Bollhörnkai

Bollhörnkai

Ort
Kiel
PLZ
24103
Stadtteil
Vorstadt
Querstraßen
Kaistraße, Schwedenkai
Plätze
Stresemannplatz
Nutzung
Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr

Geschichte[Bearbeiten]

Beim Bollhörnkai handelte es sich ursprünglich um den Namen einer Kaifläche an der Bollhörn. Der Kai wurde durch die Mole gebildet, welche die Bollhörn vom Kieler Hafen abgrenzte. Die Mole war in den Jahren vor 1910 gebaut worden. Das dadurch gebildete Hafenbecken wurde später auch volkstümlich als "äußerer Bootshafen" bezeichnet.

Als die Bollhörn in den 1970er-Jahren zugeschüttet wurde, um auf der entstehenden Kaifläche einen Terminal für die Göteborg-Fähren zu schaffen, benannte die Ratsversammlung am 20. Januar 1977 die darauf verlaufende Straße mit Bollhörnkai. Am 20. Mai 2010 wurde die Kaifläche in Schwedenkai umbenannt. Den Namen Bollhörnkai trägt seitdem die weiter südlich liegende Zufahrt zu dieser neuen Kaianlage, die an der Kaistraße gegenüber dem Stresemannplatz beginnt.

Der Name bezieht sich auf die plattdeutsche Bezeichnung einer Fährbrücke (Boll = Bohle).[1] Am Bollhörnkai befand sich der stadtseitige Anleger der Gaardener Fähre.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kiel „Bollhörnkai“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Bilder[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch Dietrich Bleihöfer, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: August 2018. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB