Heinrich Dahlinger

Heinrich Dahlinger (li.) in der Sägerei, 1963

Heinrich Dahlinger (* 30. Oktober 1922 in Kiel; † 2. Februar 2008 in Rendsburg) war ein deutscher Unternehmer, der als Sportler zweimal Weltmeister im Feldhandball, einmal Vizeweltmeister im Hallenhandball und einmal inoffizieller Weltmeister im Folkeboot-Segeln wurde. Der Kieler Bevölkerung ist er als Hein Dahlinger oder unter seinem Spitznamen Hein Daddel in Erinnerung geblieben.[1]

Unternehmen[Bearbeiten]

Dahlinger war von 1954 bis 1999 Geschäftsführer der Firma Holz-Dahlinger im Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf. Die Firma zog 1999 von Neumühlen-Dietrichsdorf in das Gewerbegebiet Söhren in der Nachbargemeinde Schönkirchen.

Sportkarriere[Bearbeiten]

Dahlinger schloss sich im Alter von 14 Jahren dem Handballverein THW Kiel an, in dem er erst 30 Jahre später sein letztes Spiel absolvierte. In insgesamt 1871 Spielen für den THW Kiel erzielte er 5423 Tore.

1963 gewann Hein Dahlinger zusammen mit Bruno Splieth und Frieder Heinzel auf dem Boot „Daddel“ den Folkeboot-Goldpokal und damit die inoffizielle Weltmeisterschaft der Folkeboote im Segeln.

Ehrungen[Bearbeiten]

1999 wurde das THW-Maskottchen – ein Zebra – Hein Daddel und im Kieler Stadtteil Gaarden-Ost eine neue Sporthalle Hein-Dahlinger-Halle benannt. 2007 wurde ihm von der Stadt Kiel „für seine außergewöhnlichen Verdienste um den Handballsport in Kiel und in Deutschland“ die Andreas-Gayk-Medaille verliehen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Weitere Informationen zum Thema „Heinrich Dahlinger“ in der deutschsprachigen Wikipedia