Otto Kelling

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Otto Kelling (* 12. Januar 1949 in Lingen (Niedersachsen)[1]) ist ein ehemaliger Politiker (SPD). Er war vom 1. November 1992 bis 5. Dezember 1996 Kieler Oberbürgermeister.

Kelling wurde 1949 in Lingen an der Ems geboren. Er studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und promovierte zum Dr. rer. pol.

1992 wurde er zum Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel gewählt. Seine politischen Projekte waren u.a. eine Verwaltungsreform, die Gründung der Kieler Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (KIWI) und der Bau einer Ostufer-Tangente (Ortsumgehung). Während seiner Amtszeit kam es zu Spannungen zwischen der SPD-Ratsfraktion und Kelling. Die Ratsfraktion initiierte ein Absetzungsverfahren, das jedoch an der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit scheiterte. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung trat Kelling aus der SPD aus.

Die Kommunalverfassung, die 1997 in Kraft trat, schaffte den verwaltungsleitenden Magistrat ab. Damit war eine Neuwahl des Oberbürgermeisters notwendig. Otto Kelling machte als letzter von der Ratsversammlung gewählter Oberbürgermeister der Stadt Kiel den Weg für einen direkt von den Bürgern gewählten Nachfolger frei.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister auf kiel.de, zuletzt abgerufen 30.12.2016
  2. Weitere Informationen zum Thema „Otto Kelling“ in der deutschsprachigen Wikipedia