Holsten-Fleet

Der Kleine Kiel-Kanal ist ein Projekt zur Belebung der Kieler Innenstadt im Bereich der Holstenbrücke zwischen Berliner Platz und Martensdamm. Wie die Wasserfläche im Herzen der Stadt und die umgestaltete Holstenbrücke aussehen könnten, hat ein Planungswettbewerb gezeigt.

Geschichte[Bearbeiten]

Gemeinsam mit interessierten Privatpersonen und Verbänden hatte das Stadtplanungsamt das Rahmenkonzept „Perspektiven für die Kieler Innenstadt“ erarbeitet. Bei Planungsspaziergängen, in Workshops und Diskussionsrunden haben sich ebenso Eigentümer, Investoren, Politiker, Anlieger sowie Schulklassen mit der Planung auseinandergesetzt. Dabei wurde unter anderem von Kieler Einwohnerinnen und Einwohnern eine offene Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen vorgeschlagen. Das Planungsbüro luchterhandt, Hamburg hat die Vorschläge sortiert und zusammengefasst. Bürgermeister Peter Todeskino stellte diese ersten Ergebnisse am 21. November 2012 im Rathaus vor.

Im Rahmen einer weiteren Veranstaltung wurden die Ergebnisse des gesamten Beteiligungsprozesses am 10. Februar 2015 im Legienhof der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.[1]

Namensgebung[Bearbeiten]

Der Name "Kleiner Kiel-Kanal" ist lediglich ein Arbeitstitel. Im Juli 2016 baten die Kieler Nachrichten ihre Leser um ein Meinungsbild zu fünf vorgegebenen Namensvorschlägen für die endgültige Benennung der Wasserverbindung. Als Favorit zeigte sich dabei der Name "Holsten-Fleet" mit über 50 % der Einsendungen. Die endgültige Entscheidung ist allerdings nach einer Anhörung des Ortsbeirats Aufgabe der Ratsversammlung.

Realisierung[Bearbeiten]

Der Umbau begann nach der Kieler Woche 2017.

Im März 2019 wurde bekannt, dass das Nordbecken bis zur Kieler Woche 2019 im Rohbau fertiggestellt sein soll. Das südliche Becken soll in einer „repräsentativen Version“ bis zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 ebenfalls zur Verfügung stehen.

Die Gesamtkosten stiegen dabei um voraussichtlich 3,7 Millionen Euro. Als Grund nannte die Stadtbaurätin Doris Grondke eine Kostenerhöhung für die Freianlagen, für das Herstellen der befestigten Oberflächen und diverser herzustellender Betonelemente sowie zusätzliche Kosten aus der Bodenentsorgung belasteter Böden.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]