Museen am Meer: Unterschied zwischen den Versionen

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Deren öffentlichen Träger - Landeshauotstadt Kiel, [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] und das [[GEOMAR/Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel]] - schlossen 2010 eine Vereinbarung zur Bildung einer gemeinsamen Marke - die ''museen am meer'', zur gemeinsamen Marketingstrategie sowie die Entwicklung von Sonderprogrammen für alle Altersklassen, um so die Attraktivität der Kieler Innenstadt und die Einrichtungen für Besucher zu erhöhen.<ref>[[http://www.uni-kiel.de/download/pm/2011/2011-024-museenammeer-erklaerung.pdf Gemeinsame Erklärung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Landeshauptstadt Kiel und des IFM-GEOMAR (pdf)] auf uni-kiel.de, abgerufen am 18. August 2019. {{WP|Museen am Meer|Museen am Meer}}</ref>  
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Deren öffentliche Träger - Landeshauptstadt Kiel, [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] und das [[Geomar|GEOMAR/Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel]] - schlossen 2010 eine Vereinbarung zur Bildung einer gemeinsamen Marke - die ''museen am meer'', einer gemeinsamen Marketingstrategie sowie die Entwicklung von Sonderprogrammen für alle Altersklassen, um so die Attraktivität der Kieler Innenstadt und die Einrichtungen für Besucher zu erhöhen.<br>
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In den gemeinsamen Erklärung heißt es, das Kiel zwar zahlreichen Forschungseinrichtungen und wissenschaftlich basierten Museen hat, aber die Museumskultur und -landschaft trotz der „''weltweit einzigartigen Sammlungen''“ und "''maritim geprägten Ausstellungen''" von Touristen nicht ausreichend wahrgenommen werden und sie spielt eine untergeordnete und ihrer Wertigkeit nicht entsprechende Rolle.<br>
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Vorrangiges Ziel war und ist es, an der Kieler Förde eine Museumsmeile mit fußläufiger Gehdistanz von Einrichtung zu Einrichtung zu gründen. Durch geführte Museumstouren, die sich auf unterschiedliche Themen beziehen, durch mehrere Museen führen und in ihrer Zeitdauer (zwei Stunden bis halbe Tage) flexibel sind, sollen insbesondere Tages- und Kreuzfahrttouristen zum längeren Verweilen in Kiel und der Region animiert werden.<ref>[http://www.uni-kiel.de/download/pm/2011/2011-024-museenammeer-erklaerung.pdf Gemeinsame Erklärung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Landeshauptstadt Kiel und des IFM-GEOMAR (pdf)] auf uni-kiel.de, abgerufen am 18. August 2019. {{WP|Museen am Meer|Museen am Meer}}</ref><br>
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modernen Sehgewohnheiten der Menschen" eingeht, kann man heute über kiel.de herunterladen.<br>
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Die ''App „Kiel Museumsmeile“'' bieten fünf thematischen Routen (Historische Route,Kinderroute, Maritime Route, Kunstroute und Museumsroute) und in den Museen kann man mit den QR-Code-Scanner nutzen, um Hintergrundwissen zu ausgewählten Exponaten zu erhalten.<br>
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Am letzten Sonntag in den Herbstferien findet der ''museen am meer-Tag'' von 10 bis 17 Uhr statt, Eintritt und die Teilnahme an den Führungen und Aktionen sind in allen Häusern frei.<br>
  
 
Als Reaktion auf den Zusammenschluss ''museen am meer'' suchten die nicht einbezogenen Kultureinrichtungen auf West- und Ostufer nach ihrer eigenen Identität:  
 
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== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/museen_am_meer/index.php museen am meer] auf kiel.de
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* [https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/museen_am_meer/index.php museen am meer] auf kiel.de
  
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==

Version vom 15. August 2019, 15:52 Uhr

Das EU-geförderte Netzwerk KulturWirtschaft museen am meer (Eigenschreibweise) bestand aus acht in der Kieler Innenstadt und in ihrer unmittelbaren Nähe an der Kieler Förde gelegenen Einrichtungen:

Deren öffentliche Träger - Landeshauptstadt Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und das GEOMAR/Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel - schlossen 2010 eine Vereinbarung zur Bildung einer gemeinsamen Marke - die museen am meer, einer gemeinsamen Marketingstrategie sowie die Entwicklung von Sonderprogrammen für alle Altersklassen, um so die Attraktivität der Kieler Innenstadt und die Einrichtungen für Besucher zu erhöhen.

In den gemeinsamen Erklärung heißt es, das Kiel zwar zahlreichen Forschungseinrichtungen und wissenschaftlich basierten Museen hat, aber die Museumskultur und -landschaft trotz der „weltweit einzigartigen Sammlungen“ und "maritim geprägten Ausstellungen" von Touristen nicht ausreichend wahrgenommen werden und sie spielt eine untergeordnete und ihrer Wertigkeit nicht entsprechende Rolle.
Vorrangiges Ziel war und ist es, an der Kieler Förde eine Museumsmeile mit fußläufiger Gehdistanz von Einrichtung zu Einrichtung zu gründen. Durch geführte Museumstouren, die sich auf unterschiedliche Themen beziehen, durch mehrere Museen führen und in ihrer Zeitdauer (zwei Stunden bis halbe Tage) flexibel sind, sollen insbesondere Tages- und Kreuzfahrttouristen zum längeren Verweilen in Kiel und der Region animiert werden.[1]

Ein in den gemeinsamen Erklärung erwähnte "noch zu entwickelndes, Handy gestütztes Leitsystem, das "auf die modernen Sehgewohnheiten der Menschen" eingeht, kann man heute über kiel.de herunterladen.
Die App „Kiel Museumsmeile“ bieten fünf thematischen Routen (Historische Route,Kinderroute, Maritime Route, Kunstroute und Museumsroute) und in den Museen kann man mit den QR-Code-Scanner nutzen, um Hintergrundwissen zu ausgewählten Exponaten zu erhalten.

Am letzten Sonntag in den Herbstferien findet der museen am meer-Tag von 10 bis 17 Uhr statt, Eintritt und die Teilnahme an den Führungen und Aktionen sind in allen Häusern frei.

Als Reaktion auf den Zusammenschluss museen am meer suchten die nicht einbezogenen Kultureinrichtungen auf West- und Ostufer nach ihrer eigenen Identität: so entstanden zeitgleich 2011 das Maritime Viertel im Norden Kiels und die Kulturinsel Dietrichsdorf auf dem Ostufer, mit dem die am Stadtrand gelegenen Kultureinrichtungen ihre Angebote künftig gemeinsam und damit wirksamer anbieten wollen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gemeinsame Erklärung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Landeshauptstadt Kiel und des IFM-GEOMAR (pdf) auf uni-kiel.de, abgerufen am 18. August 2019. Weitere Informationen zum Thema am Meer „Museen am Meer“ in der deutschsprachigen Wikipedia