Bahide-Arslan-Platz

Bahide-Arslan-Platz

Ort
Kiel
PLZ
24143
Stadtteil
Gaarden-Ost
Anschlussstraßen
Wikingerstraße, Kieler Straße, Kaiserstraße
Nutzung
Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Bahide-Arslan-Platz 2006.jpg

Der Bahide-Arslan-Platz liegt im spitzen Winkel zwischen der Kaiserstraße und der Wikingerstraße.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 21. August 1997 wurde der Name von der Kieler Ratsversammlung festgelegt. Die offizielle Einweihung erfolgte am 23. November 1999 durch die Stadtpräsidentin Cathy Kietzer.[1]

Der Platz erhielt seinen Namen im Gedenken an eines der Opfer des Brandanschlages auf ein Haus in Mölln am 23. November 1992.[2][3]

Gedenken[Bearbeiten]

Am Bahide-Arslan-Platz weist seit 2013 ein Schild auf den Anschlag hin. Darauf steht in deutscher und türkischer Sprache:

In Trauer

Am 23.11.1992 wurde die 51-jährige Bahide Arslan mit ihren beiden Enkelinnen - der 10-jährigen Yeliz Arslan und der 14-jährigen Ayse Yilmaz - in Mölln bei einem Brandanschlag durch zwei Neonazis ermordet. Dieser Platz in Kiel-Gaarden soll an die Opfer erinnern und alle Bewohnerinnen und Bewohner auffordern, GEGEN RASSISMUS UND FASCHISMUS einzutreten.

Matem

Mölln’de 13 Kasim 1992 tarihinde 51 yasindaki Bahide Arslan ve torunlari 10 yasindaki Yeliz Arslan ve 14 yasindaki Ayse Yilmaz iki neonazi irkçisi tarafindan yakilarak katledildi. Kiel-Gaarden’deki bu alan, Mölln magdurlarini anmak ve bu çevrede oturan herkesi „IRKÇILIK ve FASIZME“ karsi durmaya davet etmek için olusturulmustur.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Kiel „Bahide-Arslan-Platz“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Quellen[Bearbeiten]

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch Dietrich Bleihöfer, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: August 2018. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB
  2. 2,0 2,1 Auszug aus der Tagesordnung des Kulturausschusses vom 23.04.2013
  3. Weitere Informationen zum Thema „Mordanschlag von Mölln“ in der deutschsprachigen Wikipedia