel&amp;diff=68953</id>
		<title>Propstei Kiel</title>
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		<updated>2026-01-02T16:13:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Pröpste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Evangelisch-Lutherische &#039;&#039;&#039;Propstei Kiel&#039;&#039;&#039; bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bordesholm,&lt;br /&gt;
* Elmschenhagen,&lt;br /&gt;
* Flemhude,&lt;br /&gt;
* Flintbek,&lt;br /&gt;
* Großenaspe,&lt;br /&gt;
* Hagen,&lt;br /&gt;
* die Kieler Landgemeinde,&lt;br /&gt;
* Kirchbarkau,&lt;br /&gt;
* Lebrade,&lt;br /&gt;
* Neumünster,&lt;br /&gt;
* Preetz,&lt;br /&gt;
* Schönberg,&lt;br /&gt;
* Schönkirchen und&lt;br /&gt;
* Selent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 1811–1835: Dr. [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
# 1835–1849: [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
# 1849–1879: August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
# 1866–1872: Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
# 1874–1879: Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
# 1879–1891: [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
# 1893–1908: [[Wilhelm Becker]] &lt;br /&gt;
# 1908–1917: [[Adolf Mordhorst]]&lt;br /&gt;
# 1919–1935: [[Niels Schmidt]]&lt;br /&gt;
# 1935–1945: [[Maximilian Gehrckens]]&lt;br /&gt;
# 1946–1949: Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
# 1949–1955: D. Hans Asmussen&lt;br /&gt;
# 1955–1966: [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
# 1966–1976: [[Bertold Kraft]]&lt;br /&gt;
# 1976–1986: [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
# 1997–2007: Knut Mackensen&lt;br /&gt;
# 1987–1997: Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
# 2007–2018: Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
# seit 2018: Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche | Luther-Kirchengemeinde]] Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Niels Schmidt</title>
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		<updated>2026-01-02T16:10:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Niels Jessen Schmidt (* [[25. Dezember]] [[1874]] in Brandenhof, † [[30. September]] [[1936]] in Kiel) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]] und von 1917 bis 1935 Kieler [[Propst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium wurde Niels Jessen 1903 ordiniert. Zuerst war er Hilfsgeistlicher in Jels, ab 1904 Pastor. Ab 1911 war er Pastor in Rödding und Propst von Törninglehn in Nordschleswig. 1919 wurde er Propst der Propstei Kiel und damit gleichzeitig Pastor an St. Nikolai. Zum 1. Oktober 1935 ging er in den Ruhestand. Zusätzlich war er Oberkonsistorialrat und von 1933 - 1935 Vertreter des Landesbischofs. Er war Mitglied der Deutschen Christen und dort tätig als Gaureferent für Theologie und Hochschule.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: Die Seite wurde neu angelegt: „Niels Jessen Schmidt (* 25. Dezember 1874, † 30. September 1936 in Kiel) war Pastor an  St. Nikolai und von 1917 bis 1935 Kieler Propst.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Niels Jessen Schmidt (* [[25. Dezember]] [[1874]], † [[30. September]] [[1936]] in Kiel) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]] und von 1917 bis 1935 Kieler [[Propst]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Pröpste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Evangelisch-Lutherische &#039;&#039;&#039;Propstei Kiel&#039;&#039;&#039; bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bordesholm,&lt;br /&gt;
* Elmschenhagen,&lt;br /&gt;
* Flemhude,&lt;br /&gt;
* Flintbek,&lt;br /&gt;
* Großenaspe,&lt;br /&gt;
* Hagen,&lt;br /&gt;
* die Kieler Landgemeinde,&lt;br /&gt;
* Kirchbarkau,&lt;br /&gt;
* Lebrade,&lt;br /&gt;
* Neumünster,&lt;br /&gt;
* Preetz,&lt;br /&gt;
* Schönberg,&lt;br /&gt;
* Schönkirchen und&lt;br /&gt;
* Selent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 1811–1835: Dr. [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
# 1835–1849: [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
# 1849–1879: August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
# 1866–1872: Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
# 1874–1879: Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
# 1879–1891: [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
# 1893–1908: [[Wilhelm Becker]] &lt;br /&gt;
# 1908–1917: [[Adolf Mordhorst]]&lt;br /&gt;
# 1919–1935: [[Niels Schmidt]]&lt;br /&gt;
# 1935–1945: Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
# 1946–1949: Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
# 1949–1955: D. Hans Asmussen&lt;br /&gt;
# 1955–1966: [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
# 1966–1976: [[Bertold Kraft]]&lt;br /&gt;
# 1976–1986: [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
# 1997–2007: Knut Mackensen&lt;br /&gt;
# 1987–1997: Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
# 2007–2018: Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
# seit 2018: Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche | Luther-Kirchengemeinde]] Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;D. Adolf Hermann Mordhorst (* [[18. März]] [[1866]] in Glücksstadt, † [[27. Februar]] [[1951]] in Flensburg) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]], 1908 bis 1917 Kieler [[Propst]] und später Bischof für Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Mordhorst studierte in Kiel und Berlin evangelische Theologie und wurde 1890 ordiniert. Zuerst wurde er Provinzialvikar in Schleswig-Friedrichsberg; ab 1891 Hilfsgeistlicher und ab 1893 Pastor in Süderhastedt. 1899 ging er erneut nach Schleswig-Friedrichsberg. 1908 wurde er zum Propst der Propstei Kiel und damit auch Pastor an St. Nikolai. Seit 1910 war er zusätzlich Konstorialrat im Konstistorium für die Provinz Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 wurde er zum Generalsuperintendenten für Holstein gewählt, 1924 dann zum Bischof.  Mit Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er zum 1. September 1933 von seinem Amt beurlaubt und zum 1. Januar 1934 in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Anna Babin (* 26. Juli 1875 in Keitum, † 26. März 1914 in Kiel). Nach seinem Tod wurde er im Grab seiner Frau auf dem Kieler [[Südfriedhof (Friedhof) | Südfriedhof]] beigesetzt. Das Grab befindet sich in direkter Nähe zu zahlreichen weiteren Bischöfen, Pröpsten und Pastoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaften und Ehrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1932 war Mordhorst Vorsitzender der Kieler Stadtmission, von 1934 bis 1947 des Landesvereins für Innere Mission Schleswig-Holstein. Zwischen 1923 und 1934 war er Vorsitzender des Evangelischen Landeswohlfahrtsdienstes Schleswig-Holstein. Zusätzlich war er im Vorstand des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der  Theologischen Fakultät der [[Christian-Albrechts-Universität]] verliehen. 1923 wurde er zum Ehrenmitglied des [[Kieler Wingolf]]s.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<updated>2026-01-02T15:51:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Adolf Hermann Mordhorst (* [[18. März]] [[1866]] in Glücksstadt, † [[27. Februar]] [[1951]] in Flensburg) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]], 1908 bis 1917 Kieler [[Propst]] und später Bischof für Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Mordhorst studierte in Kiel und Berlin evangelische Theologie und wurde 1890 ordiniert. Zuerst wurde er Provinzialvikar in Schleswig-Friedrichsberg; ab 1891 Hilfsgeistlicher und ab 1893 Pastor in Süderhastedt. 1899 ging er erneut nach Schleswig-Friedrichsberg. 1908 wurde er zum Propst der Propstei Kiel und damit auch Pastor an St. Nikolai. Seit 1910 war er zusätzlich Konstorialrat im Konstistorium für die Provinz Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 wurde er zum Generalsuperintendenten für Holstein gewählt, 1924 dann zum Bischof.  Mit Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er zum 1. September 1933 von seinem Amt beurlaubt und zum 1. Januar 1934 in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Anna Babin (* 26. Juli 1875 in Keitum, † 26. März 1914 in Kiel). Nach seinem Tod wurde er im Grab seiner Frau auf dem Kieler [[Südfriedhof (Friedhof) | Südfriedhof]] beigesetzt. Das Grab befindet sich in direkter Nähe zu zahlreichen weiteren Bischöfen, Pröpsten und Pastoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaften und Ehrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1932 war Mordhorst Vorsitzender der Kieler Stadtmission, von 1934 bis 1947 des Landesvereins für Innere Mission Schleswig-Holstein. Zwischen 1923 und 1934 war er Vorsitzender des Evangelischen Landeswohlfahrtsdienstes Schleswig-Holstein. Zusätzlich war er im Vorstand des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der  Theologischen Fakultät der [[Christian-Albrechts-Universität]] verliehen. 1923 wurde er zum Ehrenmitglied des [[Kieler Wingolf]]s.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Adolf Hermann Mordhorst (* [[18. März]] [[1866]] in Glücksstadt, † [[27. Februar]] [[1951]] in Flensburg) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]], 1908 bis 1917 Kieler [[Propst]] und später Bischof für Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Mordhorst studierte in Kiel und Berlin evangelische Theologie und wurde 1890 ordiniert. Zuerst wurde er Provinzialvikar in Schleswig-Friedrichsberg; ab 1891 Hilfsgeistlicher und ab 1893 Pastor in Süderhastedt. 1899 ging er erneut nach Schleswig-Friedrichsberg. 1908 wurde er zum Propst der Propstei Kiel und damit auch Pastor an St. Nikolai. Seit 1910 war er zusätzlich Konstorialrat im Konstistorium für die Provinz Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 wurde er zum Generalsuperintendenten für Holstein gewählt, 1924 dann zum Bischof.  Mit Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er zum 1. September 1933 von seinem Amt beurlaubt und zum 1. Januar 1934 in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er im Grab seiner Frau auf dem Kieler [[Südfriedhof (Friedhof) | Südfriedhof]] beigesetzt. Das Grab befindet sich in direkter Nähe zu zahlreichen weiteren Bischöfen Pröpsten und Pastoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaften und Ehrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1932 war Mordhorst Vorsitzender der Kieler Stadtmission, von 1934 bis 1947 des Landesvereins für Innere Mission Schleswig-Holstein. Zwischen 1923 und 1934 war er Vorsitzender des Evangelischen Landeswohlfahrtsdienstes Schleswig-Holstein. Zusätzlich war er im Vorstand des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der  Theologischen Fakultät der [[Christian-Albrechts-Universität]] verliehen. 1923 wurde er zum Ehrenmitglied des [[Kieler Wingolf]]s.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Adolf Hermann Mordhorst (* [[18. März]] [[1866]] in Glücksstadt, † [[27. Februar]] [[1951]] in Flensburg) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]], 1908 bis 1917 Kieler [[Propst]] und später Bischof für Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Mordhorst studierte in Kiel und Berlin evangelische Theologie und wurde 1890 ordiniert. Zuerst wurde er Provinzialvikar in Schleswig-Friedrichsberg; ab 1891 Hilfsgeistlicher und ab 1893 Pastor in Süderhastedt. 1899 ging er erneut nach Schleswig-Friedrichsberg. 1908 wurde er zum Propst der Propstei Kiel und damit auch Pastor an St. Nikolai. Seit 1910 war er zusätzlich Konstorialrat im Konstistorium für die Provinz Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 wurde er zum Generalsuperintendenten für Holstein gewählt, 1924 dann zum Bischof.  Mit Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er zum 1. September 1933 von seinem Amt beurlaubt und zum 1. Januar 1934 in den Ruhestand versetzt.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: Die Seite wurde neu angelegt: „Adolf Hermann Mordhorst (* 18. März 1866 in Glücksstadt, † 27. Februar 1951 in Flensburg) war Pastor an  St. Nikolai, 1908 bis 1917 Propst der Propstei Kiel und später Bischof für Holstein.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Adolf Hermann Mordhorst (* [[18. März]] [[1866]] in Glücksstadt, † [[27. Februar]] [[1951]] in Flensburg) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]], 1908 bis 1917 [[Propst]] der Propstei Kiel und später Bischof für Holstein.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Propstei Kiel</title>
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		<updated>2026-01-02T15:17:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Pröpste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Evangelisch-Lutherische &#039;&#039;&#039;Propstei Kiel&#039;&#039;&#039; bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bordesholm,&lt;br /&gt;
* Elmschenhagen,&lt;br /&gt;
* Flemhude,&lt;br /&gt;
* Flintbek,&lt;br /&gt;
* Großenaspe,&lt;br /&gt;
* Hagen,&lt;br /&gt;
* die Kieler Landgemeinde,&lt;br /&gt;
* Kirchbarkau,&lt;br /&gt;
* Lebrade,&lt;br /&gt;
* Neumünster,&lt;br /&gt;
* Preetz,&lt;br /&gt;
* Schönberg,&lt;br /&gt;
* Schönkirchen und&lt;br /&gt;
* Selent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 1811–1835: Dr. [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
# 1835–1849: [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
# 1849–1879: August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
# 1866–1872: Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
# 1874–1879: Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
# 1879–1891: [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
# 1893–1908: [[Wilhelm Becker]] &lt;br /&gt;
# 1908–1917: [[Adolf Mordhorst]]&lt;br /&gt;
# 1919–1935: Niels Schmidt&lt;br /&gt;
# 1935–1945: Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
# 1946–1949: Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
# 1949–1955: D. Hans Asmussen&lt;br /&gt;
# 1955–1966: [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
# 1966–1976: [[Bertold Kraft]]&lt;br /&gt;
# 1976–1986: [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
# 1997–2007: Knut Mackensen&lt;br /&gt;
# 1987–1997: Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
# 2007–2018: Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
# seit 2018: Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche | Luther-Kirchengemeinde]] Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Propstei Kiel</title>
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		<updated>2026-01-02T15:17:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Pröpste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Evangelisch-Lutherische &#039;&#039;&#039;Propstei Kiel&#039;&#039;&#039; bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bordesholm,&lt;br /&gt;
* Elmschenhagen,&lt;br /&gt;
* Flemhude,&lt;br /&gt;
* Flintbek,&lt;br /&gt;
* Großenaspe,&lt;br /&gt;
* Hagen,&lt;br /&gt;
* die Kieler Landgemeinde,&lt;br /&gt;
* Kirchbarkau,&lt;br /&gt;
* Lebrade,&lt;br /&gt;
* Neumünster,&lt;br /&gt;
* Preetz,&lt;br /&gt;
* Schönberg,&lt;br /&gt;
* Schönkirchen und&lt;br /&gt;
* Selent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 1811–1835: Dr. [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
# 1835–1849: [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
# 1849–1879: August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
# 1866–1872: Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
# 1874–1879: Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
# 1879–1891: [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
# 1893–1908: [[Wilhelm Becker]] &lt;br /&gt;
# 1908–1917: Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
# 1919–1935: Niels Schmidt&lt;br /&gt;
# 1935–1945: Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
# 1946–1949: Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
# 1949–1955: D. Hans Asmussen&lt;br /&gt;
# 1955–1966: [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
# 1966–1976: [[Bertold Kraft]]&lt;br /&gt;
# 1976–1986: [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
# 1997–2007: Knut Mackensen&lt;br /&gt;
# 1987–1997: Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
# 2007–2018: Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
# seit 2018: Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche | Luther-Kirchengemeinde]] Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wilhelm Becker</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;August Wilhelm Becker (* [[26. April]] [[1837]] in Verden / Aller, † [[1. Februar]] [[1908]] in Kiel) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]], Kieler [[Propst]] und Mitbegründer der Kieler Stadtmission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Becker war von 1893 bis 1908 Propst der Propstei Kiel. 1904 gründete sich auf seine Initiative hin der &amp;quot;Verein für Stadtmission und Jugendpflege&amp;quot;. Außerdem gründete er den  1883 den &amp;quot;Lutherhausverein&amp;quot;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: Die Seite wurde neu angelegt: „August Wilhelm Becker (* 26. April 1837 in Verden / Aller, † 1. Februar 1908 in Kiel) war Pastor an  St. Nikolai, Kieler Propst und Mitbegründer der Kieler Stadtmission.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;August Wilhelm Becker (* [[26. April]] [[1837]] in Verden / Aller, † [[1. Februar]] [[1908]] in Kiel) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]], Kieler [[Propst]] und Mitbegründer der Kieler Stadtmission.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Pröpste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Evangelisch-Lutherische &#039;&#039;&#039;Propstei Kiel&#039;&#039;&#039; bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bordesholm,&lt;br /&gt;
* Elmschenhagen,&lt;br /&gt;
* Flemhude,&lt;br /&gt;
* Flintbek,&lt;br /&gt;
* Großenaspe,&lt;br /&gt;
* Hagen,&lt;br /&gt;
* die Kieler Landgemeinde,&lt;br /&gt;
* Kirchbarkau,&lt;br /&gt;
* Lebrade,&lt;br /&gt;
* Neumünster,&lt;br /&gt;
* Preetz,&lt;br /&gt;
* Schönberg,&lt;br /&gt;
* Schönkirchen und&lt;br /&gt;
* Selent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811–1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835–1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849–1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866–1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874–1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879–1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893–1908 [[Wilhelm Becker]] &lt;br /&gt;
* 1908–1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919–1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935–1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946–1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949–1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955–1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966–1976 [[Bertold Kraft]]&lt;br /&gt;
* 1976–1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997–2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987–1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007–2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche | Luther-Kirchengemeinde]] Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: Die Seite wurde neu angelegt: „Bertold Kraft (* 20. April 1915, † 26. März 1976) war Pastor an  St. Nikolai und von 1966 bis 1976 Propst von Kiel.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bertold Kraft (* [[20. April]] [[1915]], † [[26. März]] [[1976]]) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]] und von 1966 bis 1976 [[Propst]] von Kiel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Propstei Kiel</title>
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		<updated>2025-12-31T17:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Pröpste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Evangelisch-Lutherische &#039;&#039;&#039;Propstei Kiel&#039;&#039;&#039; bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bordesholm,&lt;br /&gt;
* Elmschenhagen,&lt;br /&gt;
* Flemhude,&lt;br /&gt;
* Flintbek,&lt;br /&gt;
* Großenaspe,&lt;br /&gt;
* Hagen,&lt;br /&gt;
* die Kieler Landgemeinde,&lt;br /&gt;
* Kirchbarkau,&lt;br /&gt;
* Lebrade,&lt;br /&gt;
* Neumünster,&lt;br /&gt;
* Preetz,&lt;br /&gt;
* Schönberg,&lt;br /&gt;
* Schönkirchen und&lt;br /&gt;
* Selent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811–1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835–1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849–1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866–1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874–1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879–1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893–1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908–1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919–1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935–1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946–1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949–1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955–1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966–1976 [[Bertold Kraft]]&lt;br /&gt;
* 1976–1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997–2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987–1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007–2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche | Luther-Kirchengemeinde]] Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Vicelinkirche&amp;diff=68882</id>
		<title>Vicelinkirche</title>
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		<updated>2025-12-30T17:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Gemeindehäuser */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Harmsstrasse 123 Kiel.jpg|mini|Vicelinkirche Kiel]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vicelinkirche &#039;&#039;&#039; ist eins von drei Kirchengebäuden der [https://www.fg-kiel.de/ Evangelisch-Lutherischen Friedensgemeinde] in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Sie ist eine sogenannte &amp;quot;Bartning-Notkirche&amp;quot; und befindet sich in der [[Harmsstraße]] 123 auf einem Grundstück zwischen [[Zastrowstraße]] und [[Achter de Kark]] im Stadtteil [[Südfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Vicelin-Kirche_(Kiel)|Vicelin-Kirche Kiel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das benachbarte Pfarr- und Gemeindehaus hat die Adresse [[Paul-Fleming-Straße]] 2-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Vicelingemeinde 1908 eigenständig wurde, wurde auch das Verlangen nach einer eigenen Kirche größer. Auch wenn der Krieg einiges schwieriger machte, konnte 1914 der Grundstein gelegt werden. Am 29. Oktober 1916 wurde die Kirche eingeweiht. Am 9. April 1945 wurde die Kirche durch einen Bombentreffer vollständig zerstört. Der Turm musste wenige Tage später gesprengt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1948–1950 im Rahmen des evangelischen Notkirchenprogramms als erste Kieler Nachkriegskirche errichtet. Sie ist eine Typ B-Notkirche mit polygonalem Altarraum. Das besondere am Konzept Notkirche, ein Entwurf von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;Otto Bartning, ist, dass eine vorgefertigte Konstruktion aus Holzpfeilern und Dach in wenigen Tagen aufgestellt werden konnten und sich selbst tragen. So konnte die Gemeinde in Eigenarbeit die Mauern aus den vorher aufgeräumten und gesäuberten Trümmersteinen errichten. Da die Vicelinkirche auf dem Fundament des Vorgängerbaus wiederaufgebaut wurde, mussten zwei zusätzliche Ständerpaare bestellt werden, was sie größer als andere Notkirchen macht, ebenso einzigartig sind die Seitenschiffe. Ursprünglich war die Kirche durch zwei kleine, seitlich gelegene Vorhallen zu betreten. Die Grundsteinlegung fand am [[24. April]] [[1949]] statt; am [[12. März]] [[1950]] wurde die Kirche geweiht. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.otto-bartning.de/anzeige.php?id=29 Informationen zur Kirche] bei Otto-Bartning.de, abgerufen am 9. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964–1965 wurde der Eingangsbereich der Kirche nach Entwurf von [[Wilhelm Neveling]] umgebaut. Vor der Kirche entstanden mehrere Gemeinderäume inklusive Toiletten, Teeküche und einer großen Vorhalle. Daneben kam ein freistehender Glockenturm in (für Neveling typisch) sechseckiger Betonbauweise. Dieser wurde mit drei neuen Bronzeglocken der Firma Gebrüder Rincker bestückt, da die alten Glocken durch Kriegsschäden nicht mehr verwendbar waren. Die beiden großen Glocken befinden sich nun am Eingang des [[Südfriedhof]]s, die kleinste hängt unten im Turm als Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege. Der Schriftring an der Glocke sowie das Turmkreuz wurden im Jahr 2000 vergoldet. In der Kirche entstand eine neue, große Orgelempore, die nicht nur Platz für die Orgel, sondern auch größere musikalische Gruppen bietet. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kirche mit ihrem markanten Glockenturm und das Pfarrhaus sind eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Vicelinkirche&#039;&#039; gehört heute mit der [[Heilandskirche]] und der [[St.-Jürgen-Kirche]] zur evangelisch-lutherischen Friedensgemeinde, die am [[1. Januar]] [[2005]] durch Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinden Vicelin, Heiland und St. Jürgen entstand. Diese wurden dadurch zu Gemeindebezirken der neu gebildeten Friedensgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1887/88 entstand in der Kieler Kirchengemeinde ein Vicelin-Pfarrbezirk. Bei der Teilung dieser Gemeinde 1908 entstand daraus die selbstständige Vicelingemeinde, die zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Kirche besaß. Die Gottesdienste wurden zuerst in der [[Jakobikirche]], später in der Höheren Mädchenschule II (der heutigen [[Käthe-Kollwitz-Schule]]) abgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die wachsende Bevölkerung kam es 1928 erneut zu einer Teilung. Es bildeten sich die Gemeinden Vicelin I, II und III, 1938 kam Vicelin IV dazu. Diese Gemeinden teilten sich nun die Vicelinkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Krieg wurde versucht, Hasseldieksdamm von der Gemeinde Vicelin II abzuspalten und dort eine eigene Kirche zu bauen. Die Kirchengemeinde Hasseldieksdamm wurde 1952 eigenständig, 1957 wurde die Erlöserkirche gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vicelin I fusionierte 1953 mit der Gemeinde St. Jürgen-Nord und existierte unter diesem Namen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vicelin III hielt nach dem Krieg ihre Gottesdienste in der Kapelle auf dem Südfriedhof ab. Auch nach dem Wiederaufbau der Vicelinkirche blieb sie dort. Besonders Pastor Eichstädt setzte sich für eine eigene Kirche ein, 1968 wurde die Heilandskirche eingeweiht. Der Tag der Weihe der neuen Kirche war gleichzeitig auch der Tag der Gründung der neuen Heilandsgemeinde, die auch aus Teilen von Michaelis II, größtenteils aber aus Vicelin III entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun nur noch Vicelin II und IV übrig blieben, beschloss Vicelin IV, fortan den Namen Vicelin I zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Ruhestand von Pastor Plath in Vicelin I kein Nachfolger gefunden werden konnte und St. Jürgen-Süd an den  Fusionsbestreben der Nordgemeinde kein Interesse zeigte, vereinigten sich die beiden übrig gebliebenen Vicelingemeinden mit St. Jürgen-Nord 1982 zu einer großen Vicelingemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 fusionierten dann letztendlich auch Heiland und St. Jürgen-Süd, die seitdem den Namen St. Jürgen trug, zur Friedensgemeinde. Somit ist das Gebiet der heutigen Gemeinde das ursprüngliche Gebiet der alten St. Jürgen- und Vicelingemeinde (nur ohne Hasseldieksdamm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung == &lt;br /&gt;
Die meisten Gegenstände des Innenraums entsprechen der originalen Austattung, die im Entwurf von Otto Bartning inbegriffen war und in vielen Notkirchen nicht mehr erhalten ist. So etwa Altar, Kanzel und Bänke, auch die Lichtkästen an den Pfeilern. Die Regale für die Gesangbücher sind im gleichen Stil hergestellt, jedoch einzigartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der alten Kirche ist wenig erhalten, so das Taufbecken, gestiftet und hergestellt vom Steinmetz Ludwig Petersen, einem der ersten Kirchenvorsteher der Gemeinde, die stark durch den Krieg beschädigten Leuchter, die zu besonderen Anlässen verwendet werden, die Altarbibel, zwei Klingelbeutel und Teile verschiedener Abendmahlsgeräte. Ebenso befindet sich in der Kirche eine neogotische, auch kriegsbeschädigte Liedtafel aus Eichenholz, es ist nicht bekannt, woher diese ursprünglich stammt, aber wahrscheinlich nicht aus Vicelin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Leuchter sind um einiges älter als die Kirche, sie stammen ursprünglich aus St. Nikolai. Sie wurden 1831 von drei Kieler Bürgern gestiftet und nach dem Krieg der Vicelinkirche geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorhalle befindet sich ein Gemälde der alten Kirche, das 1965 vom Kirchenvorstand gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Umbaus ersetzte 1965 eine neue Orgel die alte Behelfsorgel. Sie wurde von der Firma Friedrich Weigle in Echterdingen gebaut und verfügt über 26 Register. Sie ist eine für diese Kirche ungewöhnlich gute Konzertorgel, was der Initiative des damaligen KMD Simon zu verdanken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Bünz (I) 1887-1921&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (II) 1908-1909&lt;br /&gt;
* Karl Schröder (II) 1909-1933&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (III) 1916-1949&lt;br /&gt;
* August Petersen (I) 1921-1930&lt;br /&gt;
* Maximilian Gehrckens (I) 1931-1946&lt;br /&gt;
* Walter Knuth (II) 1933-1959&lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (IV/I) 1938-1981&lt;br /&gt;
* Werner Hahn (I) 1946-1953&lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (III) 1949-1968&lt;br /&gt;
* Gustav Möller (II) 1959-1975&lt;br /&gt;
* Reinhart Pawelitzki (II, V) 1977-1990&lt;br /&gt;
* Peter Fenten (V) 1982-1986&lt;br /&gt;
* Astrid Fiehland (V) 1986-1989&lt;br /&gt;
* Susanne Petersen geb. Früchtnicht (V) 1990-2004&lt;br /&gt;
* Reinhard Hoffmann (V, F) 1990-2011 &lt;br /&gt;
* Christian Sievers (F) 2009- &lt;br /&gt;
* Beate Harder (F) 2010- &lt;br /&gt;
* Britta Timmermann (F) 2010-2017 &lt;br /&gt;
* Uwe Kraupner (F) 2012-2024 &lt;br /&gt;
* Maria Paschen (F) 2017- &lt;br /&gt;
* Monika Behrend (F) 2023-2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen in den Klammern stehen für die jeweilige Gemeinde, in der die Tätigkeit ausgeübt wurde (Vicelin I, II, III, IV, Vicelin- und Friedensgemeinde). Die Pastoren Ehlen und Ranck, die noch einige Jahre nach der Fusion an Heiland und St. Jürgen blieben, sind nicht aufgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindehäuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die vielfältige Geschichte der Gemeinden gab es zwischenzeitlich dementsprechend viele Gemeindehäuser und Pastorate. Heute werden von der Friedensgemeinde nur noch die Räume direkt an der Vicelin- und der Heilandskirche sowie das ehemalige Heilandpastorat in der [[Lantziusstraße]] benutzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pastorat neben der Kirche ([[Paul-Fleming-Straße]] 2-4) wurde als Gebäudekomplex zusammen mit der alten Kirche ebenfalls durch Johann Theede entworfen und 1914-1916 erbaut. Es verfügte ursprünglich über zwei Konfirmandensäle, ein großes Pastorat inklusive Amtszimmer sowie eine Küster- und eine Schwesternwohnung. Heute sind im unteren Teil des Pastorats die Räume des Gemeindebüros untergebracht, die beiden anderen Wohnungen werden privat vermietet. Der große Gemeindesaal lässt sich durch eine Schiebetür abtrennen, außerdem gibt es zwei kleinere Küchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin I===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Pastorat in der [[Kirchhofallee]] 61 wurde um 1888 für Pastor Bünz erbaut und war eins der ersten Häuser der Umgebung. Bis zur Fusion mit St. Jürgen-Nord 1953 diente es als Pastorat mit Gemeinderäumen der Gemeinde Vicelin I. Später wurde es verkauft und war einige Jahre Jugendpfarramt. Heute ist es abgerissen und durch ein modernes Wohnhaus ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat St. Jürgen-Nord===&lt;br /&gt;
Nachdem das Haus in der Kirchhofallee 61 verkauft wurde, behielt die Gemeinde St. Jürgen-Nord ihr ursprüngliches Pastorat in der Kirchhofallee 25. Das Haus wurde 1930 erworben, es war ursprünglich das Wohnhaus von Pastor Edding. Nach Fusion zur Vicelingemeinde 1982 kam das Haus so in deren Besitz. Bis 2004 diente es als Pastorat und Kinderstube, anschließend wurde es verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin III===&lt;br /&gt;
Ebenso in der gleichen Straße, Kirchhofallee 66, befand sich das Pastorat der Gemeinde Vicelin III. Nachdem Pastor Voss viele Jahre weit entfernt von seiner Gemeinde wohnen musste, konnte 1930 diese Villa erworben werden. Nach Umbauarbeiten verfügte es über Pastorat, Schwesternwohnung und Gemeinderäume. 1968 kam es in den Besitz der Heilandsgemeinde, die es in den 1980er-Jahren verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin IV===&lt;br /&gt;
Das Haus in der Nietzschestraße 56 wurde 1951 als Pastorat für die Gemeinde Vicelin IV erbaut, nachdem vorherige Pläne durch den Krieg verhindert wurden. Über Jahrzehnte war es der Wohnsitz von Pastor Plath, nach seinem Auszug wurde es privat vermietet. Bis 2011 wurde in den unteren Räumen noch eine Kinderstube betrieben, später ein Hort des CVJM, heute sind sie an die Stadt Kiel vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hasselgrund===&lt;br /&gt;
Zur Stärkung der Gemeindearbeit im Landbezirk Hasseldieksdamm wurde für die Gemeinde Vicelin II 1928 vom Kirchengemeindeverband ein Sommerhäuschen im [[Julienluster Weg]] 35 erworben. Besonders stark wurde es von der Jugend und der Frauenhilfe benutzt. Das kleine Holzhaus war jedoch im Winter nicht nutzbar und verfiel zunehmends. Nach einem Brand wurde es 1958 als massives Haus neu aufgebaut. Auch nach Abspaltung der eigenständigen Gemeinde Hasseldieksdamm verblieb es im Besitz der Vicelingemeinde. In den letzten Jahren wurde es umgebaut und das renovierte Haus 2024 eingeweiht. Zusammen mit der Claus-Harms-Gemeinde wird seit vielen Jahren der Gottesdienst am Pfingstmontag in Hasselgrund gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vicelinkirche.jpg|Die frühere Vicelinkirche (um 1920)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vicelinkirche_(Kiel)|Vicelinkirche|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Harmsstraße|Nr=123}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [http://www.friedensgemeinde-kiel.de/ Webseite] der ev.-luth. Friedensgemeinde&lt;br /&gt;
* {{WP|Bartning-Notkirche|Bartning-Notkirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisch-lutherische Kirche]] [[Kategorie:Paul-Fleming-Straße]] [[Kategorie:Harmsstraße]] [[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Evangelisch-Lutherische Friedensgemeinde]] [[Kategorie:Kulturdenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Vicelinkirche&amp;diff=68881</id>
		<title>Vicelinkirche</title>
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		<updated>2025-12-30T17:37:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Harmsstrasse 123 Kiel.jpg|mini|Vicelinkirche Kiel]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vicelinkirche &#039;&#039;&#039; ist eins von drei Kirchengebäuden der [https://www.fg-kiel.de/ Evangelisch-Lutherischen Friedensgemeinde] in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Sie ist eine sogenannte &amp;quot;Bartning-Notkirche&amp;quot; und befindet sich in der [[Harmsstraße]] 123 auf einem Grundstück zwischen [[Zastrowstraße]] und [[Achter de Kark]] im Stadtteil [[Südfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Vicelin-Kirche_(Kiel)|Vicelin-Kirche Kiel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das benachbarte Pfarr- und Gemeindehaus hat die Adresse [[Paul-Fleming-Straße]] 2-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Vicelingemeinde 1908 eigenständig wurde, wurde auch das Verlangen nach einer eigenen Kirche größer. Auch wenn der Krieg einiges schwieriger machte, konnte 1914 der Grundstein gelegt werden. Am 29. Oktober 1916 wurde die Kirche eingeweiht. Am 9. April 1945 wurde die Kirche durch einen Bombentreffer vollständig zerstört. Der Turm musste wenige Tage später gesprengt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1948–1950 im Rahmen des evangelischen Notkirchenprogramms als erste Kieler Nachkriegskirche errichtet. Sie ist eine Typ B-Notkirche mit polygonalem Altarraum. Das besondere am Konzept Notkirche, ein Entwurf von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;Otto Bartning, ist, dass eine vorgefertigte Konstruktion aus Holzpfeilern und Dach in wenigen Tagen aufgestellt werden konnten und sich selbst tragen. So konnte die Gemeinde in Eigenarbeit die Mauern aus den vorher aufgeräumten und gesäuberten Trümmersteinen errichten. Da die Vicelinkirche auf dem Fundament des Vorgängerbaus wiederaufgebaut wurde, mussten zwei zusätzliche Ständerpaare bestellt werden, was sie größer als andere Notkirchen macht, ebenso einzigartig sind die Seitenschiffe. Ursprünglich war die Kirche durch zwei kleine, seitlich gelegene Vorhallen zu betreten. Die Grundsteinlegung fand am [[24. April]] [[1949]] statt; am [[12. März]] [[1950]] wurde die Kirche geweiht. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.otto-bartning.de/anzeige.php?id=29 Informationen zur Kirche] bei Otto-Bartning.de, abgerufen am 9. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964–1965 wurde der Eingangsbereich der Kirche nach Entwurf von [[Wilhelm Neveling]] umgebaut. Vor der Kirche entstanden mehrere Gemeinderäume inklusive Toiletten, Teeküche und einer großen Vorhalle. Daneben kam ein freistehender Glockenturm in (für Neveling typisch) sechseckiger Betonbauweise. Dieser wurde mit drei neuen Bronzeglocken der Firma Gebrüder Rincker bestückt, da die alten Glocken durch Kriegsschäden nicht mehr verwendbar waren. Die beiden großen Glocken befinden sich nun am Eingang des [[Südfriedhof]]s, die kleinste hängt unten im Turm als Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege. Der Schriftring an der Glocke sowie das Turmkreuz wurden im Jahr 2000 vergoldet. In der Kirche entstand eine neue, große Orgelempore, die nicht nur Platz für die Orgel, sondern auch größere musikalische Gruppen bietet. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kirche mit ihrem markanten Glockenturm und das Pfarrhaus sind eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Vicelinkirche&#039;&#039; gehört heute mit der [[Heilandskirche]] und der [[St.-Jürgen-Kirche]] zur evangelisch-lutherischen Friedensgemeinde, die am [[1. Januar]] [[2005]] durch Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinden Vicelin, Heiland und St. Jürgen entstand. Diese wurden dadurch zu Gemeindebezirken der neu gebildeten Friedensgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1887/88 entstand in der Kieler Kirchengemeinde ein Vicelin-Pfarrbezirk. Bei der Teilung dieser Gemeinde 1908 entstand daraus die selbstständige Vicelingemeinde, die zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Kirche besaß. Die Gottesdienste wurden zuerst in der [[Jakobikirche]], später in der Höheren Mädchenschule II (der heutigen [[Käthe-Kollwitz-Schule]]) abgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die wachsende Bevölkerung kam es 1928 erneut zu einer Teilung. Es bildeten sich die Gemeinden Vicelin I, II und III, 1938 kam Vicelin IV dazu. Diese Gemeinden teilten sich nun die Vicelinkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Krieg wurde versucht, Hasseldieksdamm von der Gemeinde Vicelin II abzuspalten und dort eine eigene Kirche zu bauen. Die Kirchengemeinde Hasseldieksdamm wurde 1952 eigenständig, 1957 wurde die Erlöserkirche gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vicelin I fusionierte 1953 mit der Gemeinde St. Jürgen-Nord und existierte unter diesem Namen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vicelin III hielt nach dem Krieg ihre Gottesdienste in der Kapelle auf dem Südfriedhof ab. Auch nach dem Wiederaufbau der Vicelinkirche blieb sie dort. Besonders Pastor Eichstädt setzte sich für eine eigene Kirche ein, 1968 wurde die Heilandskirche eingeweiht. Der Tag der Weihe der neuen Kirche war gleichzeitig auch der Tag der Gründung der neuen Heilandsgemeinde, die auch aus Teilen von Michaelis II, größtenteils aber aus Vicelin III entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun nur noch Vicelin II und IV übrig blieben, beschloss Vicelin IV, fortan den Namen Vicelin I zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Ruhestand von Pastor Plath in Vicelin I kein Nachfolger gefunden werden konnte und St. Jürgen-Süd an den  Fusionsbestreben der Nordgemeinde kein Interesse zeigte, vereinigten sich die beiden übrig gebliebenen Vicelingemeinden mit St. Jürgen-Nord 1982 zu einer großen Vicelingemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 fusionierten dann letztendlich auch Heiland und St. Jürgen-Süd, die seitdem den Namen St. Jürgen trug, zur Friedensgemeinde. Somit ist das Gebiet der heutigen Gemeinde das ursprüngliche Gebiet der alten St. Jürgen- und Vicelingemeinde (nur ohne Hasseldieksdamm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung == &lt;br /&gt;
Die meisten Gegenstände des Innenraums entsprechen der originalen Austattung, die im Entwurf von Otto Bartning inbegriffen war und in vielen Notkirchen nicht mehr erhalten ist. So etwa Altar, Kanzel und Bänke, auch die Lichtkästen an den Pfeilern. Die Regale für die Gesangbücher sind im gleichen Stil hergestellt, jedoch einzigartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der alten Kirche ist wenig erhalten, so das Taufbecken, gestiftet und hergestellt vom Steinmetz Ludwig Petersen, einem der ersten Kirchenvorsteher der Gemeinde, die stark durch den Krieg beschädigten Leuchter, die zu besonderen Anlässen verwendet werden, die Altarbibel, zwei Klingelbeutel und Teile verschiedener Abendmahlsgeräte. Ebenso befindet sich in der Kirche eine neogotische, auch kriegsbeschädigte Liedtafel aus Eichenholz, es ist nicht bekannt, woher diese ursprünglich stammt, aber wahrscheinlich nicht aus Vicelin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Leuchter sind um einiges älter als die Kirche, sie stammen ursprünglich aus St. Nikolai. Sie wurden 1831 von drei Kieler Bürgern gestiftet und nach dem Krieg der Vicelinkirche geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorhalle befindet sich ein Gemälde der alten Kirche, das 1965 vom Kirchenvorstand gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Umbaus ersetzte 1965 eine neue Orgel die alte Behelfsorgel. Sie wurde von der Firma Friedrich Weigle in Echterdingen gebaut und verfügt über 26 Register. Sie ist eine für diese Kirche ungewöhnlich gute Konzertorgel, was der Initiative des damaligen KMD Simon zu verdanken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Bünz (I) 1887-1921&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (II) 1908-1909&lt;br /&gt;
* Karl Schröder (II) 1909-1933&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (III) 1916-1949&lt;br /&gt;
* August Petersen (I) 1921-1930&lt;br /&gt;
* Maximilian Gehrckens (I) 1931-1946&lt;br /&gt;
* Walter Knuth (II) 1933-1959&lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (IV/I) 1938-1981&lt;br /&gt;
* Werner Hahn (I) 1946-1953&lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (III) 1949-1968&lt;br /&gt;
* Gustav Möller (II) 1959-1975&lt;br /&gt;
* Reinhart Pawelitzki (II, V) 1977-1990&lt;br /&gt;
* Peter Fenten (V) 1982-1986&lt;br /&gt;
* Astrid Fiehland (V) 1986-1989&lt;br /&gt;
* Susanne Petersen geb. Früchtnicht (V) 1990-2004&lt;br /&gt;
* Reinhard Hoffmann (V, F) 1990-2011 &lt;br /&gt;
* Christian Sievers (F) 2009- &lt;br /&gt;
* Beate Harder (F) 2010- &lt;br /&gt;
* Britta Timmermann (F) 2010-2017 &lt;br /&gt;
* Uwe Kraupner (F) 2012-2024 &lt;br /&gt;
* Maria Paschen (F) 2017- &lt;br /&gt;
* Monika Behrend (F) 2023-2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen in den Klammern stehen für die jeweilige Gemeinde, in der die Tätigkeit ausgeübt wurde (Vicelin I, II, III, IV, Vicelin- und Friedensgemeinde). Die Pastoren Ehlen und Ranck, die noch einige Jahre nach der Fusion an Heiland und St. Jürgen blieben, sind nicht aufgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindehäuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pastorat neben der Kirche ([[Paul-Fleming-Straße]] 2-4) wurde als Gebäudekomplex zusammen mit der alten Kirche ebenfalls durch Johann Theede entworfen und 1914-1916 erbaut. Es verfügte ursprünglich über zwei Konfirmandensäle, ein großes Pastorat inklusive Amtszimmer sowie eine Küster- und eine Schwesternwohnung. Heute sind im unteren Teil des Pastorats die Räume des Gemeindebüros untergebracht, die beiden anderen Wohnungen werden privat vermietet. Der große Gemeindesaal lässt sich durch eine Schiebetür abtrennen, außerdem gibt es zwei kleinere Küchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin I===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Pastorat in der [[Kirchhofallee]] 61 wurde um 1888 für Pastor Bünz erbaut und war eins der ersten Häuser der Umgebung. Bis zur Fusion mit St. Jürgen-Nord 1953 diente es als Pastorat mit Gemeinderäumen der Gemeinde Vicelin I. Später wurde es verkauft und war einige Jahre Jugendpfarramt. Heute ist es abgerissen und durch ein modernes Wohnhaus ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat St. Jürgen-Nord===&lt;br /&gt;
Nachdem das Haus in der Kirchhofallee 61 verkauft wurde, behielt die Gemeinde St. Jürgen-Nord ihr ursprüngliches Pastorat in der Kirchhofallee 25. Das Haus wurde 1930 erworben, es war ursprünglich das Wohnhaus von Pastor Edding. Nach Fusion zur Vicelingemeinde 1982 kam das Haus so in deren Besitz. Bis 2004 diente es als Pastorat und Kinderstube, anschließend wurde es verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin III===&lt;br /&gt;
Ebenso in der gleichen Straße, Kirchhofallee 66, befand sich das Pastorat der Gemeinde Vicelin III. Nachdem Pastor Voss viele Jahre weit entfernt von seiner Gemeinde wohnen musste, konnte 1930 diese Villa erworben werden. Nach Umbauarbeiten verfügte es über Pastorat, Schwesternwohnung und Gemeinderäume. 1968 kam es in den Besitz der Heilandsgemeinde, die es in den 1980er-Jahren verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin IV===&lt;br /&gt;
Das Haus in der Nietzschestraße 56 wurde 1951 als Pastorat für die Gemeinde Vicelin IV erbaut, nachdem vorherige Pläne durch den Krieg verhindert wurden. Über Jahrzehnte war es der Wohnsitz von Pastor Plath, nach seinem Auszug wurde es privat vermietet. Bis 2011 wurde in den unteren Räumen noch eine Kinderstube betrieben, später ein Hort des CVJM, heute sind sie an die Stadt Kiel vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hasselgrund===&lt;br /&gt;
Zur Stärkung der Gemeindearbeit im Landbezirk Hasseldieksdamm wurde für die Gemeinde Vicelin II 1928 vom Kirchengemeindeverband ein Sommerhäuschen im [[Julienluster Weg]] 35 erworben. Besonders stark wurde es von der Jugend und der Frauenhilfe benutzt. Das kleine Holzhaus war jedoch im Winter nicht nutzbar und verfiel zunehmends. Nach einem Brand wurde es 1958 als massives Haus neu aufgebaut. Auch nach Abspaltung der eigenständigen Gemeinde Hasseldieksdamm verblieb es im Besitz der Vicelingemeinde. In den letzten Jahren wurde es umgebaut und das renovierte Haus 2024 eingeweiht. Zusammen mit der Claus-Harms-Gemeinde wird seit vielen Jahren der Gottesdienst am Pfingstmontag in Hasselgrund gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vicelinkirche.jpg|Die frühere Vicelinkirche (um 1920)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vicelinkirche_(Kiel)|Vicelinkirche|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Harmsstraße|Nr=123}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [http://www.friedensgemeinde-kiel.de/ Webseite] der ev.-luth. Friedensgemeinde&lt;br /&gt;
* {{WP|Bartning-Notkirche|Bartning-Notkirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisch-lutherische Kirche]] [[Kategorie:Paul-Fleming-Straße]] [[Kategorie:Harmsstraße]] [[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Evangelisch-Lutherische Friedensgemeinde]] [[Kategorie:Kulturdenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Vicelinkirche</title>
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		<updated>2025-12-30T17:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Harmsstrasse 123 Kiel.jpg|mini|Vicelinkirche Kiel]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vicelinkirche &#039;&#039;&#039; ist eins von drei Kirchengebäuden der [https://www.fg-kiel.de/ Evangelisch-Lutherischen Friedensgemeinde] in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Sie ist eine sogenannte &amp;quot;Bartning-Notkirche&amp;quot; und befindet sich in der [[Harmsstraße]] 123 auf einem Grundstück zwischen [[Zastrowstraße]] und [[Achter de Kark]] im Stadtteil [[Südfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Vicelin-Kirche_(Kiel)|Vicelin-Kirche Kiel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das benachbarte Pfarr- und Gemeindehaus hat die Adresse [[Paul-Fleming-Straße]] 2-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als die Vicelingemeinde 1908 eigenständig wurde, wurde auch das Verlangen nach einer eigenen Kirche größer. Auch wenn der Krieg einiges schwieriger machte, konnte 1914 der Grundstein gelegt werden. Am 29. Oktober 1916 wurde die Kirche eingeweiht. Am 9. April 1945 wurde die Kirche durch einen Bombentreffer vollständig zerstört. Der Turm musste wenige Tage später gesprengt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1948–1950 im Rahmen des evangelischen Notkirchenprogramms als erste Kieler Nachkriegskirche errichtet. Sie ist eine Typ B-Notkirche mit polygonalem Altarraum. Das besondere am Konzept Notkirche, ein Entwurf von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;Otto Bartning, ist, dass eine vorgefertigte Konstruktion aus Holzpfeilern und Dach in wenigen Tagen aufgestellt werden konnten und sich selbst tragen. So konnte die Gemeinde in Eigenarbeit die Mauern aus den vorher aufgeräumten und gesäuberten Trümmersteinen errichten. Da die Vicelinkirche auf dem Fundament des Vorgängerbaus wiederaufgebaut wurde, mussten zwei zusätzliche Ständerpaare bestellt werden, was sie größer als andere Notkirchen macht, ebenso einzigartig sind die Seitenschiffe. Ursprünglich war die Kirche durch zwei kleine, seitlich gelegene Vorhallen zu betreten. Die Grundsteinlegung fand am [[24. April]] [[1949]] statt; am [[12. März]] [[1950]] wurde die Kirche geweiht. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.otto-bartning.de/anzeige.php?id=29 Informationen zur Kirche] bei Otto-Bartning.de, abgerufen am 9. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964–1965 wurde der Eingangsbereich der Kirche nach Entwurf von [[Wilhelm Neveling]] umgebaut. Vor der Kirche entstanden mehrere Gemeinderäume inklusive Toiletten, Teeküche und einer großen Vorhalle. Daneben kam ein freistehender Glockenturm in (für Neveling typisch) sechseckiger Betonbauweise. Dieser wurde mit drei neuen Bronzeglocken der Firma Gebrüder Rincker bestückt, da die alten Glocken durch Kriegsschäden nicht mehr verwendbar waren. Die beiden großen Glocken befinden sich nun am Eingang des [[Südfriedhof]]s, die kleinste hängt unten im Turm als Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege. Der Schriftring an der Glocke sowie das Turmkreuz wurden im Jahr 2000 vergoldet. In der Kirche entstand eine neue, große Orgelempore, die nicht nur Platz für die Orgel, sondern auch größere musikalische Gruppen bietet. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kirche mit ihrem markanten Glockenturm und das Pfarrhaus sind eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Vicelinkirche&#039;&#039; gehört heute mit der [[Heilandskirche]] und der [[St.-Jürgen-Kirche]] zur evangelisch-lutherischen Friedensgemeinde, die am [[1. Januar]] [[2005]] durch Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinden Vicelin, Heiland und St. Jürgen entstand. Diese wurden dadurch zu Gemeindebezirken der neu gebildeten Friedensgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1887/88 entstand in der Kieler Kirchengemeinde ein Vicelin-Pfarrbezirk. Bei der Teilung dieser Gemeinde 1908 entstand daraus die selbstständige Vicelingemeinde, die zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Kirche besaß. Die Gottesdienste wurden zuerst in der [[Jakobikirche]], später in der Höheren Mädchenschule II (der heutigen [[Käthe-Kollwitz-Schule]]) abgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die wachsende Bevölkerung kam es 1928 erneut zu einer Teilung. Es bildeten sich die Gemeinden Vicelin I, II und III, 1938 kam Vicelin IV dazu. Diese Gemeinden teilten sich nun die Vicelinkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Krieg wurde versucht, Hasseldieksdamm von der Gemeinde Vicelin II abzuspalten und dort eine eigene Kirche zu bauen. Die Kirchengemeinde Hasseldieksdamm wurde 1952 eigenständig, 1957 wurde die Erlöserkirche gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vicelin I fusionierte 1953 mit der Gemeinde St. Jürgen-Nord und existierte unter diesem Namen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vicelin III hielt nach dem Krieg ihre Gottesdienste in der Kapelle auf dem Südfriedhof ab. Auch nach dem Wiederaufbau der Vicelinkirche blieb sie dort. Besonders Pastor Eichstädt setzte sich für eine eigene Kirche ein, 1968 wurde die Heilandskirche eingeweiht. Der Tag der Weihe der neuen Kirche war gleichzeitig auch der Tag der Gründung der neuen Heilandsgemeinde, die auch aus Teilen von Michaelis II, größtenteils aber aus Vicelin III entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun nur noch Vicelin II und IV übrig blieben, beschloss Vicelin IV, fortan den Namen Vicelin I zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Ruhestand von Pastor Plath in Vicelin I kein Nachfolger gefunden werden konnte und St. Jürgen-Süd an den  Fusionsbestreben der Nordgemeinde kein Interesse zeigte, vereinigten sich die beiden übrig gebliebenen Vicelingemeinden mit St. Jürgen-Nord 1982 zu einer großen Vicelingemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 fusionierten dann letztendlich auch Heiland und St. Jürgen-Süd, die seitdem den Namen St. Jürgen trug, zur Friedensgemeinde. Somit ist das Gebiet der heutigen Gemeinde das ursprüngliche Gebiet der alten St. Jürgen- und Vicelingemeinde (nur ohne Hasseldieksdamm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung == &lt;br /&gt;
Die meisten Gegenstände des Innenraums entsprechen der originalen Austattung, die im Entwurf von Otto Bartning inbegriffen war und in vielen Notkirchen nicht mehr erhalten ist. So etwa Altar, Kanzel und Bänke, auch die Lichtkästen an den Pfeilern. Die Regale für die Gesangbücher sind im gleichen Stil hergestellt, jedoch einzigartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der alten Kirche ist wenig erhalten, so das Taufbecken, gestiftet und hergestellt vom Steinmetz Ludwig Petersen, einem der ersten Kirchenvorsteher der Gemeinde, die stark durch den Krieg beschädigten Leuchter, die zu besonderen Anlässen verwendet werden, die Altarbibel, zwei Klingelbeutel und Teile verschiedener Abendmahlsgeräte. Ebenso befindet sich in der Kirche eine neogotische, auch kriegsbeschädigte Liedtafel aus Eichenholz, es ist nicht bekannt, woher diese ursprünglich stammt, aber wahrscheinlich nicht aus Vicelin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Leuchter sind um einiges älter als die Kirche, sie stammen ursprünglich aus St. Nikolai. Sie wurden 1831 von drei Kieler Bürgern gestiftet und nach dem Krieg der Vicelinkirche geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorhalle befindet sich ein Gemälde der alten Kirche, das 1965 vom Kirchenvorstand gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Umbaus ersetzte 1965 eine neue Orgel die alte Behelfsorgel. Sie wurde von der Firma Friedrich Weigle in Echterdingen gebaut und verfügt über 26 Register. Sie ist eine für diese Kirche ungewöhnlich gute Konzertorgel, was der Initiative des damaligen KMD Simon zu verdanken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Bünz (I) 1887-1921&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (II) 1908-1909&lt;br /&gt;
* Karl Schröder (II) 1909-1933&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (III) 1916-1949&lt;br /&gt;
* August Petersen (I) 1921-1930&lt;br /&gt;
* Maximilian Gehrckens (I) 1931-1946&lt;br /&gt;
* Walter Knuth (II) 1933-1959&lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (IV/I) 1938-1981&lt;br /&gt;
* Werner Hahn (I) 1946-1953&lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (III) 1949-1968&lt;br /&gt;
* Gustav Möller (II) 1959-1975&lt;br /&gt;
* Reinhart Pawelitzki (II, V) 1977-1990&lt;br /&gt;
* Peter Fenten (V) 1982-1986&lt;br /&gt;
* Astrid Fiehland (V) 1986-1989&lt;br /&gt;
* Susanne Petersen geb. Früchtnicht (V) 1990-2004&lt;br /&gt;
* Reinhard Hoffmann (V, F) 1990-2011 &lt;br /&gt;
* Christian Sievers (F) 2009- &lt;br /&gt;
* Beate Harder (F) 2010- &lt;br /&gt;
* Britta Timmermann (F) 2010-2017 &lt;br /&gt;
* Uwe Kraupner (F) 2012-2024 &lt;br /&gt;
* Maria Paschen (F) 2017- &lt;br /&gt;
* Monika Behrend (F) 2023-2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen in den Klammern stehen für die jeweilige Gemeinde, in der die Tätigkeit ausgeübt wurde (Vicelin I, II, III, IV, Vicelin- und Friedensgemeinde). Die Pastoren Ehlen und Ranck, die noch einige Jahre nach der Fusion an Heiland und St. Jürgen blieben, sind nicht aufgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindehäuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pastorat neben der Kirche ([[Paul-Fleming-Straße]] 2-4) wurde als Gebäudekomplex zusammen mit der alten Kirche ebenfalls durch Johann Theede entworfen und 1914-1916 erbaut. Es verfügte ursprünglich über zwei Konfirmandensäle, ein großes Pastorat inklusive Amtszimmer sowie eine Küster- und eine Schwesternwohnung. Heute sind im unteren Teil des Pastorats die Räume des Gemeindebüros untergebracht, die beiden anderen Wohnungen werden privat vermietet. Der große Gemeindesaal lässt sich durch eine Schiebetür abtrennen, außerdem gibt es zwei kleinere Küchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin I===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Pastorat in der [[Kirchhofallee]] 61 wurde um 1888 für Pastor Bünz erbaut und war eins der ersten Häuser der Umgebung. Bis zur Fusion mit St. Jürgen-Nord 1953 diente es als Pastorat mit Gemeinderäumen der Gemeinde Vicelin I. Später wurde es verkauft und war einige Jahre Jugendpfarramt. Heute ist es abgerissen und durch ein modernes Wohnhaus ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat St. Jürgen-Nord===&lt;br /&gt;
Nachdem das Haus in der Kirchhofallee 61 verkauft wurde, behielt die Gemeinde St. Jürgen-Nord ihr ursprüngliches Pastorat in der Kirchhofallee 25. Das Haus wurde 1930 erworben, es war ursprünglich das Wohnhaus von Pastor Edding. Nach Fusion zur Vicelingemeinde 1982 kam das Haus so in deren Besitz. Bis 2004 diente es als Pastorat und Kinderstube, anschließend wurde es verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin III===&lt;br /&gt;
Ebenso in der gleichen Straße, Kirchhofallee 66, befand sich das Pastorat der Gemeinde Vicelin III. Nachdem Pastor Voss viele Jahre weit entfernt von seiner Gemeinde wohnen musste, konnte 1930 diese Villa erworben werden. Nach Umbauarbeiten verfügte es über Pastorat, Schwesternwohnung und Gemeinderäume. 1968 kam es in den Besitz der Heilandsgemeinde, die es in den 1980er-Jahren verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin IV===&lt;br /&gt;
Das Haus in der Nietzschestraße 56 wurde 1951 als Pastorat für die Gemeinde Vicelin IV erbaut, nachdem vorherige Pläne durch den Krieg verhindert wurden. Über Jahrzehnte war es der Wohnsitz von Pastor Plath, nach seinem Auszug wurde es privat vermietet. Bis 2011 wurde in den unteren Räumen noch eine Kinderstube betrieben, später ein Hort des CVJM, heute sind sie an die Stadt Kiel vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hasselgrund===&lt;br /&gt;
Zur Stärkung der Gemeindearbeit im Landbezirk Hasseldieksdamm wurde für die Gemeinde Vicelin II 1928 vom Kirchengemeindeverband ein Sommerhäuschen im [[Julienluster Weg]] 35 erworben. Besonders stark wurde es von der Jugend und der Frauenhilfe benutzt. Das kleine Holzhaus war jedoch im Winter nicht nutzbar und verfiel zunehmends. Nach einem Brand wurde es 1958 als massives Haus neu aufgebaut. Auch nach Abspaltung der eigenständigen Gemeinde Hasseldieksdamm verblieb es im Besitz der Vicelingemeinde. In den letzten Jahren wurde es umgebaut und das renovierte Haus 2024 eingeweiht. Zusammen mit der Claus-Harms-Gemeinde wird seit vielen Jahren der Gottesdienst am Pfingstmontag in Hasselgrund gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vicelinkirche.jpg|Die frühere Vicelinkirche (um 1920)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vicelinkirche_(Kiel)|Vicelinkirche|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Harmsstraße|Nr=123}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [http://www.friedensgemeinde-kiel.de/ Webseite] der ev.-luth. Friedensgemeinde&lt;br /&gt;
* {{WP|Bartning-Notkirche|Bartning-Notkirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisch-lutherische Kirche]] [[Kategorie:Paul-Fleming-Straße]] [[Kategorie:Harmsstraße]] [[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Evangelisch-Lutherische Friedensgemeinde]] [[Kategorie:Kulturdenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Gemeinden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Harmsstrasse 123 Kiel.jpg|mini|Vicelinkirche Kiel]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vicelinkirche &#039;&#039;&#039; ist eins von drei Kirchengebäuden der [https://www.fg-kiel.de/ Evangelisch-Lutherischen Friedensgemeinde] in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Sie ist eine sogenannte &amp;quot;Bartning-Notkirche&amp;quot; und befindet sich in der [[Harmsstraße]] 123 auf einem Grundstück zwischen [[Zastrowstraße]] und [[Achter de Kark]] im Stadtteil [[Südfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Vicelin-Kirche_(Kiel)|Vicelin-Kirche Kiel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das benachbarte Pfarr- und Gemeindehaus hat die Adresse [[Paul-Fleming-Straße]] 2-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als die Vicelingemeinde 1908 eigenständig wurde, wurde auch das Verlangen nach einer eigenen Kirche größer. Auch wenn der Krieg einiges schwieriger machte, konnte 1914 der Grundstein gelegt werden. Am 29. Oktober 1916 wurde die Kirche eingeweiht. Am 9. April 1945 wurde die Kirche durch einen Bombentreffer vollständig zerstört. Der Turm musste wenige Tage später gesprengt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1948–1950 im Rahmen des evangelischen Notkirchenprogramms als erste Kieler Nachkriegskirche errichtet. Sie ist eine Typ B-Notkirche mit polygonalem Altarraum. Das besondere am Konzept Notkirche, ein Entwurf von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;Otto Bartning, ist, dass eine vorgefertigte Konstruktion aus Holzpfeilern und Dach in wenigen Tagen aufgestellt werden konnten und sich selbst tragen. So konnte die Gemeinde in Eigenarbeit die Mauern aus den vorher aufgeräumten und gesäuberten Trümmersteinen errichten. Da die Vicelinkirche auf dem Fundament des Vorgängerbaus wiederaufgebaut wurde, mussten zwei zusätzliche Ständerpaare bestellt werden, was sie größer als andere Notkirchen macht, ebenso einzigartig sind die Seitenschiffe. Ursprünglich war die Kirche durch zwei kleine, seitlich gelegene Vorhallen zu betreten. Die Grundsteinlegung fand am [[24. April]] [[1949]] statt; am [[12. März]] [[1950]] wurde die Kirche geweiht. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.otto-bartning.de/anzeige.php?id=29 Informationen zur Kirche] bei Otto-Bartning.de, abgerufen am 9. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964–1965 wurde der Eingangsbereich der Kirche nach Entwurf von [[Wilhelm Neveling]] umgebaut. Vor der Kirche entstanden mehrere Gemeinderäume inklusive Toiletten, Teeküche und einer großen Vorhalle. Daneben kam ein freistehender Glockenturm in (für Neveling typisch) sechseckiger Betonbauweise. Dieser wurde mit drei neuen Bronzeglocken der Firma Gebrüder Rincker bestückt, da die alten Glocken durch Kriegsschäden nicht mehr verwendbar waren. Die beiden großen Glocken befinden sich nun am Eingang des [[Südfriedhof]]s, die kleinste hängt unten im Turm als Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege. Der Schriftring an der Glocke sowie das Turmkreuz wurden im Jahr 2000 vergoldet. In der Kirche entstand eine neue, große Orgelempore, die nicht nur Platz für die Orgel, sondern auch größere musikalische Gruppen bietet. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kirche mit ihrem markanten Glockenturm und das Pfarrhaus sind eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung == &lt;br /&gt;
Die meisten Gegenstände des Innenraums entsprechen der originalen Austattung, die im Entwurf von Otto Bartning inbegriffen war und in vielen Notkirchen nicht mehr erhalten ist. So etwa Altar, Kanzel und Bänke, auch die Lichtkästen an den Pfeilern. Die Regale für die Gesangbücher sind im gleichen Stil hergestellt, jedoch einzigartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der alten Kirche ist wenig erhalten, so das Taufbecken, gestiftet und hergestellt vom Steinmetz Ludwig Petersen, einem der ersten Kirchenvorsteher der Gemeinde, die stark durch den Krieg beschädigten Leuchter, die zu besonderen Anlässen verwendet werden, die Altarbibel, zwei Klingelbeutel und Teile verschiedener Abendmahlsgeräte. Ebenso befindet sich in der Kirche eine neogotische, auch kriegsbeschädigte Liedtafel aus Eichenholz, es ist nicht bekannt, woher diese ursprünglich stammt, aber wahrscheinlich nicht aus Vicelin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Leuchter sind um einiges älter als die Kirche, sie stammen ursprünglich aus St. Nikolai. Sie wurden 1831 von drei Kieler Bürgern gestiftet und nach dem Krieg der Vicelinkirche geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorhalle befindet sich ein Gemälde der alten Kirche, das 1965 vom Kirchenvorstand gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Umbaus ersetzte 1965 eine neue Orgel die alte Behelfsorgel. Sie wurde von der Firma Friedrich Weigle in Echterdingen gebaut und verfügt über 26 Register. Sie ist eine für diese Kirche ungewöhnlich gute Konzertorgel, was der Initiative des damaligen KMD Simon zu verdanken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Bünz (I) 1887-1921&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (II) 1908-1909&lt;br /&gt;
* Karl Schröder (II) 1909-1933&lt;br /&gt;
* Theodor Voss (III) 1916-1949&lt;br /&gt;
* August Petersen (I) 1921-1930&lt;br /&gt;
* Maximilian Gehrckens (I) 1931-1946&lt;br /&gt;
* Walter Knuth (II) 1933-1959&lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (IV/I) 1938-1981&lt;br /&gt;
* Werner Hahn (I) 1946-1953&lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (III) 1949-1968&lt;br /&gt;
* Gustav Möller (II) 1959-1975&lt;br /&gt;
* Reinhart Pawelitzki (II, V) 1977-1990&lt;br /&gt;
* Peter Fenten (V) 1982-1986&lt;br /&gt;
* Astrid Fiehland (V) 1986-1989&lt;br /&gt;
* Susanne Petersen geb. Früchtnicht (V) 1990-2004&lt;br /&gt;
* Reinhard Hoffmann (V, F) 1990-2011 &lt;br /&gt;
* Christian Sievers (F) 2009- &lt;br /&gt;
* Beate Harder (F) 2010- &lt;br /&gt;
* Britta Timmermann (F) 2010-2017 &lt;br /&gt;
* Uwe Kraupner (F) 2012-2024 &lt;br /&gt;
* Maria Paschen (F) 2017- &lt;br /&gt;
* Monika Behrend (F) 2023-2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen in den Klammern stehen für die jeweilige Gemeinde, in der die Tätigkeit ausgeübt wurde (Vicelin I, II, III, IV, Vicelin- und Friedensgemeinde). Die Pastoren Ehlen und Ranck, die noch einige Jahre nach der Fusion an Heiland und St. Jürgen blieben, sind nicht aufgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindehäuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pastorat neben der Kirche ([[Paul-Fleming-Straße]] 2-4) wurde als Gebäudekomplex zusammen mit der alten Kirche ebenfalls durch Johann Theede entworfen und 1914-1916 erbaut. Es verfügte ursprünglich über zwei Konfirmandensäle, ein großes Pastorat inklusive Amtszimmer sowie eine Küster- und eine Schwesternwohnung. Heute sind im unteren Teil des Pastorats die Räume des Gemeindebüros untergebracht, die beiden anderen Wohnungen werden privat vermietet. Der große Gemeindesaal lässt sich durch eine Schiebetür abtrennen, außerdem gibt es zwei kleinere Küchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin I===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Pastorat in der [[Kirchhofallee]] 61 wurde um 1888 für Pastor Bünz erbaut und war eins der ersten Häuser der Umgebung. Bis zur Fusion mit St. Jürgen-Nord 1953 diente es als Pastorat mit Gemeinderäumen der Gemeinde Vicelin I. Später wurde es verkauft und war einige Jahre Jugendpfarramt. Heute ist es abgerissen und durch ein modernes Wohnhaus ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat St. Jürgen-Nord===&lt;br /&gt;
Nachdem das Haus in der Kirchhofallee 61 verkauft wurde, behielt die Gemeinde St. Jürgen-Nord ihr ursprüngliches Pastorat in der Kirchhofallee 25. Das Haus wurde 1930 erworben, es war ursprünglich das Wohnhaus von Pastor Edding. Nach Fusion zur Vicelingemeinde 1982 kam das Haus so in deren Besitz. Bis 2004 diente es als Pastorat und Kinderstube, anschließend wurde es verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin III===&lt;br /&gt;
Ebenso in der gleichen Straße, Kirchhofallee 66, befand sich das Pastorat der Gemeinde Vicelin III. Nachdem Pastor Voss viele Jahre weit entfernt von seiner Gemeinde wohnen musste, konnte 1930 diese Villa erworben werden. Nach Umbauarbeiten verfügte es über Pastorat, Schwesternwohnung und Gemeinderäume. 1968 kam es in den Besitz der Heilandsgemeinde, die es in den 1980er-Jahren verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat Vicelin IV===&lt;br /&gt;
Das Haus in der Nietzschestraße 56 wurde 1951 als Pastorat für die Gemeinde Vicelin IV erbaut, nachdem vorherige Pläne durch den Krieg verhindert wurden. Über Jahrzehnte war es der Wohnsitz von Pastor Plath, nach seinem Auszug wurde es privat vermietet. Bis 2011 wurde in den unteren Räumen noch eine Kinderstube betrieben, später ein Hort des CVJM, heute sind sie an die Stadt Kiel vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hasselgrund===&lt;br /&gt;
Zur Stärkung der Gemeindearbeit im Landbezirk Hasseldieksdamm wurde für die Gemeinde Vicelin II 1928 vom Kirchengemeindeverband ein Sommerhäuschen im [[Julienluster Weg]] 35 erworben. Besonders stark wurde es von der Jugend und der Frauenhilfe benutzt. Das kleine Holzhaus war jedoch im Winter nicht nutzbar und verfiel zunehmends. Nach einem Brand wurde es 1958 als massives Haus neu aufgebaut. Auch nach Abspaltung der eigenständigen Gemeinde Hasseldieksdamm verblieb es im Besitz der Vicelingemeinde. In den letzten Jahren wurde es umgebaut und das renovierte Haus 2024 eingeweiht. Zusammen mit der Claus-Harms-Gemeinde wird seit vielen Jahren der Gottesdienst am Pfingstmontag in Hasselgrund gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vicelinkirche.jpg|Die frühere Vicelinkirche (um 1920)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vicelinkirche_(Kiel)|Vicelinkirche|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Harmsstraße|Nr=123}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [http://www.friedensgemeinde-kiel.de/ Webseite] der ev.-luth. Friedensgemeinde&lt;br /&gt;
* {{WP|Bartning-Notkirche|Bartning-Notkirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisch-lutherische Kirche]] [[Kategorie:Paul-Fleming-Straße]] [[Kategorie:Harmsstraße]] [[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Evangelisch-Lutherische Friedensgemeinde]] [[Kategorie:Kulturdenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Matthias-Claudius-Kirche ist das Kirchengebäude der evangelisch-lutherischen Matthias-Claudius Kirchengemeinde Kiel-Suchsdorf und befindet sich im Sukoring 14. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wurde das 1965 von Hans-Peter Diedrichsen und Rüdiger Hoge erbaute Gemeindehaus für Gottesdienste genutzt. Die heutige Kirche mit Gemeindezentrum stammt aus dem Jahr 1978 und wurde vom Architektenpaar Barbara und Wolfgang Vogt aus Strande entworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 gründete sich die Kirchengemeinde Suchsdorf-Tannenberg aus Teilen von [[Lutherkirche | Luther]]-West und [[Petruskirche | Petrus]]-Nord. Diese wurde 1965 aufgeteilt in die Gemeinden [[Martinskirche | Martin]] (Tannenberg) und Matthias-Claudius (Suchsdorf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche verbaut sind Glasfenster der Künstlerin Margret Knoop-Schellbach.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Matthias-Claudius-Kirche ist das Kirchengebäude der evangelisch-lutherischen Matthias-Claudius Kirchengemeinde Kiel-Suchsdorf und befindet sich im Sukoring 14. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wurde das 1965 von Hans-Peter Diedrichsen und Rüdiger Hoge erbaute Gemeindehaus für Gottesdienste genutzt. Die heutige Kirche mit Gemeindezentrum stammt aus dem Jahr 1978 und wurde vom Architektenpaar Barbara und Wolfgang Vogt aus Strande entworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 gründete sich die Kirchengemeinde Suchsdorf-Tannenberg aus Teilen von Luther-West und Petrus-Nord. Diese wurde 1965 aufgeteilt in die Gemeinden Martin (Tannenberg) und Matthias-Claudius (Suchsdorf).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche verbaut sind Glasfenster der Künstlerin Margret Knoop-Schellbach.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Evangelisch-Lutherische Propstei Kiel bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele Bordesholm, Elmschenhagen, Flemhude, Flintbek, Großenaspe, Hagen, die Kieler Landgemeinde, Kirchbarkau, Lebrade, Neumünster, Preetz, Schönberg,  Schönkirchen und Selent. Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811-1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835-1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849-1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879-1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893-1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908-1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919-1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935-1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946-1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949-1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955-1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966-1976 Bertold Kraft&lt;br /&gt;
* 1976-1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987-1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007-2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche | Luther-Kirchengemeinde]] Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Gemeinden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Propstei Kiel bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele Bordesholm, Elmschenhagen, Flemhude, Flintbek, Großenaspe, Hagen, die Kieler Landgemeinde, Kirchbarkau, Lebrade, Neumünster, Preetz, Schönberg,  Schönkirchen und Selent. Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811-1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835-1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849-1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879-1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893-1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908-1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919-1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935-1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946-1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949-1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955-1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966-1976 Bertold Kraft&lt;br /&gt;
* 1976-1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987-1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007-2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche | Luther-Kirchengemeinde]] Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Gemeinden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Propstei Kiel bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele Bordesholm, Elmschenhagen, Flemhude, Flintbek, Großenaspe, Hagen, die Kieler Landgemeinde, Kirchbarkau, Lebrade, Neumünster, Preetz, Schönberg,  Schönkirchen und Selent. Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811-1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835-1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849-1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879-1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893-1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908-1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919-1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935-1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946-1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949-1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955-1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966-1976 Bertold Kraft&lt;br /&gt;
* 1976-1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987-1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007-2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche | Andreas-Kirchengemeinde]] Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* [[Bugenhagenkirche | Bugenhagen-Kirchengemeinde]] Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche | Jakobi-Kirchengemeinde]] Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* Luther-Kirchengemeinde Kiel &lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche | Matthias-Claudius-Kirchengemeinde]] Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* [[Nikolaikirche | Kirchengemeinde St. Nikolai]] zu Kiel&lt;br /&gt;
* [[Paul-Gerhardt-Kirche]]ngemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Pröpste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Propstei Kiel bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele Bordesholm, Elmschenhagen, Flemhude, Flintbek, Großenaspe, Hagen, die Kieler Landgemeinde, Kirchbarkau, Lebrade, Neumünster, Preetz, Schönberg,  Schönkirchen und Selent. Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811-1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835-1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849-1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879-1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893-1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908-1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919-1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935-1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946-1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949-1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955-1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966-1976 Bertold Kraft&lt;br /&gt;
* 1976-1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987-1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007-2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Propstei Kiel gehören heute folgende Gemeinden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas-Kirchengemeinde Kiel-Wellingdorf&lt;br /&gt;
* Apostel-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Bugenhagen-Kirchengemeinde Kiel-Ellerbek&lt;br /&gt;
* Christusgemeinde Kronshagen&lt;br /&gt;
* Claus-Harms-Gemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Emmausgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Flemhude&lt;br /&gt;
* Friedensgemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Gaarden&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel&lt;br /&gt;
* Jakobi-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kompass-Kirchengemeinde Kiel&lt;br /&gt;
* Kreuz-Kirchengemeinde Kiel-Kronsburg&lt;br /&gt;
* Luther-Kirchengemeinde Kiel &lt;br /&gt;
* Matthias-Claudius-Kirchengemeinde Kiel-Suchsdorf &lt;br /&gt;
* Michaelis-Kirchengemeinde Kiel-Hassee&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde St. Nikolai zu Kiel&lt;br /&gt;
* Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schönkirchen&lt;br /&gt;
* Thomas-Kirchengemeinde Kiel-Mettenhof&lt;br /&gt;
* Trinitatisgemeinde Kiel-Elmschenhagen&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Westensee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Propstei Kiel</title>
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		<updated>2025-12-30T02:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Propstei Kiel bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Propstei Kiel wurde 1811 gegründet.  Ursprünglich umfasste sie die Kirchspiele Bordesholm, Elmschenhagen, Flemhude, Flintbek, Großenaspe, Hagen, die Kieler Landgemeinde, Kirchbarkau, Lebrade, Neumünster, Preetz, Schönberg,  Schönkirchen und Selent. Die Stadtgemeinde blieb eigenständig und gehörte nicht zur Propstei. Das Propstenamt war jedoch mit dem Pfarramt der [[Nikolaikirche]] verbunden. &lt;br /&gt;
Mit der Konsistorialverordnung veränderte sich das Gebiet, Bordesholm, Brügge, Flintbek Großenaspe, Kirchbarkau und Neumünster kamen zur neuen Propstei Neumünster, Lebrade, Preetz, Schönberg und Selent zur Propstei Plön. Kiel bekam dafür Westensee von der Propstei Rendsburg. Die Propstei Kiel bestand also nun aus den Kirchspielen Elmschenhagen, Flemhude, Schönkirchen, Westensee sowie aus der Kieler Land- und Stadtgemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schleswig-Holsteinische Landeskirche 1977 zur Nordelbischen Kirche fusionierte, wurde die Propstei in Kirchenkreis Kiel umbenannt. Dieser schloss sich 2009 mit dem Kirchenkreis Neumünster zum Kirchenkreis Altholstein zusammen. Zwischenzeitlich bestand der Kirchenkreis aus drei Propsteien, Nord, Mitte und Süd. Süd (Bad Bramstedt) und Mitte (Neumünster) wurden jedoch später zusammengelegt, so dass der Kirchenkreis nun von zwei Pröpsten geleitet wird. Der Sitz des Kieler Propsten ist nach wie vor St. Nikolai, jedoch ist das Propstenamt nicht mehr an eine Pfarrstelle gebunden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811-1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835-1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849-1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879-1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893-1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908-1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919-1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935-1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946-1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949-1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955-1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966-1976 Bertold Kraft&lt;br /&gt;
* 1976-1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987-1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007-2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Propstei Kiel bildete seit 1811 die kirchliche Verwaltungseinheit des Kieler Umlandes. Zwischen 1977 und 2009 trug sie den Namen Kirchenkreis Kiel, seitdem ist sie ein Teil des Kirchenkreises Altholstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811-1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835-1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849-1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879-1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893-1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908-1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919-1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935-1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946-1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949-1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955-1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966-1976 Bertold Kraft&lt;br /&gt;
* 1976-1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987-1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007-2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2025-12-30T02:39:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: MaxD verschob die Seite Propst nach Propstei Kiel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Propstei Kiel]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2025-12-30T02:39:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: MaxD verschob die Seite Propst nach Propstei Kiel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811-1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835-1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849-1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879-1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893-1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908-1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919-1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935-1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946-1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949-1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955-1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966-1976 Bertold Kraft&lt;br /&gt;
* 1976-1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987-1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007-2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kurt Sontag</title>
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		<updated>2025-12-30T02:38:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kurt&#039;&#039;&#039; Karl Wilhelm &#039;&#039;&#039;Sontag&#039;&#039;&#039; (*  [[23. März]] [[1901]] in Ahlbeck, † [[18. November]] [[1977]]) war Pastor und von 1955–1966 [[Propst]] von Kiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1946 war Kurt Sontag Marinedekan in Kiel, danach Propst in Bad Segeberg. Ab 1955 bis zu seinem Ruhestand 1966 war er Propst der Propstei Kiel und Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://pastorenverzeichnis.de/person/kurt-karl-wilhelm-sontag/ Kurt Sontag] bei pastorenverzeichnis.de, abgerufen am 27.12.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Geboren 1901]] [[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kurt&#039;&#039;&#039; Karl Wilhelm &#039;&#039;&#039;Sontag&#039;&#039;&#039; (*  [[23. März]] [[1901]] in Ahlbeck, † [[18. November]] [[1977]]) war Pastor und von 1955–1966 Propst von Kiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1946 war Kurt Sontag Marinedekan in Kiel, danach Propst in Bad Segeberg. Ab 1955 bis zu seinem Ruhestand 1966 war er Propst der Propstei Kiel und Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://pastorenverzeichnis.de/person/kurt-karl-wilhelm-sontag/ Kurt Sontag] bei pastorenverzeichnis.de, abgerufen am 27.12.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Geboren 1901]] [[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Propstei Kiel</title>
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		<updated>2025-12-30T02:35:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: Die Seite wurde neu angelegt: „Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel  * 1811-1835 Johann Georg Fock * 1835-1849 Claus Harms * 1849-1879 August Cirovius Heimreich * 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent) * 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen * 1879-1891 Theodor Wilhelm Jeß * 1893-1908 Wilhelm Becker  * 1908-1917 Adolf Mordhorst * 1919-1935 Niels Schmidt * 1935-1945 Maximilian Gehrckens  * 1946-1949 Johannes Lorentzen * 1949-1955 Hans…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pröpste der Propstei bzw. des Kirchenkreises Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1811-1835 [[Johann Georg Fock]]&lt;br /&gt;
* 1835-1849 [[Claus Harms]]&lt;br /&gt;
* 1849-1879 August Cirovius Heimreich&lt;br /&gt;
* 1866-1872 Andreas Detlev Jensen (Generalsuperintendent)&lt;br /&gt;
* 1874-1879 Theodor Heinrich Fürchtegott Hansen&lt;br /&gt;
* 1879-1891 [[Theodor Wilhelm Jeß]]&lt;br /&gt;
* 1893-1908 Wilhelm Becker &lt;br /&gt;
* 1908-1917 Adolf Mordhorst&lt;br /&gt;
* 1919-1935 Niels Schmidt&lt;br /&gt;
* 1935-1945 Maximilian Gehrckens &lt;br /&gt;
* 1946-1949 Johannes Lorentzen&lt;br /&gt;
* 1949-1955 Hans Asmussen&lt;br /&gt;
* 1955-1966 [[Kurt Sontag]]&lt;br /&gt;
* 1966-1976 Bertold Kraft&lt;br /&gt;
* 1976-1986 [[Rumold Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007 Knut Mackensen&lt;br /&gt;
* 1987-1997 Karl-Behrnd Hasselmann&lt;br /&gt;
* 2007-2018 Thomas Lienau-Becker&lt;br /&gt;
* seit 2018 Almut Witt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Rumold_K%C3%BCchenmeister&amp;diff=68852</id>
		<title>Rumold Küchenmeister</title>
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		<updated>2025-12-30T02:20:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rumold Küchenmeister (* 12. Dezember 1923 in Freiberg / Sachsen, † 5. April 1989 in Kiel) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]] und Propst von Kiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumold Küchenmeister wurde am 26. April 1959 in Kiel ordiniert. Danach war er bis April 1966 als Jugendpfarrer in der Propstei Kiel tätig, ab Mai 1966 Pastor der Kirchengemeinde St. Nikolai. Ab September 1976 war er bis zu seinem Ruhestand am 1. September 1986 Propst des Kirchenkreises Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Hedwig (Hedi) Küchenmeister (1921-2012). Beide sind auf dem [[Südfriedhof (Friedhof) | Südfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cratzius, Barbara: Du hast es mir versprochen. Lieder gegen die Angst. Mit Gebeten von Rumold Küchenmeister. Stuttgart, 1981. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küchenmeister, Rumold: Das Heilige Land ist überall. Hamburg, 1974. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küchenmeister, Rumold: Alte Geschichten - neu erzählt. Morgenandachten. Kiel, 1983.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Rumold_K%C3%BCchenmeister&amp;diff=68851</id>
		<title>Rumold Küchenmeister</title>
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		<updated>2025-12-30T02:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rumold Küchenmeister (* 12. Dezember 1923 in Freiberg / Sachsen, † 5. April 1989 in Kiel) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]] und Propst von Kiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumold Küchenmeister wurde am 26. April 1959 in Kiel ordiniert. Danach war er bis April 1966 als Jugendpfarrer in der Propstei Kiel tätig, ab Mai 1966 Pastor der Kirchengemeinde St. Nikolai. Ab September 1976 war er bis zu seinem Ruhestand am 1. September 1986 Propst des Kirchenkreises Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Hedwig (Hedi) Küchenmeister (1921-2012). Beide sind auf dem [[Südfriedhof (Friedhof) | Südfriedhof]] beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Rumold_K%C3%BCchenmeister&amp;diff=68850</id>
		<title>Rumold Küchenmeister</title>
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		<updated>2025-12-30T02:12:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rumold Küchenmeister (* 12. Dezember 1923 in Freiberg / Sachsen, † 5. April 1989 in Kiel) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]] und Propst von Kiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumold Küchenmeister wurde am 26. April 1959 in Kiel ordiniert. Danach war er bis April 1966 als Jugendpfarrer in der Propstei Kiel tätig, ab Mai 1966 Pastor der Kirchengemeinde St. Nikolai. Ab September 1976 war er bis zu seinem Ruhestand am 1. September 1986 Propst des Kirchenkreises Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Hedi Küchenmeister (1921-2012). Beide sind auf dem [[Südfriedhof (Friedhof) | Südfriedhof]] beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Rumold Küchenmeister</title>
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		<updated>2025-12-30T02:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: Die Seite wurde neu angelegt: „Rumold Küchenmeister (* 12. Dezember 1923 in Freiberg / Sachsen, † 5. April 1989 in Kiel) war Pastor an  St. Nikolai und Propst von Kiel.   == Leben ==   Rumold Küchenmeister wurde am 26. April 1959 in Kiel ordiniert. Danach war er bis April 1966 als Jugendpfarrer in der Propstei Kiel tätig, ab Mai 1966 Pastor der Kirchengemeinde St. Nikolai. Ab September 1976 war er bis zu seinem Ruhestand am 1. September 1986 Propst des Kirchenkr…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rumold Küchenmeister (* 12. Dezember 1923 in Freiberg / Sachsen, † 5. April 1989 in Kiel) war Pastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]] und Propst von Kiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumold Küchenmeister wurde am 26. April 1959 in Kiel ordiniert. Danach war er bis April 1966 als Jugendpfarrer in der Propstei Kiel tätig, ab Mai 1966 Pastor der Kirchengemeinde St. Nikolai. Ab September 1976 war er bis zu seinem Ruhestand am 1. September 1986 Propst des Kirchenkreises Kiel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Nordfriedhof</title>
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		<updated>2025-12-30T00:29:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen und Ehrengräber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schleswig-Holstein, Kiel, Nordfriedhof NIK 3051.jpg|mini|Friedhofskapelle]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Nordfriedhof&#039;&#039;&#039; ist der größte städtische Friedhof in [[Kiel]]. Er liegt im [[Stadtteil]] [[Ravensberg (Stadtteil)|Ravensberg]] am [[Westring]] 481. Den Eingangsbereich des Nordfriedhofes prägt die im Gründungsjahr [[1878]] aus gelbem Backstein erbaute Kapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Nordfriedhof_(Kiel)|Nordfriedhof}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige Garnisonsfriedhof wurde auf dem Gebiet früherer Schießstände weit vor den Toren Kiels angelegt. [[1948]] wurde das Friedhofsgelände vom Bund an die Stadt Kiel verpachtet und ging [[1961]] schließlich in das Eigentum der Stadt Kiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Kaiserzeit fanden neben hochrangigen Offizieren, wie zum Beispiel [[Koesterallee|Admiral von Koester]], auch zahlreiche Matrosen, die in Kriegs- wie in Friedenszeiten ums Leben kamen, hier ihre letzte Ruhestätte. So befindet sich im Eingangsbereich die Gedenk- und Grabstätte für die Opfer der &#039;&#039;[[Niobe]]&#039;&#039;, die [[1932]] vor Fehmarn kenterte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/friedhoefe/nordfriedhof_kiel.php &#039;&#039;Nordfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 16. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;Kiel War Cemetery&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KielWarCemetry 22.jpg|mini|150px|Kiel War Cemetery, 2009]]&lt;br /&gt;
Auf dem Westteil des Nordfriedhofes, in der Nähe der Verwaltungsgebäude befindet sich der Kiel War Cemetery. Auf dem etwa einen Hektar großen Areal haben fast 1.000 gefallene Soldaten aus den Ländern des &#039;&#039;British Commonwealth&#039;&#039; ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die hier Beerdigten waren überwiegend Angehörige der &#039;&#039;Royal Air Force&#039;&#039;, aber auch Soldaten anderer Waffengattungen, die in den Kämpfen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in ganz Norddeutschland ums Leben kamen und nach Kiel überführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kiel War Cemetery steht nicht unter der Verwaltung der Landeshauptstadt Kiel, sondern der &#039;&#039;Commonwealth War Graves Commission&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/friedhoefe/war_cemetery_d.php &#039;&#039;Kiel War Cemetery&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 16. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gottfried Hansen (1881-1976), Admiral. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans von Koester (1844-1928), Großadmiral und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Koesterallee]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hugo Meurer (1869-1960), Vizeadmiral. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nordfriedhof Denkmal Erster Weltkrieg.jpg|Denkmal für die Toten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], 1976 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Dieter Hartwig: &#039;&#039;Marinegeschichte auf dem Kieler Nordfriedhof&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 97 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Kiel 2021) ISBN 978-3-86935-416-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* {{Adresse|Str=Westring|Nr=481}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Nordfriedhof (Kiel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]] [[Kategorie:Ravensberg (Stadtteil)]] [[Kategorie:Westring]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Nordfriedhof</title>
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		<updated>2025-12-30T00:27:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Kiel War Cemetery */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schleswig-Holstein, Kiel, Nordfriedhof NIK 3051.jpg|mini|Friedhofskapelle]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Nordfriedhof&#039;&#039;&#039; ist der größte städtische Friedhof in [[Kiel]]. Er liegt im [[Stadtteil]] [[Ravensberg (Stadtteil)|Ravensberg]] am [[Westring]] 481. Den Eingangsbereich des Nordfriedhofes prägt die im Gründungsjahr [[1878]] aus gelbem Backstein erbaute Kapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Nordfriedhof_(Kiel)|Nordfriedhof}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige Garnisonsfriedhof wurde auf dem Gebiet früherer Schießstände weit vor den Toren Kiels angelegt. [[1948]] wurde das Friedhofsgelände vom Bund an die Stadt Kiel verpachtet und ging [[1961]] schließlich in das Eigentum der Stadt Kiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Kaiserzeit fanden neben hochrangigen Offizieren, wie zum Beispiel [[Koesterallee|Admiral von Koester]], auch zahlreiche Matrosen, die in Kriegs- wie in Friedenszeiten ums Leben kamen, hier ihre letzte Ruhestätte. So befindet sich im Eingangsbereich die Gedenk- und Grabstätte für die Opfer der &#039;&#039;[[Niobe]]&#039;&#039;, die [[1932]] vor Fehmarn kenterte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/friedhoefe/nordfriedhof_kiel.php &#039;&#039;Nordfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 16. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;Kiel War Cemetery&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KielWarCemetry 22.jpg|mini|150px|Kiel War Cemetery, 2009]]&lt;br /&gt;
Auf dem Westteil des Nordfriedhofes, in der Nähe der Verwaltungsgebäude befindet sich der Kiel War Cemetery. Auf dem etwa einen Hektar großen Areal haben fast 1.000 gefallene Soldaten aus den Ländern des &#039;&#039;British Commonwealth&#039;&#039; ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die hier Beerdigten waren überwiegend Angehörige der &#039;&#039;Royal Air Force&#039;&#039;, aber auch Soldaten anderer Waffengattungen, die in den Kämpfen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in ganz Norddeutschland ums Leben kamen und nach Kiel überführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kiel War Cemetery steht nicht unter der Verwaltung der Landeshauptstadt Kiel, sondern der &#039;&#039;Commonwealth War Graves Commission&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/friedhoefe/war_cemetery_d.php &#039;&#039;Kiel War Cemetery&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 16. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gottfried Hansen (1881-1976), Admiral. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans von Koester (1844-1928), Großadmiral und Ehrenbürger der Stadt Kiel. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hugo Meurer (1869-1960), Vizeadmiral. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nordfriedhof Denkmal Erster Weltkrieg.jpg|Denkmal für die Toten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], 1976 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Dieter Hartwig: &#039;&#039;Marinegeschichte auf dem Kieler Nordfriedhof&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 97 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Kiel 2021) ISBN 978-3-86935-416-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* {{Adresse|Str=Westring|Nr=481}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Nordfriedhof (Kiel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]] [[Kategorie:Ravensberg (Stadtteil)]] [[Kategorie:Westring]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=S%C3%BCdfriedhof_(Friedhof)&amp;diff=68846</id>
		<title>Südfriedhof (Friedhof)</title>
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		<updated>2025-12-30T00:19:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen und Ehrengräber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Südfriedhof Kiel1.jpg|mini|Urnengrabanlage]]&lt;br /&gt;
Der evangelisch-lutherische &#039;&#039;&#039;Südfriedhof&#039;&#039;&#039; wurde am [[30. April]] [[1869]] eingeweiht und gilt als die erste vollständig als Parkfriedhof durchgestaltete Anlage in Deutschland. Die Anlage vermeidet Wegachsen, die Wege verlaufen im Bogen um Felder, die sich in der Form unterscheiden und auch unterschiedlich zueinander gesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle, das Eingangstor und Teile der Friedhofsmauer stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er enthält die Grabstätten zahlreicher einflussreicher Kieler Bürger des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter auch mehrere [[Ehrengrab|Ehrengräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/kulturspuren_daenemark_rundgang/suedfriedhof.php &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupteingang öffnet sich zur [[Saarbrückenstraße]] nahe der [[Melanchthonstraße]], der Nebeneingang ebenfalls zur Saarbückenstraße am anderen Ende des Friedhofs. Der künstlich angelegte &#039;&#039;Kapellenberg&#039;&#039; liegt in der Nähe des Haupteingangs. Eine zusätzliche Betriebszufahrt wurde vor einigen Jahren vom [[Winterbeker Weg]] aus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Südfriedhof ist auch der ihn umgebende [[Südfriedhof|Stadtteil]] benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Grabstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Behn&#039;&#039; (F II): Hochstele aus Muschelkalk mit Bronzerelief eines sitzenden Jünglings, geschaffen von Meta Behn 1909 (1936). Zusätzlich historische Grabplatte von Peter Behn (1823). &lt;br /&gt;
*Grabstätte &#039;&#039;vom Ende&#039;&#039; (U): Grabstele, bekrönt von Bibelvers und Segelschiff.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Lass&#039;&#039; (F/129): Das Grabmal für [[Henning Lass]] stammt von Edvard Eriksen, der auch Schöpfer der &#039;&#039;Kleinen Meerjungfrau&#039;&#039; in Kopenhagen war.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Reimers&#039;&#039; (F II): Obelisk mit verziertem Unterbau, vielleicht entworfen von Heinrich Braack, der in ähnlicher Form die Wandverkleidung des ehemaligen Radfahrerheims von H. C. Reimers am Wilhelplatz entwarf (1918). &lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Schmüser&#039;&#039; (V): Grabwand mit höherem Mittelteil, mittig Bronzerelief mit schlafendem Kind (1923).&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Wriedt&#039;&#039; (F II): Großer Säulenaufbau mit Podest in der Mitte, darauf Plastik einer verhüllten Urne (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südfriedhof wurden unter anderem folgende bekannte Persönlichkeiten beigesetzt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Ahlefeld (1818-1897), Gutsherr, Landesdirektor und Propst des Klosters Uetersen. &lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ahlmann]] (1859-1942), Kieler Stadtverordnetenvorsteher 1900-1919. &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ahlmann]] (1817-1890), Bankier, Politiker, Zeitungsverleger. Namensgeber der [[Ahlmannstraße]].&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich Christian Bartels (1822-1878), Arzt und Hochschullehrer. Namensgeber der [[Bartelsallee]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Heinrich Clausen (1846-1917), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* Otto Clausen (1877-1966), [[Universitätskirche | Studentenpastor]], Pastor an [[Kieler Kloster | Heiligengeist]] und [[Petruskirche | Petrus]]. &lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (1910-1982), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]] und [[Heilandskirche | Heiland]]. &lt;br /&gt;
* Johannes Faesch (1779-1856), Kaufmann und Bürgerworthalter. Namensgeber der [[Faeschstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Dr. Johann Fülscher (1831-1915), Geheimer Oberbaurat und Wasserbauingenieur, beteiligt am Bau des Nord-Ostsee-Kanals. &lt;br /&gt;
* Klaus Groth (1819-1899), Dichter und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Klaus-Groth-Straße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Rolf Hagge (1925-2002), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* D. Wilhelm Halfmann (1896-1964), Theologe und Bischof von Holstein. &lt;br /&gt;
* Prof. Albert Hänel (1833-1918), Jurist, Politiker und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Hänelstraße]]. &lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (1778-1855), Theologe, Pastor an der [[Nikolaikirche]] und Kieler Propst. Namensgeber der [[Harmsstraße]]. Seine Gebeine lagen ursprünglich auf dem [[St.-Jürgen-Friedhof und wurden nach dem Krieg auf den Südfriedhof umgebettet. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Christian Hasselmann (1794-1882), Hauptpastor an [[Nikolaikirche | St. Nikolai]]. Namensgeber der [[Hasselmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Victor Hensen (1835-1924), Meeresbiologe und Physiologe. &lt;br /&gt;
* [[Hartwig Jess]] (1764-1816), Kieler Bürgermeister. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Wilhelm Jeß]] (1839-1891), Theologe, Pastor an der [[Heiligengeistkirche]]  und Kieler Propst. Namensgeber der [[Jeßstraße]]. &lt;br /&gt;
* Andreas Detlev Jensen (1826-1899), Generalsuperintendent für Holstein. &lt;br /&gt;
* Dr. Heinz Kiekebusch (1908-1971), Politiker (NSDAP, GB/BHE, CDU). &lt;br /&gt;
* Bertold Kraft (1915-1976), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* [[Werner Kraus]] (1818-1900), Stadtrat und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krausstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Wilhelm Kruse (1810-1896), Landwirt, Kaufmann und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krusenkoppel]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Martin Kruse]] (1818-1896), Kaufmann, Stadtverordnetenvorsteher und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Christian-Kruse-Straße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Rumold Küchenmeister (1923-1989), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Gustav Mallwitz (1879-1923), Stadtverordneter, Gründer und Vorsitzender des [[Kieler Mieterverein]]s. &lt;br /&gt;
* Gustav Martens (1818-1872), Architekt und Kieler Stadtbaumeister. Namensgeber des [[Martensdamm]]s. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* D. Heinrich Mau (1842-1916), Theologe. &lt;br /&gt;
* Prof. D. Dr. Heinrich August Mau (1806-1850), Theologe. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Maßmann (1818-1888), Fabrikant und Stadtverordneter. Namensgeber der [[Maßmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Meislahn (1853-1935), Gründer des [[Ferdinand Meislahn GmbH &amp;amp; Co. KG | Kaufhaus Meislahn]]. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Michaelis (1848-1926), Pastor an [[Ansgarkirche | St. Ansgar]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Moldenschardt]] (1839-1891), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825-1888), erster Kieler Oberbürgermeister. Namensgeber der [[Möllingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Graf Friedrich von Moltke (1816-1888), Regierungspräsident. &lt;br /&gt;
* D. Adolf Mordhorst (1866-1951), Kieler Propst und Bischof von Holstein.&lt;br /&gt;
* Adolph Müllenhoff (1831-1893), Bildhauer. &lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Neuber]] (1850-1932), Chirurg, Hochschullehrer und Begründer des [[Sankt Elisabeth Krankenhaus]]es. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (1910-1985), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]]. &lt;br /&gt;
* Christian Rowedder (1880-1960), Architekt. &lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Rowedder (1850-1921), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[August Sartori]] (1837-1903), Reeder und Politiker. &lt;br /&gt;
* Marcus Schlichting (1804-1875), Lehrer und Abgeordneter des preußischen Landtags. Namensgeber der [[Schlichtingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Schweffel IV. (1825-1910), Kaufmann.  &lt;br /&gt;
* Johann Theede (1876-1934), Architekt. Namensgeber des [[Johann-Theede-Weg]]s. &lt;br /&gt;
* Paul Wassily (1868-1951), Arzt, Maler und Kunstsammler. Namensgeber der [[Wassilystraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Heinrich Wichmann (1830-1912), Gastwirt und Stadtrat. Namensgeber der [[Wichmannstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Theodor Wille (1818-1892), Großkaufmann, Reeder und Unternehmer. Namensgeber der [[Willestraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Prof. Ernst Ziemke (1867-1935), Gerichtsmediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktiver Rundgang ==&lt;br /&gt;
Für den Südfriedhof und für 36 weitere, national bedeutsame historische Friedhöfe in Deutschland wurde eine [https://wo-sie-ruhen.de/#personen WebApp] entwickelt. Sie leitet per Smartphone zu herausragenden Grabmalen der jeweiligen Friedhöfe; vor Ort können die Informationen als Audio-Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von Personen verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause einen Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der WebApp erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=32&amp;amp;friedhof=36 &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf wo-sie-ruhen.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südfriedhof Kapellenberg HDR.jpg|Kapellenberg&lt;br /&gt;
Kiel-Südfriedhof-11-4-Eingangstor.jpg|Eingangstor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arnold, Walter / Fischer, Bettina: &#039;&#039;Der Kieler Südfriedhof – Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 90 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Husum 2019), ISBN 978-3-89876-963-1&lt;br /&gt;
*Rieper, Johannes: &#039;&#039;100 Jahre Kieler Südfriedhof&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]]&#039;&#039;, Band 58, Heft 1-2 (1969), S. 49-75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{commonscat|Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Saarbrückenstraße|Nr=1|2=Friedhof Südfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]][[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Saarbrückenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=S%C3%BCdfriedhof_(Friedhof)&amp;diff=68845</id>
		<title>Südfriedhof (Friedhof)</title>
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		<updated>2025-12-30T00:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen und Ehrengräber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Südfriedhof Kiel1.jpg|mini|Urnengrabanlage]]&lt;br /&gt;
Der evangelisch-lutherische &#039;&#039;&#039;Südfriedhof&#039;&#039;&#039; wurde am [[30. April]] [[1869]] eingeweiht und gilt als die erste vollständig als Parkfriedhof durchgestaltete Anlage in Deutschland. Die Anlage vermeidet Wegachsen, die Wege verlaufen im Bogen um Felder, die sich in der Form unterscheiden und auch unterschiedlich zueinander gesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle, das Eingangstor und Teile der Friedhofsmauer stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er enthält die Grabstätten zahlreicher einflussreicher Kieler Bürger des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter auch mehrere [[Ehrengrab|Ehrengräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/kulturspuren_daenemark_rundgang/suedfriedhof.php &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupteingang öffnet sich zur [[Saarbrückenstraße]] nahe der [[Melanchthonstraße]], der Nebeneingang ebenfalls zur Saarbückenstraße am anderen Ende des Friedhofs. Der künstlich angelegte &#039;&#039;Kapellenberg&#039;&#039; liegt in der Nähe des Haupteingangs. Eine zusätzliche Betriebszufahrt wurde vor einigen Jahren vom [[Winterbeker Weg]] aus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Südfriedhof ist auch der ihn umgebende [[Südfriedhof|Stadtteil]] benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Grabstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Behn&#039;&#039; (F II): Hochstele aus Muschelkalk mit Bronzerelief eines sitzenden Jünglings, geschaffen von Meta Behn 1909 (1936). Zusätzlich historische Grabplatte von Peter Behn (1823). &lt;br /&gt;
*Grabstätte &#039;&#039;vom Ende&#039;&#039; (U): Grabstele, bekrönt von Bibelvers und Segelschiff.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Lass&#039;&#039; (F/129): Das Grabmal für [[Henning Lass]] stammt von Edvard Eriksen, der auch Schöpfer der &#039;&#039;Kleinen Meerjungfrau&#039;&#039; in Kopenhagen war.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Reimers&#039;&#039; (F II): Obelisk mit verziertem Unterbau, vielleicht entworfen von Heinrich Braack, der in ähnlicher Form die Wandverkleidung des ehemaligen Radfahrerheims von H. C. Reimers am Wilhelplatz entwarf (1918). &lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Schmüser&#039;&#039; (V): Grabwand mit höherem Mittelteil, mittig Bronzerelief mit schlafendem Kind (1923).&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Wriedt&#039;&#039; (F II): Großer Säulenaufbau mit Podest in der Mitte, darauf Plastik einer verhüllten Urne (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südfriedhof wurden unter anderem folgende bekannte Persönlichkeiten beigesetzt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Ahlefeld (1818-1897), Gutsherr, Landesdirektor und Propst des Klosters Uetersen. &lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ahlmann]] (1859-1942), Kieler Stadtverordnetenvorsteher 1900-1919. &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ahlmann]] (1817-1890), Bankier, Politiker, Zeitungsverleger. Namensgeber der [[Ahlmannstraße]].&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich Christian Bartels (1822-1878), Arzt und Hochschullehrer. Namensgeber der [[Bartelsallee]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Heinrich Clausen (1846-1917), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* Otto Clausen (1877-1966), [[Universitätskirche | Studentenpastor]], Pastor an [[Kieler Kloster | Heiligengeist]] und [[Petruskirche | Petrus]]. &lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (1910-1982), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]] und [[Heilandskirche | Heiland]]. &lt;br /&gt;
* Johannes Faesch (1779-1856), Kaufmann und Bürgerworthalter. Namensgeber der [[Faeschstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Dr. Johann Fülscher (1831-1915), Geheimer Oberbaurat und Wasserbauingenieur, beteiligt am Bau des Nord-Ostsee-Kanals. &lt;br /&gt;
* Klaus Groth (1819-1899), Dichter und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Klaus-Groth-Straße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Rolf Hagge (1925-2002), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* D. Wilhelm Halfmann (1896-1964), Theologe und Bischof von Holstein. &lt;br /&gt;
* Prof. Albert Hänel (1833-1918), Jurist, Politiker und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Hänelstraße]]. &lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (1778-1855), Theologe, Pastor an der [[Nikolaikirche]] und Kieler Propst. Namensgeber der [[Harmsstraße]]. Seine Gebeine lagen ursprünglich auf dem [[St.-Jürgen-Friedhof und wurden nach dem Krieg auf den Südfriedhof umgebettet. &lt;br /&gt;
* Victor Hensen (1835-1924), Meeresbiologe und Physiologe. &lt;br /&gt;
* [[Hartwig Jess]] (1764-1816), Kieler Bürgermeister. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Wilhelm Jeß]] (1839-1891), Theologe, Pastor an der [[Heiligengeistkirche]]  und Kieler Propst. Namensgeber der [[Jeßstraße]]. &lt;br /&gt;
* Andreas Detlev Jensen (1826-1899), Generalsuperintendent für Holstein. &lt;br /&gt;
* Dr. Heinz Kiekebusch (1908-1971), Politiker (NSDAP, GB/BHE, CDU). &lt;br /&gt;
* Bertold Kraft (1915-1976), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* [[Werner Kraus]] (1818-1900), Stadtrat und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krausstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Wilhelm Kruse (1810-1896), Landwirt, Kaufmann und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krusenkoppel]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Martin Kruse]] (1818-1896), Kaufmann, Stadtverordnetenvorsteher und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Christian-Kruse-Straße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Rumold Küchenmeister (1923-1989), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Gustav Mallwitz (1879-1923), Stadtverordneter, Gründer und Vorsitzender des [[Kieler Mieterverein]]s. &lt;br /&gt;
* Gustav Martens (1818-1872), Architekt und Kieler Stadtbaumeister. Namensgeber des [[Martensdamm]]s. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* D. Heinrich Mau (1842-1916), Theologe. &lt;br /&gt;
* Prof. D. Dr. Heinrich August Mau (1806-1850), Theologe. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Maßmann (1818-1888), Fabrikant und Stadtverordneter. Namensgeber der [[Maßmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Meislahn (1853-1935), Gründer des [[Ferdinand Meislahn GmbH &amp;amp; Co. KG | Kaufhaus Meislahn]]. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Michaelis (1848-1926), Pastor an [[Ansgarkirche | St. Ansgar]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Moldenschardt]] (1839-1891), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825-1888), erster Kieler Oberbürgermeister. Namensgeber der [[Möllingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Graf Friedrich von Moltke (1816-1888), Regierungspräsident. &lt;br /&gt;
* D. Adolf Mordhorst (1866-1951), Kieler Propst und Bischof von Holstein.&lt;br /&gt;
* Adolph Müllenhoff (1831-1893), Bildhauer. &lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Neuber]] (1850-1932), Chirurg, Hochschullehrer und Begründer des [[Sankt Elisabeth Krankenhaus]]es. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (1910-1985), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]]. &lt;br /&gt;
* Christian Rowedder (1880-1960), Architekt. &lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Rowedder (1850-1921), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[August Sartori]] (1837-1903), Reeder und Politiker. &lt;br /&gt;
* Marcus Schlichting (1804-1875), Lehrer und Abgeordneter des preußischen Landtags. Namensgeber der [[Schlichtingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Schweffel IV. (1825-1910), Kaufmann.  &lt;br /&gt;
* Johann Theede (1876-1934), Architekt. Namensgeber des [[Johann-Theede-Weg]]s. &lt;br /&gt;
* Paul Wassily (1868-1951), Arzt, Maler und Kunstsammler. Namensgeber der [[Wassilystraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Heinrich Wichmann (1830-1912), Gastwirt und Stadtrat. Namensgeber der [[Wichmannstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Theodor Wille (1818-1892), Großkaufmann, Reeder und Unternehmer. Namensgeber der [[Willestraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Prof. Ernst Ziemke (1867-1935), Gerichtsmediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktiver Rundgang ==&lt;br /&gt;
Für den Südfriedhof und für 36 weitere, national bedeutsame historische Friedhöfe in Deutschland wurde eine [https://wo-sie-ruhen.de/#personen WebApp] entwickelt. Sie leitet per Smartphone zu herausragenden Grabmalen der jeweiligen Friedhöfe; vor Ort können die Informationen als Audio-Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von Personen verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause einen Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der WebApp erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=32&amp;amp;friedhof=36 &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf wo-sie-ruhen.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südfriedhof Kapellenberg HDR.jpg|Kapellenberg&lt;br /&gt;
Kiel-Südfriedhof-11-4-Eingangstor.jpg|Eingangstor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arnold, Walter / Fischer, Bettina: &#039;&#039;Der Kieler Südfriedhof – Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 90 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Husum 2019), ISBN 978-3-89876-963-1&lt;br /&gt;
*Rieper, Johannes: &#039;&#039;100 Jahre Kieler Südfriedhof&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]]&#039;&#039;, Band 58, Heft 1-2 (1969), S. 49-75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{commonscat|Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Saarbrückenstraße|Nr=1|2=Friedhof Südfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]][[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Saarbrückenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=S%C3%BCdfriedhof_(Friedhof)&amp;diff=68844</id>
		<title>Südfriedhof (Friedhof)</title>
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		<updated>2025-12-29T23:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen und Ehrengräber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Südfriedhof Kiel1.jpg|mini|Urnengrabanlage]]&lt;br /&gt;
Der evangelisch-lutherische &#039;&#039;&#039;Südfriedhof&#039;&#039;&#039; wurde am [[30. April]] [[1869]] eingeweiht und gilt als die erste vollständig als Parkfriedhof durchgestaltete Anlage in Deutschland. Die Anlage vermeidet Wegachsen, die Wege verlaufen im Bogen um Felder, die sich in der Form unterscheiden und auch unterschiedlich zueinander gesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle, das Eingangstor und Teile der Friedhofsmauer stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er enthält die Grabstätten zahlreicher einflussreicher Kieler Bürger des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter auch mehrere [[Ehrengrab|Ehrengräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/kulturspuren_daenemark_rundgang/suedfriedhof.php &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupteingang öffnet sich zur [[Saarbrückenstraße]] nahe der [[Melanchthonstraße]], der Nebeneingang ebenfalls zur Saarbückenstraße am anderen Ende des Friedhofs. Der künstlich angelegte &#039;&#039;Kapellenberg&#039;&#039; liegt in der Nähe des Haupteingangs. Eine zusätzliche Betriebszufahrt wurde vor einigen Jahren vom [[Winterbeker Weg]] aus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Südfriedhof ist auch der ihn umgebende [[Südfriedhof|Stadtteil]] benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Grabstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Behn&#039;&#039; (F II): Hochstele aus Muschelkalk mit Bronzerelief eines sitzenden Jünglings, geschaffen von Meta Behn 1909 (1936). Zusätzlich historische Grabplatte von Peter Behn (1823). &lt;br /&gt;
*Grabstätte &#039;&#039;vom Ende&#039;&#039; (U): Grabstele, bekrönt von Bibelvers und Segelschiff.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Lass&#039;&#039; (F/129): Das Grabmal für [[Henning Lass]] stammt von Edvard Eriksen, der auch Schöpfer der &#039;&#039;Kleinen Meerjungfrau&#039;&#039; in Kopenhagen war.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Reimers&#039;&#039; (F II): Obelisk mit verziertem Unterbau, vielleicht entworfen von Heinrich Braack, der in ähnlicher Form die Wandverkleidung des ehemaligen Radfahrerheims von H. C. Reimers am Wilhelplatz entwarf (1918). &lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Schmüser&#039;&#039; (V): Grabwand mit höherem Mittelteil, mittig Bronzerelief mit schlafendem Kind (1923).&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Wriedt&#039;&#039; (F II): Großer Säulenaufbau mit Podest in der Mitte, darauf Plastik einer verhüllten Urne (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südfriedhof wurden unter anderem folgende bekannte Persönlichkeiten beigesetzt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Ahlefeld (1818-1897), Gutsherr, Landesdirektor und Propst des Klosters Uetersen. &lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ahlmann]] (1859-1942), Kieler Stadtverordnetenvorsteher 1900-1919. &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ahlmann]] (1817-1890), Bankier, Politiker, Zeitungsverleger. Namensgeber der [[Ahlmannstraße]].&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich Christian Bartels (1822-1878), Arzt und Hochschullehrer. Namensgeber der [[Bartelsallee]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Heinrich Clausen (1846-1917), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* Otto Clausen (1877-1966), [[Universitätskirche | Studentenpastor]], Pastor an [[Kieler Kloster | Heiligengeist]] und [[Petruskirche | Petrus]]. &lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (1910-1982), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]] und [[Heilandskirche | Heiland]]. &lt;br /&gt;
* Johannes Faesch (1779-1856), Kaufmann und Bürgerworthalter. Namensgeber der [[Faeschstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Dr. Johann Fülscher (1831-1915), Geheimer Oberbaurat und Wasserbauingenieur, beteiligt am Bau des Nord-Ostsee-Kanals. &lt;br /&gt;
* Rolf Hagge (1925-2002), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* D. Wilhelm Halfmann (1896-1964), Theologe und Bischof von Holstein. &lt;br /&gt;
* Prof. Albert Hänel (1833-1918), Jurist, Politiker und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Hänelstraße]]. &lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (1778-1855), Theologe, Pastor an der [[Nikolaikirche]] und Kieler Propst. Namensgeber der [[Harmsstraße]]. Seine Gebeine lagen ursprünglich auf dem [[St.-Jürgen-Friedhof und wurden nach dem Krieg auf den Südfriedhof umgebettet. &lt;br /&gt;
* Victor Hensen (1835-1924), Meeresbiologe und Physiologe. &lt;br /&gt;
* [[Hartwig Jess]] (1764-1816), Kieler Bürgermeister. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Wilhelm Jeß]] (1839-1891), Theologe, Pastor an der [[Heiligengeistkirche]]  und Kieler Propst. Namensgeber der [[Jeßstraße]]. &lt;br /&gt;
* Andreas Detlev Jensen (1826-1899), Generalsuperintendent für Holstein. &lt;br /&gt;
* Dr. Heinz Kiekebusch (1908-1971), Politiker (NSDAP, GB/BHE, CDU). &lt;br /&gt;
* Bertold Kraft (1915-1976), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* [[Werner Kraus]] (1818-1900), Stadtrat und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krausstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Wilhelm Kruse (1810-1896), Landwirt, Kaufmann und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krusenkoppel]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Martin Kruse]] (1818-1896), Kaufmann, Stadtverordnetenvorsteher und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Christian-Kruse-Straße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Rumold Küchenmeister (1923-1989), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Gustav Mallwitz (1879-1923), Stadtverordneter, Gründer und Vorsitzender des [[Kieler Mieterverein]]s. &lt;br /&gt;
* Gustav Martens (1818-1872), Architekt und Kieler Stadtbaumeister. Namensgeber des [[Martensdamm]]s. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* D. Heinrich Mau (1842-1916), Theologe. &lt;br /&gt;
* Prof. D. Dr. Heinrich August Mau (1806-1850), Theologe. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Maßmann (1818-1888), Fabrikant und Stadtverordneter. Namensgeber der [[Maßmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Meislahn (1853-1935), Gründer des [[Ferdinand Meislahn GmbH &amp;amp; Co. KG | Kaufhaus Meislahn]]. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Michaelis (1848-1926), Pastor an [[Ansgarkirche | St. Ansgar]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Moldenschardt]] (1839-1891), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825-1888), erster Kieler Oberbürgermeister. Namensgeber der [[Möllingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Graf Friedrich von Moltke (1816-1888), Regierungspräsident. &lt;br /&gt;
* D. Adolf Mordhorst (1866-1951), Kieler Propst und Bischof von Holstein.&lt;br /&gt;
* Adolph Müllenhoff (1831-1893), Bildhauer. &lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Neuber]] (1850-1932), Chirurg, Hochschullehrer und Begründer des [[Sankt Elisabeth Krankenhaus]]es. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (1910-1985), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]]. &lt;br /&gt;
* Christian Rowedder (1880-1960), Architekt. &lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Rowedder (1850-1921), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[August Sartori]] (1837-1903), Reeder und Politiker. &lt;br /&gt;
* Marcus Schlichting (1804-1875), Lehrer und Abgeordneter des preußischen Landtags. Namensgeber der [[Schlichtingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Schweffel IV. (1825-1910), Kaufmann.  &lt;br /&gt;
* Johann Theede (1876-1934), Architekt. Namensgeber des [[Johann-Theede-Weg]]s. &lt;br /&gt;
* Paul Wassily (1868-1951), Arzt, Maler und Kunstsammler. Namensgeber der [[Wassilystraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Heinrich Wichmann (1830-1912), Gastwirt und Stadtrat. Namensgeber der [[Wichmannstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Theodor Wille (1818-1892), Großkaufmann, Reeder und Unternehmer. Namensgeber der [[Willestraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Prof. Ernst Ziemke (1867-1935), Gerichtsmediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktiver Rundgang ==&lt;br /&gt;
Für den Südfriedhof und für 36 weitere, national bedeutsame historische Friedhöfe in Deutschland wurde eine [https://wo-sie-ruhen.de/#personen WebApp] entwickelt. Sie leitet per Smartphone zu herausragenden Grabmalen der jeweiligen Friedhöfe; vor Ort können die Informationen als Audio-Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von Personen verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause einen Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der WebApp erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=32&amp;amp;friedhof=36 &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf wo-sie-ruhen.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südfriedhof Kapellenberg HDR.jpg|Kapellenberg&lt;br /&gt;
Kiel-Südfriedhof-11-4-Eingangstor.jpg|Eingangstor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arnold, Walter / Fischer, Bettina: &#039;&#039;Der Kieler Südfriedhof – Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 90 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Husum 2019), ISBN 978-3-89876-963-1&lt;br /&gt;
*Rieper, Johannes: &#039;&#039;100 Jahre Kieler Südfriedhof&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]]&#039;&#039;, Band 58, Heft 1-2 (1969), S. 49-75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{commonscat|Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Saarbrückenstraße|Nr=1|2=Friedhof Südfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]][[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Saarbrückenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=S%C3%BCdfriedhof_(Friedhof)&amp;diff=68843</id>
		<title>Südfriedhof (Friedhof)</title>
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		<updated>2025-12-29T23:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen und Ehrengräber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Südfriedhof Kiel1.jpg|mini|Urnengrabanlage]]&lt;br /&gt;
Der evangelisch-lutherische &#039;&#039;&#039;Südfriedhof&#039;&#039;&#039; wurde am [[30. April]] [[1869]] eingeweiht und gilt als die erste vollständig als Parkfriedhof durchgestaltete Anlage in Deutschland. Die Anlage vermeidet Wegachsen, die Wege verlaufen im Bogen um Felder, die sich in der Form unterscheiden und auch unterschiedlich zueinander gesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle, das Eingangstor und Teile der Friedhofsmauer stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er enthält die Grabstätten zahlreicher einflussreicher Kieler Bürger des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter auch mehrere [[Ehrengrab|Ehrengräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/kulturspuren_daenemark_rundgang/suedfriedhof.php &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupteingang öffnet sich zur [[Saarbrückenstraße]] nahe der [[Melanchthonstraße]], der Nebeneingang ebenfalls zur Saarbückenstraße am anderen Ende des Friedhofs. Der künstlich angelegte &#039;&#039;Kapellenberg&#039;&#039; liegt in der Nähe des Haupteingangs. Eine zusätzliche Betriebszufahrt wurde vor einigen Jahren vom [[Winterbeker Weg]] aus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Südfriedhof ist auch der ihn umgebende [[Südfriedhof|Stadtteil]] benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Grabstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Behn&#039;&#039; (F II): Hochstele aus Muschelkalk mit Bronzerelief eines sitzenden Jünglings, geschaffen von Meta Behn 1909 (1936). Zusätzlich historische Grabplatte von Peter Behn (1823). &lt;br /&gt;
*Grabstätte &#039;&#039;vom Ende&#039;&#039; (U): Grabstele, bekrönt von Bibelvers und Segelschiff.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Lass&#039;&#039; (F/129): Das Grabmal für [[Henning Lass]] stammt von Edvard Eriksen, der auch Schöpfer der &#039;&#039;Kleinen Meerjungfrau&#039;&#039; in Kopenhagen war.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Reimers&#039;&#039; (F II): Obelisk mit verziertem Unterbau, vielleicht entworfen von Heinrich Braack, der in ähnlicher Form die Wandverkleidung des ehemaligen Radfahrerheims von H. C. Reimers am Wilhelplatz entwarf (1918). &lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Schmüser&#039;&#039; (V): Grabwand mit höherem Mittelteil, mittig Bronzerelief mit schlafendem Kind (1923).&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Wriedt&#039;&#039; (F II): Großer Säulenaufbau mit Podest in der Mitte, darauf Plastik einer verhüllten Urne (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südfriedhof wurden unter anderem folgende bekannte Persönlichkeiten beigesetzt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Ahlefeld (1818-1897), Gutsherr, Landesdirektor und Propst des Klosters Uetersen. &lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ahlmann]] (1859-1942), Kieler Stadtverordnetenvorsteher 1900-1919. &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ahlmann]] (1817-1890), Bankier, Politiker, Zeitungsverleger. Namensgeber der [[Ahlmannstraße]].&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich Christian Bartels (1822-1878), Arzt und Hochschullehrer. Namensgeber der [[Bartelsallee]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Heinrich Clausen (1846-1917), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* Otto Clausen (1877-1966), [[Universitätskirche | Studentenpastor]], Pastor an [[Kieler Kloster | Heiligengeist]] und [[Petruskirche | Petrus]]. &lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (1910-1982), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]] und [[Heilandskirche | Heiland]]. &lt;br /&gt;
* Johannes Faesch (1779-1856), Kaufmann und Bürgerworthalter. Namensgeber der [[Faeschstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Dr. Johann Fülscher (1831-1915), Geheimer Oberbaurat und Wasserbauingenieur, beteiligt am Bau des Nord-Ostsee-Kanals. &lt;br /&gt;
* Rolf Hagge (1925-2002), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* D. Wilhelm Halfmann (1896-1964), Theologe und Bischof von Holstein. &lt;br /&gt;
* Prof. Albert Hänel (1833-1918), Jurist, Politiker und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Hänelstraße]]. &lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (1778-1855), Theologe, Pastor an der [[Nikolaikirche]] und Kieler Propst. Namensgeber der [[Harmsstraße]]. Seine Gebeine lagen ursprünglich auf dem [[St.-Jürgen-Friedhof und wurden nach dem Krieg auf den Südfriedhof umgebettet. &lt;br /&gt;
* Victor Hensen (1835-1924), Meeresbiologe und Physiologe. &lt;br /&gt;
* [[Hartwig Jess]] (1764-1816), Kieler Bürgermeister. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Wilhelm Jeß]] (1839-1891), Theologe, Pastor an der [[Heiligengeistkirche]]  und Kieler Propst. Namensgeber der [[Jeßstraße]]. &lt;br /&gt;
* Andreas Detlev Jensen (1826-1899), Generalsuperintendent für Holstein. &lt;br /&gt;
* Dr. Heinz Kiekebusch (1908-1971), Politiker (NSDAP, GB/BHE, CDU). &lt;br /&gt;
* Bertold Kraft (1915-1976), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* [[Werner Kraus]] (1818-1900), Stadtrat und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krausstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Wilhelm Kruse (1810-1896), Landwirt, Kaufmann und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krusenkoppel]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Martin Kruse]] (1818-1896), Kaufmann, Stadtverordnetenvorsteher und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Christian-Kruse-Straße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Rumold Küchenmeister (1923-1989), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Gustav Mallwitz (1879-1923), Stadtverordneter, Gründer und Vorsitzender des [[Kieler Mieterverein]]s. &lt;br /&gt;
* Gustav Martens (1818-1872), Architekt und Kieler Stadtbaumeister. Namensgeber des [[Martensdamm]]s. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* D. Heinrich Mau (1842-1916), Theologe. &lt;br /&gt;
* Prof. D. Dr. Heinrich August Mau (1806-1850), Theologe. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Maßmann (1818-1888), Fabrikant und Stadtverordneter. Namensgeber der [[Maßmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Meislahn (1853-1935), Gründer des [[Ferdinand Meislahn GmbH &amp;amp; Co. KG | Kaufhaus Meislahn]]. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Michaelis (1848-1926), Pastor an [[Ansgarkirche | St. Ansgar]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Moldenschardt]] (1839-1891), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825-1888), erster Kieler Oberbürgermeister. Namensgeber der [[Möllingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Graf Friedrich von Moltke (1816-1888), Regierungspräsident. &lt;br /&gt;
* D. Adolf Mordhorst (1866-1951), Kieler Propst und Bischof von Holstein.&lt;br /&gt;
* Adolph Müllenhoff (1831-1893), Bildhauer. &lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Neuber]] (1850-1932), Chirurg, Hochschullehrer und Begründer des [[Sankt-Elisabeth-Krankenhaus]]es. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (1910-1985), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]]. &lt;br /&gt;
* Christian Rowedder (1880-1960), Architekt. &lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Rowedder (1850-1921), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[August Sartori]] (1837-1903), Reeder und Politiker. &lt;br /&gt;
* Marcus Schlichting (1804-1875), Lehrer und Abgeordneter des preußischen Landtags. Namensgeber der [[Schlichtingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Schweffel IV. (1825-1910), Kaufmann.  &lt;br /&gt;
* Johann Theede (1876-1934), Architekt. Namensgeber des [[Johann-Theede-Weg]]s. &lt;br /&gt;
* Paul Wassily (1868-1951), Arzt, Maler und Kunstsammler. Namensgeber der [[Wassilystraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Heinrich Wichmann (1830-1912), Gastwirt und Stadtrat. Namensgeber der [[Wichmannstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Theodor Wille (1818-1892), Großkaufmann, Reeder und Unternehmer. Namensgeber der [[Willestraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Prof. Ernst Ziemke (1867-1935), Gerichtsmediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktiver Rundgang ==&lt;br /&gt;
Für den Südfriedhof und für 36 weitere, national bedeutsame historische Friedhöfe in Deutschland wurde eine [https://wo-sie-ruhen.de/#personen WebApp] entwickelt. Sie leitet per Smartphone zu herausragenden Grabmalen der jeweiligen Friedhöfe; vor Ort können die Informationen als Audio-Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von Personen verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause einen Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der WebApp erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=32&amp;amp;friedhof=36 &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf wo-sie-ruhen.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südfriedhof Kapellenberg HDR.jpg|Kapellenberg&lt;br /&gt;
Kiel-Südfriedhof-11-4-Eingangstor.jpg|Eingangstor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arnold, Walter / Fischer, Bettina: &#039;&#039;Der Kieler Südfriedhof – Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 90 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Husum 2019), ISBN 978-3-89876-963-1&lt;br /&gt;
*Rieper, Johannes: &#039;&#039;100 Jahre Kieler Südfriedhof&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]]&#039;&#039;, Band 58, Heft 1-2 (1969), S. 49-75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{commonscat|Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Saarbrückenstraße|Nr=1|2=Friedhof Südfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]][[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Saarbrückenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Südfriedhof (Friedhof)</title>
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		<updated>2025-12-29T23:56:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen und Ehrengräber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Südfriedhof Kiel1.jpg|mini|Urnengrabanlage]]&lt;br /&gt;
Der evangelisch-lutherische &#039;&#039;&#039;Südfriedhof&#039;&#039;&#039; wurde am [[30. April]] [[1869]] eingeweiht und gilt als die erste vollständig als Parkfriedhof durchgestaltete Anlage in Deutschland. Die Anlage vermeidet Wegachsen, die Wege verlaufen im Bogen um Felder, die sich in der Form unterscheiden und auch unterschiedlich zueinander gesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle, das Eingangstor und Teile der Friedhofsmauer stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er enthält die Grabstätten zahlreicher einflussreicher Kieler Bürger des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter auch mehrere [[Ehrengrab|Ehrengräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/kulturspuren_daenemark_rundgang/suedfriedhof.php &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupteingang öffnet sich zur [[Saarbrückenstraße]] nahe der [[Melanchthonstraße]], der Nebeneingang ebenfalls zur Saarbückenstraße am anderen Ende des Friedhofs. Der künstlich angelegte &#039;&#039;Kapellenberg&#039;&#039; liegt in der Nähe des Haupteingangs. Eine zusätzliche Betriebszufahrt wurde vor einigen Jahren vom [[Winterbeker Weg]] aus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Südfriedhof ist auch der ihn umgebende [[Südfriedhof|Stadtteil]] benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Grabstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Behn&#039;&#039; (F II): Hochstele aus Muschelkalk mit Bronzerelief eines sitzenden Jünglings, geschaffen von Meta Behn 1909 (1936). Zusätzlich historische Grabplatte von Peter Behn (1823). &lt;br /&gt;
*Grabstätte &#039;&#039;vom Ende&#039;&#039; (U): Grabstele, bekrönt von Bibelvers und Segelschiff.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Lass&#039;&#039; (F/129): Das Grabmal für [[Henning Lass]] stammt von Edvard Eriksen, der auch Schöpfer der &#039;&#039;Kleinen Meerjungfrau&#039;&#039; in Kopenhagen war.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Reimers&#039;&#039; (F II): Obelisk mit verziertem Unterbau, vielleicht entworfen von Heinrich Braack, der in ähnlicher Form die Wandverkleidung des ehemaligen Radfahrerheims von H. C. Reimers am Wilhelplatz entwarf (1918). &lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Schmüser&#039;&#039; (V): Grabwand mit höherem Mittelteil, mittig Bronzerelief mit schlafendem Kind (1923).&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Wriedt&#039;&#039; (F II): Großer Säulenaufbau mit Podest in der Mitte, darauf Plastik einer verhüllten Urne (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südfriedhof wurden unter anderem folgende bekannte Persönlichkeiten beigesetzt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Ahlefeld (1818-1897), Gutsherr, Landesdirektor und Propst des Klosters Uetersen. &lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ahlmann]] (1859-1942), Kieler Stadtverordnetenvorsteher 1900-1919. &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ahlmann]] (1817-1890), Bankier, Politiker, Zeitungsverleger. Namensgeber der [[Ahlmannstraße]].&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich Christian Bartels (1822-1878), Arzt und Hochschullehrer. Namensgeber der [[Bartelsallee]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Heinrich Clausen (1846-1917), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* Otto Clausen (1877-1966), [[Universitätskirche | Studentenpastor]], Pastor an [[Kieler Kloster | Heiligengeist]] und [[Petruskirche | Petrus]]. &lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (1910-1982), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]] und [[Heilandskirche | Heiland]]. &lt;br /&gt;
* Johannes Faesch (1779-1856), Kaufmann und Bürgerworthalter. Namensgeber der [[Faeschstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Dr. Johann Fülscher (1831-1915), Geheimer Oberbaurat und Wasserbauingenieur, beteiligt am Bau des Nord-Ostsee-Kanals. &lt;br /&gt;
* Rolf Hagge (1925-2002), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* D. Wilhelm Halfmann (1896-1964), Theologe und Bischof von Holstein. &lt;br /&gt;
* Albert Hänel (1833-1918), Jurist, Politiker und Kieler Ehrenbürger. Namensgeber der [[Hänelstraße]]. &lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (1778-1855), Theologe, Pastor an der [[Nikolaikirche]] und Kieler Propst. Namensgeber der [[Harmsstraße]]. Seine Gebeine lagen ursprünglich auf dem [[St.-Jürgen-Friedhof und wurden nach dem Krieg auf den Südfriedhof umgebettet. &lt;br /&gt;
* Victor Hensen (1835-1924), Meeresbiologe und Physiologe. &lt;br /&gt;
* [[Hartwig Jess]] (1764-1816), Kieler Bürgermeister. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Wilhelm Jeß]] (1839-1891), Theologe, Pastor an der [[Heiligengeistkirche]]  und Kieler Propst. Namensgeber der [[Jeßstraße]]. &lt;br /&gt;
* Andreas Detlev Jensen (1826-1899), Generalsuperintendent für Holstein. &lt;br /&gt;
* Dr. Heinz Kiekebusch (1908-1971), Politiker (NSDAP, GB/BHE, CDU). &lt;br /&gt;
* Bertold Kraft (1915-1976), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* [[Werner Kraus]] (1818-1900), Stadtrat und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krausstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Wilhelm Kruse (1810-1896), Landwirt, Kaufmann und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krusenkoppel]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Martin Kruse]] (1818-1896), Kaufmann, Stadtverordnetenvorsteher und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Christian-Kruse-Straße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Rumold Küchenmeister (1923-1989), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Gustav Mallwitz (1879-1923), Stadtverordneter, Gründer und Vorsitzender des [[Kieler Mieterverein]]s. &lt;br /&gt;
* Gustav Martens (1818-1872), Architekt und Kieler Stadtbaumeister. Namensgeber des [[Martensdamm]]s. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* D. Heinrich Mau (1842-1916), Theologe. &lt;br /&gt;
* Prof. D. Dr. Heinrich August Mau (1806-1850), Theologe. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Maßmann (1818-1888), Fabrikant und Stadtverordneter. Namensgeber der [[Maßmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Meislahn (1853-1935), Gründer des [[Ferdinand Meislahn GmbH &amp;amp; Co. KG | Kaufhaus Meislahn]]. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Michaelis (1848-1926), Pastor an [[Ansgarkirche | St. Ansgar]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Moldenschardt]] (1839-1891), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825-1888), erster Kieler Oberbürgermeister. Namensgeber der [[Möllingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Graf Friedrich von Moltke (1816-1888), Regierungspräsident. &lt;br /&gt;
* D. Adolf Mordhorst (1866-1951), Kieler Propst und Bischof von Holstein.&lt;br /&gt;
* Adolph Müllenhoff (1831-1893), Bildhauer. &lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Neuber]] (1850-1932), Chirurg, Hochschullehrer und Begründer des [[Sankt-Elisabeth-Krankenhaus]]es. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (1910-1985), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]]. &lt;br /&gt;
* Christian Rowedder (1880-1960), Architekt. &lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Rowedder (1850-1921), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[August Sartori]] (1837-1903), Reeder und Politiker. &lt;br /&gt;
* Marcus Schlichting (1804-1875), Lehrer und Abgeordneter des preußischen Landtags. Namensgeber der [[Schlichtingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Schweffel IV. (1825-1910), Kaufmann.  &lt;br /&gt;
* Johann Theede (1876-1934), Architekt. Namensgeber des [[Johann-Theede-Weg]]s. &lt;br /&gt;
* Paul Wassily (1868-1951), Arzt, Maler und Kunstsammler. Namensgeber der [[Wassilystraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Heinrich Wichmann (1830-1912), Gastwirt und Stadtrat. Namensgeber der [[Wichmannstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Theodor Wille (1818-1892), Großkaufmann, Reeder und Unternehmer. Namensgeber der [[Willestraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Prof. Ernst Ziemke (1867-1935), Gerichtsmediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktiver Rundgang ==&lt;br /&gt;
Für den Südfriedhof und für 36 weitere, national bedeutsame historische Friedhöfe in Deutschland wurde eine [https://wo-sie-ruhen.de/#personen WebApp] entwickelt. Sie leitet per Smartphone zu herausragenden Grabmalen der jeweiligen Friedhöfe; vor Ort können die Informationen als Audio-Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von Personen verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause einen Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der WebApp erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=32&amp;amp;friedhof=36 &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf wo-sie-ruhen.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südfriedhof Kapellenberg HDR.jpg|Kapellenberg&lt;br /&gt;
Kiel-Südfriedhof-11-4-Eingangstor.jpg|Eingangstor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arnold, Walter / Fischer, Bettina: &#039;&#039;Der Kieler Südfriedhof – Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 90 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Husum 2019), ISBN 978-3-89876-963-1&lt;br /&gt;
*Rieper, Johannes: &#039;&#039;100 Jahre Kieler Südfriedhof&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]]&#039;&#039;, Band 58, Heft 1-2 (1969), S. 49-75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{commonscat|Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Saarbrückenstraße|Nr=1|2=Friedhof Südfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]][[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Saarbrückenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=S%C3%BCdfriedhof_(Friedhof)&amp;diff=68841</id>
		<title>Südfriedhof (Friedhof)</title>
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		<updated>2025-12-29T23:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen und Ehrengräber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Südfriedhof Kiel1.jpg|mini|Urnengrabanlage]]&lt;br /&gt;
Der evangelisch-lutherische &#039;&#039;&#039;Südfriedhof&#039;&#039;&#039; wurde am [[30. April]] [[1869]] eingeweiht und gilt als die erste vollständig als Parkfriedhof durchgestaltete Anlage in Deutschland. Die Anlage vermeidet Wegachsen, die Wege verlaufen im Bogen um Felder, die sich in der Form unterscheiden und auch unterschiedlich zueinander gesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle, das Eingangstor und Teile der Friedhofsmauer stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er enthält die Grabstätten zahlreicher einflussreicher Kieler Bürger des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter auch mehrere [[Ehrengrab|Ehrengräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/kulturspuren_daenemark_rundgang/suedfriedhof.php &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupteingang öffnet sich zur [[Saarbrückenstraße]] nahe der [[Melanchthonstraße]], der Nebeneingang ebenfalls zur Saarbückenstraße am anderen Ende des Friedhofs. Der künstlich angelegte &#039;&#039;Kapellenberg&#039;&#039; liegt in der Nähe des Haupteingangs. Eine zusätzliche Betriebszufahrt wurde vor einigen Jahren vom [[Winterbeker Weg]] aus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Südfriedhof ist auch der ihn umgebende [[Südfriedhof|Stadtteil]] benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Grabstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Behn&#039;&#039; (F II): Hochstele aus Muschelkalk mit Bronzerelief eines sitzenden Jünglings, geschaffen von Meta Behn 1909 (1936). Zusätzlich historische Grabplatte von Peter Behn (1823). &lt;br /&gt;
*Grabstätte &#039;&#039;vom Ende&#039;&#039; (U): Grabstele, bekrönt von Bibelvers und Segelschiff.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Lass&#039;&#039; (F/129): Das Grabmal für [[Henning Lass]] stammt von Edvard Eriksen, der auch Schöpfer der &#039;&#039;Kleinen Meerjungfrau&#039;&#039; in Kopenhagen war.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Reimers&#039;&#039; (F II): Obelisk mit verziertem Unterbau, vielleicht entworfen von Heinrich Braack, der in ähnlicher Form die Wandverkleidung des ehemaligen Radfahrerheims von H. C. Reimers am Wilhelplatz entwarf (1918). &lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Schmüser&#039;&#039; (V): Grabwand mit höherem Mittelteil, mittig Bronzerelief mit schlafendem Kind (1923).&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Wriedt&#039;&#039; (F II): Großer Säulenaufbau mit Podest in der Mitte, darauf Plastik einer verhüllten Urne (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südfriedhof wurden unter anderem folgende bekannte Persönlichkeiten beigesetzt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Ahlefeld (1818-1897), Gutsherr, Landesdirektor und Propst des Klosters Uetersen. &lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ahlmann]] (1859-1942), Kieler Stadtverordnetenvorsteher 1900-1919. &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ahlmann]] (1817-1890), Bankier, Politiker, Zeitungsverleger. Namensgeber der [[Ahlmannstraße]].&lt;br /&gt;
* Heinrich Clausen (1846-1917), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* Otto Clausen (1877-1966), [[Universitätskirche | Studentenpastor]], Pastor an [[Kieler Kloster | Heiligengeist]] und [[Petruskirche | Petrus]]. &lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (1910-1982), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]] und [[Heilandskirche | Heiland]]. &lt;br /&gt;
* Johannes Faesch (1779-1856), Kaufmann und Bürgerworthalter. Namensgeber der [[Faeschstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Dr. Johann Fülscher (1831-1915), Geheimer Oberbaurat und Wasserbauingenieur, beteiligt am Bau des Nord-Ostsee-Kanals. &lt;br /&gt;
* Rolf Hagge (1925-2002), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* D. Wilhelm Halfmann (1896-1964), Theologe und Bischof von Holstein. &lt;br /&gt;
* Albert Hänel (1833-1918), Jurist, Politiker und Kieler Ehrenbürger. Namensgeber der [[Hänelstraße]]. &lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (1778-1855), Theologe, Pastor an der [[Nikolaikirche]] und Kieler Propst. Namensgeber der [[Harmsstraße]]. Seine Gebeine lagen ursprünglich auf dem [[St.-Jürgen-Friedhof und wurden nach dem Krieg auf den Südfriedhof umgebettet. &lt;br /&gt;
* Victor Hensen (1835-1924), Meeresbiologe und Physiologe. &lt;br /&gt;
* [[Hartwig Jess]] (1764-1816), Kieler Bürgermeister. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Wilhelm Jeß]] (1839-1891), Theologe, Pastor an der [[Heiligengeistkirche]]  und Kieler Propst. Namensgeber der [[Jeßstraße]]. &lt;br /&gt;
* Andreas Detlev Jensen (1826-1899), Generalsuperintendent für Holstein. &lt;br /&gt;
* Dr. Heinz Kiekebusch (1908-1971), Politiker (NSDAP, GB/BHE, CDU). &lt;br /&gt;
* Bertold Kraft (1915-1976), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* [[Werner Kraus]] (1818-1900), Stadtrat und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krausstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Wilhelm Kruse (1810-1896), Landwirt, Kaufmann und Ehrenbürger der Stadt Kiel. Namensgeber der [[Krusenkoppel]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Rumold Küchenmeister (1923-1989), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Gustav Mallwitz (1879-1923), Stadtverordneter, Gründer und Vorsitzender des [[Kieler Mieterverein]]s. &lt;br /&gt;
* Gustav Martens (1818-1872), Architekt und Kieler Stadtbaumeister. Namensgeber des [[Martensdamm]]s. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* D. Heinrich Mau (1842-1916), Theologe. &lt;br /&gt;
* Prof. D. Dr. Heinrich August Mau (1806-1850), Theologe. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Maßmann (1818-1888), Fabrikant und Stadtverordneter. Namensgeber der [[Maßmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Meislahn (1853-1935), Gründer des [[Ferdinand Meislahn GmbH &amp;amp; Co. KG | Kaufhaus Meislahn]]. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Michaelis (1848-1926), Pastor an [[Ansgarkirche | St. Ansgar]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Moldenschardt]] (1839-1891), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825-1888), erster Kieler Oberbürgermeister. Namensgeber der [[Möllingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Graf Friedrich von Moltke (1816-1888), Regierungspräsident. &lt;br /&gt;
* D. Adolf Mordhorst (1866-1951), Kieler Propst und Bischof von Holstein.&lt;br /&gt;
* Adolph Müllenhoff (1831-1893), Bildhauer. &lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (1910-1985), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]]. &lt;br /&gt;
* Christian Rowedder (1880-1960), Architekt. &lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Rowedder (1850-1921), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[August Sartori]] (1837-1903), Reeder und Politiker. &lt;br /&gt;
* Marcus Schlichting (1804-1875), Lehrer und Abgeordneter des preußischen Landtags. Namensgeber der [[Schlichtingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Schweffel IV. (1825-1910), Kaufmann.  &lt;br /&gt;
* Johann Theede (1876-1934), Architekt. Namensgeber des [[Johann-Theede-Weg]]s. &lt;br /&gt;
* Paul Wassily (1868-1951), Arzt, Maler und Kunstsammler. Namensgeber der [[Wassilystraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Heinrich Wichmann (1830-1912), Gastwirt und Stadtrat. Namensgeber der [[Wichmannstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Theodor Wille (1818-1892), Großkaufmann, Reeder und Unternehmer. Namensgeber der [[Willestraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Prof. Ernst Ziemke (1867-1935), Gerichtsmediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktiver Rundgang ==&lt;br /&gt;
Für den Südfriedhof und für 36 weitere, national bedeutsame historische Friedhöfe in Deutschland wurde eine [https://wo-sie-ruhen.de/#personen WebApp] entwickelt. Sie leitet per Smartphone zu herausragenden Grabmalen der jeweiligen Friedhöfe; vor Ort können die Informationen als Audio-Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von Personen verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause einen Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der WebApp erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=32&amp;amp;friedhof=36 &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf wo-sie-ruhen.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südfriedhof Kapellenberg HDR.jpg|Kapellenberg&lt;br /&gt;
Kiel-Südfriedhof-11-4-Eingangstor.jpg|Eingangstor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arnold, Walter / Fischer, Bettina: &#039;&#039;Der Kieler Südfriedhof – Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 90 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Husum 2019), ISBN 978-3-89876-963-1&lt;br /&gt;
*Rieper, Johannes: &#039;&#039;100 Jahre Kieler Südfriedhof&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]]&#039;&#039;, Band 58, Heft 1-2 (1969), S. 49-75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{commonscat|Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Saarbrückenstraße|Nr=1|2=Friedhof Südfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]][[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Saarbrückenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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		<title>Südfriedhof (Friedhof)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kiel-wiki.de/index.php?title=S%C3%BCdfriedhof_(Friedhof)&amp;diff=68840"/>
		<updated>2025-12-29T23:38:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Südfriedhof Kiel1.jpg|mini|Urnengrabanlage]]&lt;br /&gt;
Der evangelisch-lutherische &#039;&#039;&#039;Südfriedhof&#039;&#039;&#039; wurde am [[30. April]] [[1869]] eingeweiht und gilt als die erste vollständig als Parkfriedhof durchgestaltete Anlage in Deutschland. Die Anlage vermeidet Wegachsen, die Wege verlaufen im Bogen um Felder, die sich in der Form unterscheiden und auch unterschiedlich zueinander gesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle, das Eingangstor und Teile der Friedhofsmauer stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er enthält die Grabstätten zahlreicher einflussreicher Kieler Bürger des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter auch mehrere [[Ehrengrab|Ehrengräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/kulturspuren_daenemark_rundgang/suedfriedhof.php &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupteingang öffnet sich zur [[Saarbrückenstraße]] nahe der [[Melanchthonstraße]], der Nebeneingang ebenfalls zur Saarbückenstraße am anderen Ende des Friedhofs. Der künstlich angelegte &#039;&#039;Kapellenberg&#039;&#039; liegt in der Nähe des Haupteingangs. Eine zusätzliche Betriebszufahrt wurde vor einigen Jahren vom [[Winterbeker Weg]] aus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Südfriedhof ist auch der ihn umgebende [[Südfriedhof|Stadtteil]] benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Grabstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Behn&#039;&#039; (F II): Hochstele aus Muschelkalk mit Bronzerelief eines sitzenden Jünglings, geschaffen von Meta Behn 1909 (1936). Zusätzlich historische Grabplatte von Peter Behn (1823). &lt;br /&gt;
*Grabstätte &#039;&#039;vom Ende&#039;&#039; (U): Grabstele, bekrönt von Bibelvers und Segelschiff.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Lass&#039;&#039; (F/129): Das Grabmal für [[Henning Lass]] stammt von Edvard Eriksen, der auch Schöpfer der &#039;&#039;Kleinen Meerjungfrau&#039;&#039; in Kopenhagen war.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Reimers&#039;&#039; (F II): Obelisk mit verziertem Unterbau, vielleicht entworfen von Heinrich Braack, der in ähnlicher Form die Wandverkleidung des ehemaligen Radfahrerheims von H. C. Reimers am Wilhelplatz entwarf (1918). &lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Schmüser&#039;&#039; (V): Grabwand mit höherem Mittelteil, mittig Bronzerelief mit schlafendem Kind (1923).&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Wriedt&#039;&#039; (F II): Großer Säulenaufbau mit Podest in der Mitte, darauf Plastik einer verhüllten Urne (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen und Ehrengräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südfriedhof wurden unter anderem folgende bekannte Persönlichkeiten beigesetzt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Ahlefeld (1818-1897), Gutsherr, Landesdirektor und Propst des Klosters Uetersen. &lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ahlmann]] (1859-1942), Kieler Stadtverordnetenvorsteher 1900-1919. &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ahlmann]] (1817-1890), Bankier, Politiker, Zeitungsverleger. Namensgeber der [[Ahlmannstraße]].&lt;br /&gt;
* Heinrich Clausen (1846-1917), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* Otto Clausen (1877-1966), [[Universitätskirche | Studentenpastor]], Pastor an [[Kieler Kloster | Heiligengeist]] und [[Petruskirche | Petrus]]. &lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (1910-1982), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]] und [[Heilandskirche | Heiland]]. &lt;br /&gt;
* Dr. Johann Fülscher (1831-1915), Geheimer Oberbaurat und Wasserbauingenieur, beteiligt am Bau des Nord-Ostsee-Kanals. &lt;br /&gt;
* Rolf Hagge (1925-2002), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* D. Wilhelm Halfmann (1896-1964), Theologe und Bischof von Holstein. &lt;br /&gt;
* Albert Hänel (1833-1918), Jurist, Politiker und Kieler Ehrenbürger. Namensgeber der [[Hänelstraße]]. &lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (1778-1855), Theologe, Pastor an der [[Nikolaikirche]] und Kieler Propst. Namensgeber der [[Harmsstraße]]. Seine Gebeine lagen ursprünglich auf dem [[St.-Jürgen-Friedhof und wurden nach dem Krieg auf den Südfriedhof umgebettet. &lt;br /&gt;
* Victor Hensen (1835-1924), Meeresbiologe und Physiologe. &lt;br /&gt;
* [[Hartwig Jess]] (1764-1816), Kieler Bürgermeister. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Wilhelm Jeß]] (1839-1891), Theologe, Pastor an der [[Heiligengeistkirche]]  und Kieler Propst. Namensgeber der [[Jeßstraße]]. &lt;br /&gt;
* Andreas Detlev Jensen (1826-1899), Generalsuperintendent für Holstein. &lt;br /&gt;
* Dr. Heinz Kiekebusch (1908-1971), Politiker (NSDAP, GB/BHE, CDU). &lt;br /&gt;
* Bertold Kraft (1915-1976), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Rumold Küchenmeister (1923-1989), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Gustav Mallwitz (1879-1923), Stadtverordneter, Gründer und Vorsitzender des [[Kieler Mieterverein]]s. &lt;br /&gt;
* Gustav Martens (1818-1872), Architekt und Kieler Stadtbaumeister. Namensgeber des [[Martensdamm]]s. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* D. Heinrich Mau (1842-1916), Theologe. &lt;br /&gt;
* Prof. D. Dr. Heinrich August Mau (1806-1850), Theologe. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Maßmann (1818-1888), Fabrikant und Stadtverordneter. Namensgeber der [[Maßmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Meislahn (1853-1935), Gründer des [[Ferdinand Meislahn GmbH &amp;amp; Co. KG | Kaufhaus Meislahn]]. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Michaelis (1848-1926), Pastor an [[Ansgarkirche | St. Ansgar]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Moldenschardt]] (1839-1891), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825-1888), erster Kieler Oberbürgermeister. Namensgeber der [[Möllingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Graf Friedrich von Moltke (1816-1888), Regierungspräsident. &lt;br /&gt;
* D. Adolf Mordhorst (1866-1951), Kieler Propst und Bischof von Holstein.&lt;br /&gt;
* Adolph Müllenhoff (1831-1893), Bildhauer. &lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (1910-1985), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]]. &lt;br /&gt;
* Christian Rowedder (1880-1960), Architekt. &lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Rowedder (1850-1921), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[August Sartori]] (1837-1903), Reeder und Politiker. &lt;br /&gt;
* Marcus Schlichting (1804-1875), Lehrer und Abgeordneter des preußischen Landtags. Namensgeber der [[Schlichtingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Schweffel IV. (1825-1910), Kaufmann.  &lt;br /&gt;
* Johann Theede (1876-1934), Architekt. Namensgeber des [[Johann-Theede-Weg]]s. &lt;br /&gt;
* Paul Wassily (1868-1951), Arzt, Maler und Kunstsammler. Namensgeber der [[Wassilystraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Theodor Wille (1818-1892), Großkaufmann, Reeder und Unternehmer. Namensgeber der [[Willestraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Prof. Ernst Ziemke (1867-1935), Gerichtsmediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktiver Rundgang ==&lt;br /&gt;
Für den Südfriedhof und für 36 weitere, national bedeutsame historische Friedhöfe in Deutschland wurde eine [https://wo-sie-ruhen.de/#personen WebApp] entwickelt. Sie leitet per Smartphone zu herausragenden Grabmalen der jeweiligen Friedhöfe; vor Ort können die Informationen als Audio-Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von Personen verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause einen Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der WebApp erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=32&amp;amp;friedhof=36 &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf wo-sie-ruhen.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südfriedhof Kapellenberg HDR.jpg|Kapellenberg&lt;br /&gt;
Kiel-Südfriedhof-11-4-Eingangstor.jpg|Eingangstor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arnold, Walter / Fischer, Bettina: &#039;&#039;Der Kieler Südfriedhof – Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 90 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Husum 2019), ISBN 978-3-89876-963-1&lt;br /&gt;
*Rieper, Johannes: &#039;&#039;100 Jahre Kieler Südfriedhof&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]]&#039;&#039;, Band 58, Heft 1-2 (1969), S. 49-75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{commonscat|Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Saarbrückenstraße|Nr=1|2=Friedhof Südfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]][[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Saarbrückenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=S%C3%BCdfriedhof_(Friedhof)&amp;diff=68839</id>
		<title>Südfriedhof (Friedhof)</title>
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		<updated>2025-12-29T23:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaxD: /* Bekannte Personen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Südfriedhof Kiel1.jpg|mini|Urnengrabanlage]]&lt;br /&gt;
Der evangelisch-lutherische &#039;&#039;&#039;Südfriedhof&#039;&#039;&#039; wurde am [[30. April]] [[1869]] eingeweiht und gilt als die erste vollständig als Parkfriedhof durchgestaltete Anlage in Deutschland. Die Anlage vermeidet Wegachsen, die Wege verlaufen im Bogen um Felder, die sich in der Form unterscheiden und auch unterschiedlich zueinander gesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle, das Eingangstor und Teile der Friedhofsmauer stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Südfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er enthält die Grabstätten zahlreicher einflussreicher Kieler Bürger des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter auch mehrere [[Ehrengrab|Ehrengräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/kulturspuren_daenemark_rundgang/suedfriedhof.php &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf kiel.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupteingang öffnet sich zur [[Saarbrückenstraße]] nahe der [[Melanchthonstraße]], der Nebeneingang ebenfalls zur Saarbückenstraße am anderen Ende des Friedhofs. Der künstlich angelegte &#039;&#039;Kapellenberg&#039;&#039; liegt in der Nähe des Haupteingangs. Eine zusätzliche Betriebszufahrt wurde vor einigen Jahren vom [[Winterbeker Weg]] aus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Südfriedhof ist auch der ihn umgebende [[Südfriedhof|Stadtteil]] benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Grabstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Behn&#039;&#039; (F II): Hochstele aus Muschelkalk mit Bronzerelief eines sitzenden Jünglings, geschaffen von Meta Behn 1909 (1936). Zusätzlich historische Grabplatte von Peter Behn (1823). &lt;br /&gt;
*Grabstätte &#039;&#039;vom Ende&#039;&#039; (U): Grabstele, bekrönt von Bibelvers und Segelschiff.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Lass&#039;&#039; (F/129): Das Grabmal für [[Henning Lass]] stammt von Edvard Eriksen, der auch Schöpfer der &#039;&#039;Kleinen Meerjungfrau&#039;&#039; in Kopenhagen war.&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Reimers&#039;&#039; (F II): Obelisk mit verziertem Unterbau, vielleicht entworfen von Heinrich Braack, der in ähnlicher Form die Wandverkleidung des ehemaligen Radfahrerheims von H. C. Reimers am Wilhelplatz entwarf (1918). &lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Schmüser&#039;&#039; (V): Grabwand mit höherem Mittelteil, mittig Bronzerelief mit schlafendem Kind (1923).&lt;br /&gt;
* Grabstätte &#039;&#039;Wriedt&#039;&#039; (F II): Großer Säulenaufbau mit Podest in der Mitte, darauf Plastik einer verhüllten Urne (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Südfriedhof wurden unter anderem folgende bekannte Persönlichkeiten beigesetzt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Ahlefeld (1818-1897), Gutsherr, Landesdirektor und Propst des Klosters Uetersen. &lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ahlmann]] (1859-1942), Kieler Stadtverordnetenvorsteher 1900-1919. &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ahlmann]] (1817-1890), Bankier, Politiker, Zeitungsverleger. Namensgeber der [[Ahlmannstraße]].&lt;br /&gt;
* Heinrich Clausen (1846-1917), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* Otto Clausen (1877-1966), [[Universitätskirche | Studentenpastor]], Pastor an [[Kieler Kloster | Heiligengeist]] und [[Petruskirche | Petrus]]. &lt;br /&gt;
* Wilhelm Eichstädt (1910-1982), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]] und [[Heilandskirche | Heiland]]. &lt;br /&gt;
* Dr. Johann Fülscher (1831-1915), Geheimer Oberbaurat und Wasserbauingenieur, beteiligt am Bau des Nord-Ostsee-Kanals. &lt;br /&gt;
* Rolf Hagge (1925-2002), Pastor an [[St.-Jürgen-Kirche | St. Jürgen]]. &lt;br /&gt;
* D. Wilhelm Halfmann (1896-1964), Theologe und Bischof von Holstein. &lt;br /&gt;
* Albert Hänel (1833-1918), Jurist, Politiker und Kieler Ehrenbürger. Namensgeber der [[Hänelstraße]]. &lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (1778-1855), Theologe, Pastor an der [[Nikolaikirche]] und Kieler Propst. Namensgeber der [[Harmsstraße]]. Seine Gebeine lagen ursprünglich auf dem [[St.-Jürgen-Friedhof und wurden nach dem Krieg auf den Südfriedhof umgebettet. &lt;br /&gt;
* Victor Hensen (1835-1924), Meeresbiologe und Physiologe. &lt;br /&gt;
* [[Hartwig Jess]] (1764-1816), Kieler Bürgermeister. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Wilhelm Jeß]] (1839-1891), Theologe, Pastor an der [[Heiligengeistkirche]]  und Kieler Propst. Namensgeber der [[Jeßstraße]]. &lt;br /&gt;
* Andreas Detlev Jensen (1826-1899), Generalsuperintendent für Holstein. &lt;br /&gt;
* Dr. Heinz Kiekebusch (1908-1971), Politiker (NSDAP, GB/BHE, CDU). &lt;br /&gt;
* Bertold Kraft (1915-1976), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Rumold Küchenmeister (1923-1989), Kieler Propst. &lt;br /&gt;
* Gustav Mallwitz (1879-1923), Stadtverordneter, Gründer und Vorsitzender des [[Kieler Mieterverein]]s. &lt;br /&gt;
* Gustav Martens (1818-1872), Architekt und Kieler Stadtbaumeister. Namensgeber des [[Martensdamm]]s. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* D. Heinrich Mau (1842-1916), Theologe. &lt;br /&gt;
* Prof. D. Dr. Heinrich August Mau (1806-1850), Theologe. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Maßmann (1818-1888), Fabrikant und Stadtverordneter. Namensgeber der [[Maßmannstraße]]. &lt;br /&gt;
* Ferdinand Meislahn (1853-1935), Gründer des [[Ferdinand Meislahn GmbH &amp;amp; Co. KG | Kaufhaus Meislahn]]. &lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Michaelis (1848-1926), Pastor an [[Ansgarkirche | St. Ansgar]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Moldenschardt]] (1839-1891), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825-1888), erster Kieler Oberbürgermeister. Namensgeber der [[Möllingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Graf Friedrich von Moltke (1816-1888), Regierungspräsident. &lt;br /&gt;
* D. Adolf Mordhorst (1866-1951), Kieler Propst und Bischof von Holstein.&lt;br /&gt;
* Adolph Müllenhoff (1831-1893), Bildhauer. &lt;br /&gt;
* [[Adolf Plath]] (1910-1985), Pastor an [[Vicelinkirche | Vicelin]]. &lt;br /&gt;
* Christian Rowedder (1880-1960), Architekt. &lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Rowedder (1850-1921), Architekt. &lt;br /&gt;
* [[August Sartori]] (1837-1903), Reeder und Politiker. &lt;br /&gt;
* Marcus Schlichting (1804-1875), Lehrer und Abgeordneter des preußischen Landtags. Namensgeber der [[Schlichtingstraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Schweffel IV. (1825-1910), Kaufmann.  &lt;br /&gt;
* Johann Theede (1876-1934), Architekt. Namensgeber des [[Johann-Theede-Weg]]s. &lt;br /&gt;
* Paul Wassily (1868-1951), Arzt, Maler und Kunstsammler. Namensgeber der [[Wassilystraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Theodor Wille (1818-1892), Großkaufmann, Reeder und Unternehmer. Namensgeber der [[Willestraße]]. &#039;&#039;&#039;Ehrengrab&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* Prof. Ernst Ziemke (1867-1935), Gerichtsmediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktiver Rundgang ==&lt;br /&gt;
Für den Südfriedhof und für 36 weitere, national bedeutsame historische Friedhöfe in Deutschland wurde eine [https://wo-sie-ruhen.de/#personen WebApp] entwickelt. Sie leitet per Smartphone zu herausragenden Grabmalen der jeweiligen Friedhöfe; vor Ort können die Informationen als Audio-Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von Personen verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause einen Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der WebApp erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=32&amp;amp;friedhof=36 &#039;&#039;Informationen zum Südfriedhof&#039;&#039;] auf wo-sie-ruhen.de, zuletzt abgerufen 15. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südfriedhof Kapellenberg HDR.jpg|Kapellenberg&lt;br /&gt;
Kiel-Südfriedhof-11-4-Eingangstor.jpg|Eingangstor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arnold, Walter / Fischer, Bettina: &#039;&#039;Der Kieler Südfriedhof – Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 90 der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Husum 2019), ISBN 978-3-89876-963-1&lt;br /&gt;
*Rieper, Johannes: &#039;&#039;100 Jahre Kieler Südfriedhof&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]]&#039;&#039;, Band 58, Heft 1-2 (1969), S. 49-75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhof|Friedhöfe in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{commonscat|Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Saarbrückenstraße|Nr=1|2=Friedhof Südfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]][[Kategorie:Südfriedhof]][[Kategorie:Saarbrückenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaxD</name></author>
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